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Group Schumacher erweitert Fertigungskapazitäten in den USA

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Julia Seitz, Agrartechnik
am
14.07.2017

Seit 1994 ist die Auslandsgesellschaft Schumacher Company LC im Bundesstaat Iowa tätig, dem größten Agrarstaat der USA. Durant, in der Nähe von Quad Cities, ist Produktions- und Montagestandort für alle Schumacher Aktivitäten in Nordamerika. Von hier aus werden die Vertriebsstrategien für USA, Kanada und Mexiko gesteuert.

Group Schumacher

Die Lage im starken Umfeld des Mittleren Westens mit hoher Farmdichte und namhaften Unternehmen der Agrartechnik hat den Ausschlag für die aktuelle Investition gegeben. „Der Standort ist ideal und entspricht der dualen Vertriebsstrategie der Gruppe, Wertschöpfungspartner sowohl der Maschinenhersteller und Landmaschinenhändler als auch der Landwirte und Lohnunternehmer zu sein“, so Selina Schumacher, General Manager Schumacher Company LC. Sie vertritt das Familienunternehmen in der dritten Generation und fördert neben der Infrastruktur die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Das Bekenntnis zum Standort in Durant untermauert Group Schumacher nun mit einer Investition von 4,5 Millionen US Dollar in den Ausbau der Produktionskapazität und die Modernisierung der Fertigungstechnologien. Trotz der angespannten Situation auf dem US Agrarmarkt folgt Schumacher Company LC damit der Strategie, seine Position als Spezialanbieter im Erntetechnikmarkt weiter auszubauen. „Langfristig sehen wir große Chancen für unsere Produkte auf dem Nordamerikanischen Markt“, so Selina Schumacher, „die Erweiterung der Kapazitäten am Standort Durant ermöglicht eine höhere Flexibilität sowie die konsequente Qualitätssicherung.“

Die derzeitige Situation im nordamerikanischen Agrar- und Landtechnikmarkt ist weiterhin von einem sehr schwachen Preisniveau für Getreide, Mais und Soja gekennzeichnet. 2017 werden erneut Niedrigststände bei den Farmeinkommen erwartet. Damit setzt sich die Zurückhaltung bei der Anschaffung von Neumaschinen fort. Zudem drückt der hohe Bestandsmaschinenpark aus den Vorjahren auf die Investitionslust. So profitiert allein der Ersatzteilmarkt von der Instandhaltungssituation auf den Betrieben. Group Schumacher bietet mit einigen seiner Produkte gerade in diesem Segment einen Mehrwert für Gebrauchtmaschinen. So sei das Schumacher Mähsystem EasyCut bei Landwirten und Lohnunternehmern nach wie vor eine begehrte Nachrüstoption für Mähdrescher, gefolgt von Ähren- und Bohnenhebern. Auf dem Verschleißteilmarkt gewinne das umfassende Radura Portfolio für die Bereiche Schneiden und Häckseln zunehmend an Marktanteilen. Weiterer Vertriebsschwerpunkt ist das Dropship-Ersatzteilprogramm für Mähsysteme und Strohhäcksler in Zusammenarbeit mit einem bedeutenden Erntemaschinenhersteller.

 

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