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AT-Fachbeiträge

"Tractors only" aus der AGRARTECHNIK 01/2014

von , am
08.01.2014

ARGO Tractors sieht sich als Alternative zu den Fulllinern | Auf der Agritechnica hat das italienische Familienunternehmen den Händlern und Landwirten jede Menge neuer Traktoren-Modelle der Marken Landini, McCormick und Valpadana vorgestellt. Darunter auch Traktoren mit stufenlosem Getriebe in der oberen Leistungsklasse – ein deutliches Signal, dass die in 2007 eingeleitete Restrukturierungsphase abgeschlossen zu sein scheint.

Den eigenen Vertriebspartnern und den Mitarbeitern der Vertriebsgesellschaften sowie Journalisten aus aller Herren Länder stellte ARGO Tractors die neuen Produkte im Übrigen bereits anlässlich des ersten World Convention Anfang Oktober im Auditorium Paganini in Parma vor. Innerhalb von fünf Tagen wurden unter dem Veranstaltungsmotto „The music has changed“ über 800 Gästen aus über 50 verschiedenen Ländern die radikalen Veränderungen erläutert, die das Unternehmen vor allem seit 2007 durchlebt hat: dem Gründungsjahr von ARGO Tractors, einem Tochterunternehmen der ARGO SpA. Diese Industrie- und
Finanzholding-Aktiengesellschaft wurde 1988 von Valerio Morra und seinem Bruder Pierangelo gegründet.
Die Familie Morra stellt mittlerweile bereits in der vierten Generation in der Region Piemont Landmaschinen her. Und die beiden Familienstämme halten aktuell alle Anteile der Gesellschaft.

 

Wieder im ruhigeren Fahrwasser

Valerio Morra (r.) und sein Sohn Alberto freuten sich sichtlich über die neuen Traktoren.
Die letzten 15 Jahre waren zweifelsohne die turbulenteste Phase in der langen Historie der Familie Morra. Eingeleitet wurde das extreme Wachstum der Unternehmensgruppe durch die Übernahme des Mähdrescherherstellers Laverda SpA, mit Sitz in Breganze im Jahr 2000. Mit Blick auf die Internationalisierung des Konzerns folgte unmittelbar darauf die noch bedeutendere Übernahme der historischen Marke McCormick zusammen mit den Produktionsstätten der Traktoren in Doncaster in England und der Getriebe in Saint Dizier in Frankreich. Diese Unternehmen musste der vor kurzem zu CNH Industrial umfirmierte Konzern seinerzeit aus kartellrechtlichen Gründen nach der Fusion von Case IH und New Holland abgeben. In 2004 übernahm das Tochterunternehmen Laverda SpA den deutschen Futtererntegerätespezialisten Fella. Und last but not least beteiligte man sich 2005 wiederum über das Tochterunternehmen Laverda mit 50 Prozent des Kapitals an der Firma Gallignani SpA, dem italienischen Marktführer im Sektor der Futtererntemaschinen und Ballenpressen. In seiner Hochphase hat ARGO Spa im Geschäftsjahr 2007/2008 an der Milliarden-Euro-Umsatzhürde gekratzt.
 

ARGO Tractors bündelt das gesamte Traktoren-Business

Simeone Morra, der Sohn von Pierangelo Morra, ist Corporate Business Director.
Der Sitz von ARGO Tractors Spa ist
Fabbrico in der Reggio Emilia. In dem 2007 geschaffenen Tochterunternehmen der Industrie-Holding ARGO Spa wurden alle Aktivitäten der Marken Landini, McCormick und Valpadana zusammen gefasst. Obwohl der Konzern­umsatz auf die Hälfte geschrumpft ist, nach dem Konsolidierungsprozess (sie­he Kastentext), schreibt man mittlerweile wieder schwarze Zahlen. In den vier Werken in Italien sowie den acht eigenen Verkaufshäusern werden 1 600 Arbeitsnehmer beschäftigt.
 

