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AT-Fachbeiträge

"Einiges aufm Kasten" aus der AGRARTECHNIK 01/2014

von , am
22.01.2014

Marktübersicht Werkzeugwagen | Kein Gegenstand ist so regelmäßig in der Werkstatt im
Gebrauch wie ein Werkzeugwagen. Da sie meist lange Jahre im Einsatz sind, lohnt es sich, vorher genau zu überlegen, welche Ausstattung man braucht. Und an der Qualität zu sparen ist ohnehin der falsche Ansatz...

Kennen Sie den Hochsicherheitstrakt „Werkzeugwagen“? Ihm darf kein Unbefugter zu nahe kommen, geschweige denn die Finger danach ausstrecken. Angreifer werden sonst sofort vom Hüter der Schraubenschlüssel verbal oder mit fliegenden Putzlappen bekämpft. Und wenn bis zum Abend die Eindringlinge erfolgreich abgewehrt wurden, kommt immer das gleiche Ritual: Werkzeug liebevoll abrubbeln, vollzähliger Appell der Schraubenschlüssel, Abmarsch in Reih‘ und Glied in den Schubkasten und alles hinter Schloss und Riegel bringen.
Damit Sie auch in Zukunft „alles im Kas­ten“ aber trotzdem einiges „auf dem Kasten haben“, erläutern wir in der Marktübersicht, worauf es bei der Auswahl des richtigen Werkzeugwagens ankommt. Dabei beschränken wir uns vornehmlich auf Werkzeugwägen mit Schubkästen, wie sie üblicherweise in der Landtechnikwerkstatt zum Einsatz kommen. Daneben bieten zahlreiche Hersteller noch kombinierte Systeme mit Schubkästen und Türen oder offenen Fächern an. Auch fahrbare Montagewerkbänke und extra große Werkzeugwagen finden sich in den Lieferprogrammen. Da diese jedoch unserer Meinung nach für den mobilen Einsatz weniger geeignet sind, lassen wir diese hier außen vor.  
 

Ins Rollen gebracht

Egal welche Ausstattung der Werkzeugwagen letztendlich hat, einige Dinge haben sie doch alle gemeinsam, auf deren Vorhandensein beziehungsweise ihre Ausführung man achten sollte. Dazu gehören zum Beispiel die Laufrollen. Laut Carsten Scholz, Marketing­leiter bei Hazet, machen qualitativ ­hochwertige Rollen einen großen Kos­tenfaktor aus. Auch bei vollbeladenem Wagen oder unebenen Untergrund müssen die Rollen noch leichtgängig sein und sich gut lenken lassen. Eine gute Lagerung und Ausführungen aus beständigem Vollgummi garantieren dafür. Da es durch aus vorkommen kann, dass die Arbeit auch einmal auf abschüssigem Untergrund erfolgen muss, sind wirksame Bremsen an den Lenkrollen natürlich Pflicht. Bei einigen Herstellern wird sogar eine Verdrehsicherung aktiv, wenn die Bremse zu ist. Dominik Breitkreutz von Sonic Equipment ist der Überzeugung: „Die Rollen müssen unter dem Werkzeugwagen angebracht sein. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie beim Anecken in der Werkstatt schnell defekt sind.“ Allerdings ist zu bedenken, dass außen stehende Rollen eine höhere Standsicherheit garantieren. Wenn es um das Bewegen des Werkzeugwagens geht, ist neben den Rollen auf den Griff zu achten. Und wer schon einmal während des Laufens schmerzhaft mit der Ferse unter den Werkzeugkasten gekommen ist, wird sicher beim nächsten Kauf darauf achten, dass die Kanten geschützt oder abgerundet sind. „Bei Gedore sind alle Werkzeugwägen mit einem Rammschutz ausgestattet, das heißt, mit einer ABS-Leiste zum Abfedern bei Stößen“, sagt Sandra Kratz aus der Marketingabteilung von Gedore. „Zudem sind die vertikalen Korpus-Kanten bei allen Werkzeugwagen abgerundet beziehungsweise abgeschrägt, so dass auch diese bei Unachtsamkeiten keine Schäden hervorrufen und der Wagen vor Beulen geschützt ist.“
 

