Login
Geschäftszahlen

Grammer startet mit deutlichem Umsatzplus ins Geschäftsjahr 2017

von , am
10.05.2017

Der Grammer Konzern, setzt seine positive Entwicklung auch im ersten Quartal 2017 weiter fort. Gemäß vorläufiger Zahlen ist der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2017 um 7,5 Prozent auf 458,0 Millionen Euro (Vorjahr: 425,9) gestiegen und liegt deutlich über dem Vorjahresniveau.

Grammer
© Logo

Der erfolgreiche Start ins Geschäftsjahr 2017 spiegelt sich auch in dem im Vergleich zum Vorjahr um 52,0 Prozent höheren EBIT von 22,5 Millionen Euro wider (Vorjahr: 14,8). Mit einem Anstieg um 1,4 Prozent-Punkte auf 4,9 Prozent (Vorjahr: 3,5) hat sich die EBIT-Marge entsprechend positiv entwickelt. Zum deutlichen Anstieg von Umsatz und Profitabilität haben beide Segmente beigetragen. Im Automotive Segment erzielte Grammer ein Umsatzplus von 6,1 Prozent auf 335,5 Millionen Euro (Vorjahr: 316,1). Im zweiten Konzernsegment Commercial Vehicles (Umbenennung von Seating Systems) erhöhte sich der Umsatz um 9,8 Prozent auf 134,0 Millionen Euro (Vorjahr: 122,0).

Sorge um Einflussnahme durch Familie Hastor belastet Auftragseingang

Mehrere führende Automobilhersteller beobachten die Beteiligung der Familie Hastor an der Grammer AG und die beabsichtigte Einflussnahme mit großer Sorge und haben daher in direkten Gesprächen, gegenüber der Politik und den Gewerkschaften sowie in der Presse mehrfach deutlich gemacht, dass sie ihre Kundenbeziehungen zu Grammer einer Überprüfung und Neubewertung unterziehen werden. Im Bereich Automotive verzeichnen wir eine spürbare Zurückhaltung unserer Kunden bei der Vergabe von Neuaufträgen. Dementsprechend sind die Auftragseingänge für neue, zukünftige Projekte im Automotive-Bereich aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Aktionärsstruktur der Grammer AG spürbar belastet und erstmals seit dem Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2010 rückläufig. Diese Situation könnte sich im Falle einer Kontrollübernahme in der bevorstehenden Hauptversammlung und bei einer Fortsetzung des Engagements der Familie Hastor weiter verschärfen, denn die Hersteller könnten dann entscheiden, künftige Aufträge nicht mehr an den Grammer Konzern zu vergeben. Dies würde eine substantielle Gefährdung der Auftragslage und damit der Zukunft des Unternehmens zur Folge haben. Mögliche Einflüsse aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Aktionärsstruktur sowie aus den potentiellen Veränderungen in den Kontroll- und Managementgremien der Grammer AG, können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend bewertet werden und finden daher noch keine Berücksichtigung im aktuellen Ausblick für das Geschäftsjahr 2017. Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2017 insgesamt eine deutliche Umsatzsteigerung im Grammer Konzern von rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch für die operative Konzern-EBIT-Marge wird eine weitere klare Steigerung gegenüber dem Vorjahr auf rund fünf Prozent erwartet. Der Grammer Konzern liegt damit klar im Zielkorridor für das Geschäftsjahr 2017 sowie für die weitere nachhaltige Steigerung von Umsatz auf über 2,2 Milliarden Euro und EBIT-Profitabilität auf rund sieben Prozent im Jahr 2021.

 

Auch interessant