Als Traktoren-Spezialist eine gute
Alternative zu den Fulllinern

Eröffnet wurde der World Convention von Valerio Morra, dem CEO und Präsidenten des Unternehmens. Er stellte die neuen Strategien von Landini und McCormick vor und erläuterte die Mission des Unternehmens, in dessen Mittelpunkt ganz eindeutig die eigene Kernkompetenz in der Herstellung von Traktoren stehe: „Wir wollen zu den Marktführern Europas gehören, wenn es um Traktoren geht und auch weltweit betrachtet eine Rolle als Global Player spielen. Unsere Kraft liegt in der Erfahrung einer langen Tradition, die von einer großen Innovationskraft genährt wird. Wir haben die Fähigkeiten, Produkte mit Spitzentechnologie und ­ausgezeichneten Dienstleistungen anzubieten, um die Arbeit unserer Endkunden immer angenehmer und gewinnbringender zu machen.”Um diese Ziele zu erreichen, habe man bei Argo Tractors eine Strategie implantiert, die auf fünf Leitlinien basiere:
- Produkte entwickeln, die den Erfordernissen in Sachen Leistung, Zuverlässigkeit, Ergonomie und Design entsprechen, die unsere Endkunden von uns verlangen, und zwar durch unser Know-how im Bereich von Konstruktion und Industrie.
- Dem Endkunden mehr Wert bieten, indem die Effizienz von Organisation und Produktionsprozess gesteigert werden, Stichwort Wettbewerbsfähigkeit.“
- Das Vertriebsnetz optimieren, um alle Märkte auf globalem Niveau engmaschig zu bedienen.
- Immer mehr in die Personalressourcen investieren, um den Teamgeist zu verstärken und das spezifische Know-how unseres Geschäftsbereichs durch ständige Verbesserung beizubehalten.
- Einen ausgezeichneten Service anbieten, was die Auslieferung und die Unterstützung vor und nach dem Verkauf betrifft, und zwar durch die Entwicklung einer kundenorientierten Organisation.
Die verschiedenen Aspekte, angefangen bei der Neuorganisation der Produktion bis hin zu den Bereichen Ersatzteile und Marketing über die Innovationen und Weiterentwicklung der Marken wurden abwechselnd von den verschiedenen Managern des Unternehmens illustriert. Darunter Simeone  Morra, der Sohn von Pierangelo Morra als Corporate Business Director, und Paolo Fracassini, Supply Chain Manager, der die in den Produktionsstätten realisierten Innovationen erläuterte – des weiteren Antonio Salvaterra, Marketing- und Kommunikationsleiter, die Produktspezialisten Paul Wade und ­Gaetano Cerami sowie die Plattformmanager Alessandro Bonini und Massimiliano Del Bue. Mario Danieli, Vertriebsleiter für Italien, befasste sich eingehend mit dem Thema der Vertriebsnetzentwicklung, Giorgio Guaitoli, Ersatzteilmanager der ARGO Gruppe, reflektierte auf die Optimierung des Ersatzteilservices, während Franco Paterlini, Service Manager, die neuen Instrumente vorstellte, die dem Bereich Training und Kundendienst zur Verfügung stehen. Beispielhaft hierfür wäre die kostenlose App für Tablets zu erwähnen, die viele technische und kommerzielle Dokumentationen beinhaltet. Seit der Agritechnica ist sie auch für Deutschland verfügbar. Nicht zu kurz kommen werde auch die Schulung des Personals im Hinblick auf das hohe Kompetenzniveau, das die Einführung der neuen Produkte verlange. „Wir sind Spezialisten und wollen Spezialisten bleiben. Und wir werden die Weiterentwicklung unserer Produkte und unseres Vertriebsnetzes mit einem Höchstmaß an Hingabe weiter fortsetzen”, konstatierte Alberto Morra, der Sohn von Valerio Morra und Vorstandsmitglied, in seiner Convention-Abschlussrede. Eine Besichtigung der Werke in Fabbrico und Feldtests auf dem nur wenige Kilometer entfernten landwirtschaftlichen Betrieb „La Gatta“ rundeten das Programm ab. Dort hatten die Vertriebs­partner und Journalisten im Übrigen Gelegenheit zu einer Probefahrt mit den Traktoren der neuen Produktfamilien.