Stabile Ausführung

Ein spezieller Mechanismus verriegelt die Schubladen gegen ungewolltes öffnen. Mit dem Anheben des Griffes wird entriegelt.
„Wichtige Qualitätsmerkmale sind Materialstärke, Verarbeitung wie Schweißpunkte- und Nähte sowie Kantung und Lackierung“, sagt Susanne Rudolf aus der Würth-Fachpresseabteilung. Diese Merkmale spiegeln sich zum Beispiel in der Gesamtbelastung des Wagens wider. Bei Gedore ist man der Überzeugung, dass die Punktverschweißung wichtig ist, denn so könne sich beim Befahren von rauen Untergründen nichts lockern. Dieses Problem kann bei verschraubten Modellen bestehen. Carsten Scholz, Hazet, empfiehlt, sich den Werkzeugwagen vor Ort anzuschauen und die Verarbeitung zu prüfen. Da Werkzeugwägen im Dauerbetrieb eingesetzt werden, spielen neben der Verarbeitungsqualität Design und Ergonomie ebenfalls eine wichtig Rolle. Sandra Kratz, Gedore, ist deshalb überzeugt, dass es nicht nur wichtig ist, dass keine Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten besteht, sondern auch, dass ein Werkzeugwagen leicht und unkompliziert in der Handhabung ist.  Die Ablagefläche auf dem Werkzeugwagen spielt während der Arbeit eine große Rolle. Hier werden immer wieder Werkzeuge abgelegt, Handbücher aufgelegt oder Ersatzteile zwischengelagert. Ob sich dafür eher eine einteilige Oberfläche eignet, oder verschieden Fächer zum Aufbewahren von Kleinteilen von Vorteil sind, hängt von den Vorlieben des Nutzers ab. Ein umlaufender Rand sorgt aber in jedem Fall dafür, dass nichts herunter rollt, auch dann nicht, wenn der Werkzeugwagen über eine unebene Pflasterfläche gezogen wird. Gegen das Herunterfallen tut auch eine Antirutschmatte gute Diens­te. Selbstverständlich sollte sein, dass die Oberfläche beständig gegenüber Ölen und Lösungsmitteln ist. „Wenn auf dem Wagen gearbeitet wird, sollte ein Modell mit Holzplatte gewählt werden“, empfiehlt Susanne Rudolf.
 

Hohe Tragkraft

Das Herzstück des Werkzeugwagens sind die Schubladen. Deswegen kommt ihnen eine besondere Beachtung zu. „Der Anwender muss wissen, welche und wie viele Werkzeuge er unterbringen will. Je nach Umfang wird die Größe des Werkstattwagens definiert und festgelegt, welche Schubladenhöhen notwendig sind“, sagt Susanne Rudolf. „Auch die Art der Schubladenauszüge spielt eine wichtige Rolle. Marktstandard sind kugelgelagerte Schubladenauszüge mit einer Tragkraft von mindestens 25 Kilogramm.“ Bei Gedore beobachtet man ebenfalls, dass die Größe der einzelnen Schublade und deren Belastbarkeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Damit man einfach an die Werkzeuge in den hinteren Ecken kommt, sollten die Schubkästen zu 100 Prozent herausgezogen werden können. Bei den Markenmodellen ist dies üblicherweise der Fall. Allerdings erhöht sich so die Kippgefahr des ganzen Werkzeugwagens. Deshalb empfiehlt Dominik Breitkreutz von der Firma Sonic Equipment darauf zu achten, dass immer nur eine Schublade geöffnet werden kann. Beim Thema Verriegelung ist Hazet sehr kreativ. Die Assistent 179-Modellen verfügen über ein dreifaches Schließsystem. Dazu gehören Zentralverriegelung, Einzelverriegelung je Schublade und die gegenseitige Auszugssperre, wenn ein Schubkasten bereits geöffnet ist. „Unsere Assistent 179 XL haben außerdem einen integrierten Selbsteinzug mit Softclose, wie man ihn beispielsweise von hochwertigen Küchenschränken kennt“, sagt Marketingleiter Carsten Scholz.
 

