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AT-Fachbeiträge

"Mobilität zählt" aus der AGRARTECHNIK 05/2014

von , am
07.05.2014

Titelthema Mobiler Service | In einer mobilen Gesellschaft kommt auch immer öfter der Service zur Maschine und nicht umgekehrt. Unser Schwerpunkt beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten dieses Themas.

Schaut man sich den Bereich Baumaschinen an, wird ein Großteil der Reparatur- oder Servicearbeiten bereits beim Kunden ausgeführt. Ähnlich sieht es bei Großmaschinen im Forst aus. Wenn aber nicht in der gut ausgestatteten Werkstatt repariert wird, sondern vor Ort, sind die Anforderungen unterschiedlich.
•     Wird draußen gearbeitet, oder in einer Halle?
•     Gibt es Strom und Druckluft?
•     Ist es hell genug?
Mit all diesen Widrigkeiten müssen die Monteure umgehen können. Am besten geschieht dies mit einem gut ausgestatteten Werkstattfahrzeug. Notstomaggregat beziehungsweise Spannungswandler, Kompressor und externe Lichtquellen sind kein Luxus, sondern grundlegende Arbeitsmittel.Ein Werkstattwagen in Vollausstattung ist nicht billig. Die Kalkulation der Kos­ten ist unerlässlich. Und in irgendeiner Form sollte dies auch dem Kunden weiterberechnet werden. 

Und wenn wir gerade beim Thema sind:

Welcher Stundensatz gilt beim mobilen Service? Schließlich macht hier in der Regel ein und der selbe Mitarbeiter nicht nur anspruchsvolle (und damit hochbezahlte) Arbeiten, sondern das komplette Spektrum. Wie wird die Anfahrt berechnet? Nach Kilometern, nach Zeit, oder fließt beides ein? Und wie werden die Kapazitäten von Werkstatt und im mobilen Service festgelegt? Können Mitarbeiter flexibel eingesetzt werden oder sind sie entweder am Standort beziehungsweise draußen beim Kunden tätig? Fragen über Fragen. Mobiler Service ist ein komplexes Thema. Eindeutig ist aber, dass ihn die Kunden erwarten.Unser Schwerpunkt beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten. Zum einen stellen wir Ihnen einen großen Anbieter von Fahrzeugeinrichtungssystemen vor, zum anderen haben wir mit Praktikern gesprochen, wie der mobile Service in ihren Betrieben gehandhabt wird. Besonders interessant dabei die Ausführungen von Ralf Dreeke. Der Geschäftsführer von Wahlers Forsttechnik hat für seinen Betrieb ein pauschales Abrechnungssystem entwickelt. So kommt es zu weniger Diskussionen mit den Kunden. Mobiler Service bewegt sich immer im Spannungsfeld zwischen Ordnung und Chaos, zwischen Regel- und Notfall. Das macht ihn so interessant. (jh)
 
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