Große Produktoffensive

Im Oktober präsentierte ARGO Tractors bereits 800 Vertriebspartnern, eigenen Mitarbeitern und Journalisten aus aller Herren Länder die neuen Landini- und McCormick-Traktoren.
Was unter den drei Marken alles Neues kommt, kann einen schon beeindrucken: Bei Landini sind es die neuen Baureihen Serie 4, Serie 6C, Serie 6 und Serie 7. Für die Marke McCormick eingeführt werden die Serien X4, X6, X7.4 und X7.6 sowie der brandneue Traktor X7 VT mit stufenlosem Getriebe. Hinzu kommen die neuen Valpadana-Spezialtraktoren Serien 7000 und 9000. Da die Produkte der beiden Marken Landini und McCormick weitgehend identisch sind, werden im Folgenden nur die von McCormick angesprochen. Es fängt bei der Serie X4 von 61 bis 102 PS, welche die Serie CX-L und anschließend auch die Serie C-L ersetzen soll mit sechs Modellen in Versionen mit und ohne Kabine. Moderne 2,9 Liter Tier 4 Final Motoren werden die drei Modelle von 61 bis 75 PS antreiben, während es ein 3,6 Liter Tier 4 Interim sein wird für die Modelle von 85 bis 101 PS. Das vollkommen neue, von ARGO Tractors selbst konstruierte 12/12-Ganggetriebe kann mit Untersetzungsgetriebe, Power Shuttle, Powershift Hi-Lo, 40 Eco und elektrohydraulischer Zapfwelle mit zwei Drehzahlen geliefert werden. Zur Vervollständigung der Ausstattungen kommen ein Heckkraftheber in mechanischer oder elektronischer Version mit einer Hubkraft von 3 600 Kilogramm, der Frontkraftheber von 1 750 Kilogramm und der Hydraulikkreislauf mit Förderleistung bis 57 Liter pro Minute hinzu. Als Nachfolger der Serien X60 und MC führt McCormick nun die neue Serie X6 ein, deren beide Modelle von 111 und 121 PS mit FPT Motoren Tier 4 Interim mit 4,5 Liter bestückt sein werden, die über das innovative SCR-System verfügen. Die beiden mit dem Power Plus System ausgestatteten Modelle bieten eine deutliche Steigerung der zur Verfügung stehenden Zapfwellenleistung von 121 und 133 PS. Schick ist der moderne Look der neuen McCormick-Modellreihen, insbesondere die neue Kabine. Weitere Ausstattungsdetails: 36/12 Ganggetriebe mit drei Powershift-Stufen, Zapfwelle mit vier Drehzahlen, Heckkraftheber mit elektronischer Steuerung und Verbesserung des Hydraulikkreislaufs, der in der Version mit Open-Centre-System auf 66 Liter pro Minute und in der Version mit Closed-Centre-System auf 110 Liter pro Minute ansteigt. Für die Serie X6 stehen optional außerdem eine gefederte Kabine und eine gefederte Vorderachse zur Verfügung. Die größte Überraschung war zweifelsohne die neue Serie X7 VT, denn das Stufenlosgetriebe von ZF in die Familie X7 bedeutet ein neues Zeitalter für die Marke McCormick. Die Modellreihe Serie X7 wurde bekanntlich auf der letzten Sima vorgestellt. Sie bietet jetzt auch fünf Modelle von 143 bis 175 PS (188 PS mit Power Plus) mit einem Stufenlosgetriebe. Einfach zu erkennen ist die Modellreihe an der Armlehne, auf der die Bedienelemente des Getriebes gruppiert sind.
Wann die ersten Typen der Serie X8 mit einer Leistung bis etwa 300 PS zur Verfügung stehen, war nicht zu erfahren. Auf der Agritechnica zeigte man jedenfalls kein Exponat. Zur Agritechnica wurde im Übrigen eine Finanzierungsaktion aufgelegt für alle Traktoren des ARGO-Portfolios: „Jetzt registrieren und 2014 für vier Jahre zu Null Prozent finanzieren!“
 