Ordnung mit System

Ordnungssysteme mit Softschaum-Einlage werden immer beliebter. So lässt sich schnell erkennen, welche Werkzeuge fehlen.
Trennbleche sind ein bewährtes System, um in den Schubladen Ordnung zu halten. Zumindest eine Grundausstattung sollte zum Lieferumfang gehören. Wie die Hersteller einhellig berichten, nehmen in den letzten Jahren sogenannte Ordnungssysteme zu. Hier hat jedes Werkzeug seinen festen Platz, so dass sich sofort erkennen lässt, wenn ein Teil fehlt. „Das hat nicht nur den Vorteil, dass es weniger Werkzeugschwund gibt und man nicht so lange nach dem passenden Handwerkszeug suchen muss, sondern bedeutet auch einen Sicherheitsaspekt“, sagt Carsten Scholz. Denn ein vergessener Schraubenschlüssel könne im Motorraum zu verhehrenden Folgen führen. Neben den Kunststoffeinlagen für die Werkzeuge bestimmen heute vor allem Weichschaumeinlagen das Bild in den Schubkästen. Sie sind hochwertiger, haben eine bessere Klemmung der Werkzeuge und erlauben eine höhere Packungsdichte der Einzelteile.
 

Zubehör

Das Zubehör für Werkstattwägen ist so vielfältig wie die Aufgaben im Arbeitsalltag. Da heute üblicherweise der Schubkastenauszug nur nach einer Seite erfolgt, bieten Rück- und Seitenwände zusätzlich Platz, um Werkzeuge und Hilfsmittel unterzubringen. Dazu sind diese meist mit einer Quadratlochung versehen, in die verschiedene Haken und Halter eingehängt beziehungsweise angeschraubt werden können. „Papierrollenhalter, Papierkorb und Dosenhalter werden meist dazu gekauft“, sagt Carsten Scholz. Bei den Kunden von Würth sind es Chemiedosenhalter, Haken und Halter, sowie Einteilungsmaterial und Ordnungssysteme für die Schubladen, die auf der Einkaufsliste ganz oben stehen. Neben den Dosenhaltern und Hakensystemen sind für Gedore auch Rückwände und Aufsatztruhen häufig nachgefragte Optionen, um zusätzlichen Stauraum am Wagen zu schaffen.
 

Darf‘s ein bisschen mehr sein?

„Komplett mit Werkzeug ausgestattete Wagen werden immer beliebter“, stellt man bei Würth fest. „Aus unserer Erfahrung heraus bieten wir verschiedene Grundbestückungen an, die dann bei Bedarf modular erweiterbar sind. Diese Werkzeugsätze lassen sich mit dem Würth-Systemkonfigurator schnell und übersichtlich in die jeweiligen Schubladen planen.“ Gleiches hört man von Gedore: „Der Kunde präferiert gerne Komplettangebote, es entfällt die Auswahl der Einzelwerkzeuge und er erhält ein, für seinen Einsatzbereich abgestimmtes Werkzeugsortiment direkt und übersichtlich im Wagen untergebracht.“ Als ihr Kerngeschäft bezeichnet die Firma Sonic Equipement die voll ausgestatteten Werkzeugwagen. „Kunden kaufen heutzutage eher die Werkzeugwagen mit Vollausstattung, um sich die nervige Sucherei zu ersparen.“ Hazet bietet die verschiedenen Ausstattungen auch für spezielle Personengruppen an. „Zum Beispiel stellen wir auf Wunsch auch einen einfacher bestückten Werkzeugwagen für Auszubildende zusammen.“ Auch bei Facom möchte man die Ausbildung unterstützen und gewährt einen Preisrabatt für das Sondermodell  Chrono.6Azubi11 für Auszubildende. (fm)
 