Traktoren nur noch „Made in Italy“

Aktuell betreibt ARGO Tractors vier Fab­riken in Italien, zwei in Fabbrico, eine in San Martino in Rio und eine in Luzzara, alle in der Provinz von Reggio Emilia. Deren Gesamtkapazität liegt nach eigenen Angaben bei jährlich rund 24 000 Einheiten. Im laufenden Jahr sollen es in etwa 17 000 Traktoren sein, wobei in Westeuropa nur rund     4 500 zur Zulassung kommen. Die Zuständigkeit der beiden Ersatzteillager San Martino und St. Dizier ist heute nicht mehr nach Marken getrennt. In San Martino ist das Ersatzteillager für alle Marken, Saint Dizier fungiert als Ersatzteilzentrum (McCormick und Landini) für die Märkte Frankreich, Deutschland und Benelux.
 

Die Vision von ARGO Tractors: ATLIFE

{BILD:597622:jpg}Besonders stolz ist man bei ARGO Tractors aber auch darauf, dass man das Unternehmen auf Werte gegründet hat, die für Nachhaltigkeit stehen: Immer auf der Suche nach umweltverträglichen Lösungen, die Beachtung sehr strenger ethischer Normen und das Konzept „Full Made in Italy“. Die von den neuen Wirtschaftsmodellen gestellten Herausforderungen, die sich mit dem Begriff „Glokalisierung“ zusammenfassen lassen, also globalisiert sind und mit lokalen Besonderheiten verhaftet sind, würden dazu zwingen, mit Weisheit und soliden Fähigkeiten Innovation zu betreiben. Mit anderen Worten zur vollen Beachtung der Anforderungen des Lebens, der Arbeit und der Zukunft und mit besonderer und konstanter Aufmerksamkeit für die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz. Der Ausgangspunkt jeder Investition, die Wurzel jedes echten, großen kommerziellen und menschlichen Abenteuers sei die Gegenwart. ARGO Tractors habe diese Herausforderung mit dem globalen Projekt AT Life angenommen.
Das Protokoll für Life+ des ersten Teils der Initiative des Unternehmens wird im internen Produktionszyklus angewendet und sieht beispielsweise das Recycling der Öle vor, die für das  Durchspülen in der Phase der Abnahmeprüfung verwendet werden: Das Getriebe der Traktoren wird mit Öl gefüllt, einer Abnahmeprüfung unterzogen, wieder entleert und die Rückstände der Fertigung – über 4 000 Liter Glycerin pro Durchspülungsstelle – werden im Unternehmen für eine Einlagerung zurückgehalten, die dem Verfahren mit den geringstmöglichen Umweltauswirkungen entspricht. Eine enorm große Verpflichtung, die dem von der EU angegebenen Horizont und den Wünschen der Bürger des alten Kontinents entspricht. Argo Taktors habe nicht nur einen Produktionszyklus aufgenommen, bei dem ein minimaler Anteil von Rückständen entsteht, sondern außerdem auch eine zweite, sehr wichtige Projektphase vorbereitet, um die Umweltauswirkungen durch drei ausschlaggebende Initiativen zu reduzieren. Zunächst die verbindliche Respektierung der immer strengeren ­Bestimmungen und der neuesten und wegweisendsten Normen in Sachen Emissionen und niedrige Umweltauswirkungen, und zwar durch die Ausstattung der in Produktion befindlichen Maschinen mit Motoren und Anlagen vom Typ green, die wirtschaftlicher sind und höhere Leistungen bieten.
An zweiter Stelle eine bedeutsame und massiv zielgerichtete Lagertätigkeit: Von den über 5 000 Tonnen Industrieabfall, die jährlich in den Werken der Gesellschaft anfallen, werden nämlich 52 Prozent durch eine getrennte Müllsammlung wieder in den Produktionszyklus zurückgeführt, 44 Prozent werden aufgearbeitet und reaktionsträge gemacht – also auf null Umweltauswirkungen gebracht – bevor sie in besonderen Deponien abgelagert werden, und nur vier Prozent sind für gemischte Mülldeponien bestimmt. Schließlich die Benutzung von biologisch abbaubaren anstelle von mineralischen Schmierstoffen, um die Maschinen mit einem vollkommen umweltverträglichen Profil auf den Markt zu bringen.(dd)
 