Berner

Bei vielen Werkzeugwagen sind die Rück- und Seitenwände bereits für die Aufnahme von zusätzlichen Werkzeughaltern vorbereitet.
Mit 6 500 Mitarbeitern und 75 000 Artikeln ist Berner ein europaweit führendes Direktvertriebsunternehmen im Bau- und Kfz-Sektor. In 26 Ländern sorgen über 4 500 Außendienstmitarbeiter für die Belange der Kunden. In der Albert Berner Deutschland GmbH, der deutschen Vertriebsgesellschaft, sind rund 1 100 Mitarbeiter, davon über 650 im Außendienst, beschäftigt. Für kurze Reaktionszeiten hat das Unternehmen permanent 98 Prozent des Sortiments auf Lager. Die Arbeitsfläche der Berner Evolution-Modelle ist standardmäßig mit Riffelgummi, optional mit ABS-Auflage und zahlreichen Ablagemöglichkeiten versehen. Über ein Zentralschloss lassen sich die Werkzeugwagen abschließen. Seitenwände und Rückwand haben durchgehend ein Quadrat-Lochraster zur Aufnahme von Werkzeughaken und Anbauteilen für die individuelle Gestaltung. Lieferbar sind die Farben blau, rot, grün und lichtgrau. Die Schubladen haben eine kugelgelagerte Führung. Sie sind vollständig ausziehbar und verfügen außerdem über eine Einzelverriegelung. Trennbleche ermöglichen die individuelle Schubladeneinteilung. Vollgummiräder mit zwei Lenkrollen inklusive Bremsen und zwei starre Räder sind Standard.
Bei der Serie Revolution handelt es sich um die größere Ausführung. Neben den Merkmalen der Evolution-Modelle kommt noch hinzu, dass die Kunststoffteile eine hohe Schlag- und Kratzfestigkeit besitzen. Außerdem sind die Werkzeugwägen gegenüber Chemikalien beständig. Berner gibt auf die Modelle fünf Jahre Garantie. 

Facom

Vollständig ausgestattete Werkzeugwagen werden immer beliebter. Je nach Bedarf lassen sich verschiedene Module auswählen.
Über 8 000 Produkte von allgemeinen Handwerkzeugen und Werkstatteinrichtungen bis hin zu Spezialwerk­zeugen für die Automobil- und Nutzfahrzeugbranche bietet Facom an. Mit zwölf europäischen Produktionsstätten, die jeweils auf bestimmte Werkzeuggruppen spezialisiert sind, kann das Unternehmen seinen europäischen Kunden Produkte anbieten, die vor Ort hergestellt werden: Zwei Drittel aller Artikel von Facom werden in Europa, hauptsächlich in Frankreich, gefertigt. Das 6 000 Partner umfassende Vertriebsnetz, Niederlassungen und technische Berater in mehr als 100 Ländern stellen sicher, dass ein Ansprechpartner dort ist, wo Anwender ihn benötigen. Facom ist eine Marke der Stanley Black & Decker Gruppe. Nach der Einführung der Jet+ Werkstattwagenserie, stellt Facom nun die neue Generation Chrono+ Werkstattwagen vor. Die widerstandsfähige Arbeitsplatte des Chrono+ ist aus stoßfestem und gegen Kohlenwasserstoffe beständigem Polypropylen gefertigt, was ihr Stabilität verleiht. Sogar ein Schraubstock kann befestigt werden. Die maximale Belastung beträgt 850 Kilogramm. Zum Öffnen der Schubfächer muss die Griffleiste nach oben gekippt werden. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Öffnen, zum Beispiel während  der Fahrt verhindert. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist das selektive Öffnen von jeweils nur einer Schublade. Darüber hinaus können die Schubfächer durch ein Zylinderschloss zentral verriegelt werden.

Gedore

Die Qualität und Lagerung der Laufrollen ist ein entscheidendes Qualitätskriterium. Die Lenkrollen sollen feststellbar sein.
Die Gedore Gruppe bildet nach eigenen Angaben den weltweit größten Verbund von Werkzeugspezialisten mit einem breiten und qualitativ hochwertigen Produkt­sortiment mit zirka 13 000 Artikeln. Zwölf Produktionsfirmen, davon sieben in Deutschland und weitere fünf in Österreich, Brasilien, Südafrika, der Türkei und Großbritannien stellen die Werkzeuge her.
Gedore unterscheidet grundsätzlich zwischen Großraum-Werkzeugwagen (Artikel No. 2004, 2005) und traditionellen Werkzeugwagen (Artikel No. 1578, 1580). Erstere werden für großes, sperriges Werkzeug beziehungsweise Spezialwerkzeug eingesetzt, während die traditionellen Werkzeugwagen geringeren Platzbedarf für kleineres beziehungsweise weniger Werkzeug bieten. Beide Produktlinien beinhalten Gedore Qualitätsstandards wie Fersen-/Rammschutz, Fahrwerk mit rollengelagerten Rädern, Schubladen mit Einhandbedienung und vieles mehr. Die Modelle 2004 und 2005 werden in verschiedenen Schubladenvarianten angeboten. Zusätzlich in Aktionsangeboten mit Werkzeugbestückung. Die Tragkraft der Schubladen beträgt 40 Kilogramm. Bei den Modellen 2004, 2005, 1502, 1504, 1504 XL, 1506 XL ist die untere Schublade als Schwerlastschublade konzipiert und hat eine Tragkraft von 60 Kilogramm.
 

Hazet

{BILD:598606:jpg}Das Unternehmen Hazet ist nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Qualitäts-Handwerkzeugen, Werkzeugwagen und -Einrichtungen für die professionelle Anwendung. Über 145 Jahre entwickelt und produziert das Unternehmen bereits Standard- und Spezialwerkzeuge. Bei einer Fertigungstiefe von über 5 500 verschiedenen Werkzeugen vom Abzieher bis zur Zange sowie einer großen Vielfalt von Spezial- und Drehmoment-Werkzeugen sowie Werkzeugwagen der Marke »Assistent«, liegt der Eigenanteil gefertigter Produkte mit etwa 75 Prozent recht hoch. Hazet beschäftigt in drei Werken – zwei in Remscheid und einem in Heinsberg – über 500 Mitarbeiter. Die Werkzeugwagen Assistent 178 und 179 verfügen über eine technisch moderne und robuste Grundausstattung, wobei der Assistent 178 die preisgüns­tige Basisversion darstellt. Das drei­stufige Verriegelungs-Konzept des Assistent 179 besteht aus einer Zentralverriegelung, einer Einzelverriegelung, die ein ungewolltes Öffnen der Schubfächer verhindert sowie einer gegenseitigen Auszugssperre für ein minimales Kipprisiko. Weiterhin schützt ein senkrechter, durchgehender Kantenschutz den Assistent 179 an allen vier Ecken vor Beulen und Beschädigungen. Eine lösungsmittelbeständige Kunststoff-Arbeitsplatte bietet Raum für Kleinteile. Auch ein Schraubstock findet problemlos Halt. Gegenüber der Basisversion 178 verfügt der Assistent 179 über etwa 13 Prozent mehr Schubfachvolumen. Das Modell „Assistent 179 XL“ ist eine Weiterentwicklung des 179. Er punktet mit 40 Prozent mehr Schubfachvolumen im Vergleich zu marktüblichen Standard-Werkzeugwagen und höherer Tragkraft pro Schubfach. Die kugelgelagerten Teleskopschienen sind zu 100 Prozent ausziehbar und  mit Selbsteinzug ausgestattet.  

Sonic Equipment

Für Werkzeugwagen, auf denen auch montiert werden soll, empfiehlt sich eine Abdeckung mit Holzplatte.
Das Unternehmen Sonic Equipment wurde 2004 gegründet und hat sich auf Werkzeugwägen und -schränke spezialisiert. Der Hauptsitz ist im holländischen Purmerend. In Deutschland findet man Sonic im schwäbischen Kirchheim/Teck. Für Nutzfahrzeug-Betriebe gibt es eigens konzipierte Werkzeugwagen, die mit Werkzeugen bestückt sind, die NFZ-Monteure am häufigsten benötigen. Der Werkstattausrüster hat 3 200 Produkte im Programm und nach eigenen Angaben immer 3 000 gefüllte Standard-Werkzeugwagen auf Lager, die sofort lieferbar sind. Der Sonic S11 ist ein Werkzeugwagen mit integriertem Dosen- und Papierrollenhalter. Er ist mit acht Schubladen ausgestattet und in schwarzer Farbe pulverbeschichtet. Die Rückseite der Werkzeugwagen ist doppelwandig und dadurch robust und stabil. Der Work Trolley ist ein Werkzeugwagen mit Holzarbeitsplatte, Dosenhaltern, Abfallbehälter, Dokumentenhalter und Papierrollenhalter. Er ist mit zwei großen, neun normalen und zwei kleinen Schubladen ausgestattet. 

Würth

Ein Schutz um die Kanten schont nicht nur den Werkzeugwagen, sondern auch Fahrzeuge, wenn er versehentlich daran rollt.
Die Adolf Würth GmbH & Co. KG beschäftigt deutschlandweit rund 6 000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 1,41 Milliarden Euro. 10,6 Prozent davon werden durch E-Business erzielt. Würth sieht sich als Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Im Programm sind mehr als ­100 000 Produkte aus den Bereichen Schrauben, Schraubenzubehör, Dübel, chemisch-technische Produkte, Möbel- und Baubeschläge, Werkzeuge, Bevorratungs- und Entnahmesysteme sowie Arbeitsschutz. Über 500 000 Kunden aus Handwerk, Bau und Industrie unterstützt das Unternehmen. Dabei setzt es auf einen Mix aus Direktvertrieb, stationärem Handel und E-Business. 3 000 festangestellte Außendienstmitarbeiter betreuen die Kunden vor Ort. 400 Verkaufsniederlassungen versorgen die Kunden in ganz Deutschland bei Sofortbedarf. Insgesamt führt Würth fünf verschiedene Werkzeugwagen-Serien mit über 20 Modellen. Die Serien unterscheiden sich in Größe, technischer Ausstattung und Material. „Mit den Serien decken wir alle am Markt üblichen Anwendungen und Anforderungen ab. Dabei hat jede Serie ihre ganz speziellen Vorzüge“, sagt Susanne Rudolf, aus der Fachpresseabteilung. Die Serien bei Würth heißen TOOLsystem standard, TOOLsystem compact, TOOLsystem flexible und TOOLsystem robust. Darüber hinaus bietet das Unternehmen fahrbare Montagewerkbänke an. Die Serien compact und robust sind mit Kantenschutz und Sicherheitsauszugssperre ausgestattet. In vier Standardfarben kann Würth die Werkzeugwägen liefern. Die Schubladenmaße sind passend für die TOOL­system Werkzeugeinlagen. Da die ­Seitenwände beider Serien mit Quadratlochung ausgestattet sind, lassen sich diverse Zubehörteile aus dem Haken- und Halterprogramm anbringen. Zu allen TOOLsystem Werkstattwagen erhält der Kunde auf Wunsch ein individuelles Namensschild. Statistiken über den Verbrauch können mittels Werkzeugkostenmanagement erstellt werden. Die bestellten Werkzeuge können so zum Beispiel Kostenstellen zugeordnet werden.

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