Aufstieg und Konsolidierung

Die neuen Baureihen hinterließen bei den kurzen Probefahrten schon einen recht ausgereiften Eindruck.
Als die beiden Brüder Valerio und Pierangelo Morra 1980 die Firma MBS SpA in Reggio Emilia, erwerben, die Zahnräder und Antriebsorgane herstellte, waren sie schon Eigentümer einiger Gesellschaften in ihrer Heimatregion, also im Piemont. Nachdem sie 1987 die Firma Pegoraro in Vicenza übernommen hatten, dem seinerzeitigen Marktführer in Italien für Sekundärbodenbearbeitungsgeräte, gründeten die Brüder Morra 1988 die Gesellschaft ARGO SpA. Die Anteile an der Industriebeteiligungsholding sind heute im Besitz von vier Familienmitgliedern. Im gleichen Jahr wird die Gesellschaft Fort in Luzzara, in der Reggio Emilia (RE), erworben, die verschiedene Landmaschinen produziert. 1994 folgt dann die Übernahme des Mehrheitspaketes der Landini SpA mit Sitz in Fabbrico (RE) und im Folgejahr der Firma Valpadana SpA, San Martino in Rio (RE), ein Hersteller von Spezialtraktoren im unteren Leistungssegment. 2000 wird zunächst Laverda SpA, mit Sitz in Breganze übernommen und kurz darauf die Marke McCormick zusammen mit den Produktionsstätten der Traktoren in Doncaster in England und der Getriebe in Saint Dizier in Frankreich. Dass im gleichen Jahr auch noch die Firma Sep gekauft wird, einer in Italien sehr bekannten Marke für kleinere Landmaschinen, ist dabei ganz untergegangen. In 2004 kauft das Tochterunternehmen Laverda SpA zunächst Fella und 2005 auch noch 50 Prozent von Gallignani SpA. Der erste große Konsolidierungsschritt des Konzerns war in 2007 der Verkauf von Anteilen an der Laverda SpA an die AGCO Corporation. Im Monat Oktober des gleichen Jahres werden Landini und McCormick zu einem Unternehmen vereint: Es entsteht ARGO Tractors SpA. In den Folgejahren werden die McCormick-Werke in Doncaster und Saint Dizier geschlossen und die Produktion auf die vier italienischen Werke konzentriert. Im Monat November 2007 wird im Übrigen auch noch ein Abkommen mit der russischen Firma Kamatz Inc. abgeschlossen, für die Produktion und den Verkauf von Traktoren in Russland. In 2009/2010 hat ARGO zunächst die 50 prozentige Beteiligung an Gallignani rückgängig gemacht und dann alle Anteile an der Laverda SpA an AGCO abgegeben, und im Gegenzug eine entsprechende Aktienbeteiligung an dem amerikanischen Konzern erhalten. Mit der Eingliederung von Valpadana in die ARGO Tractors SpA in 2011 sieht die Familie Morra die Konsolidierungsphase abgeschlossen. In 2011 erzielt das Unternehmen nach einer 16-prozentigen Umsatzsteigerung zum Vorjahr auf 479 Millionen Euro durch 18 Prozent mehr verkaufte Traktoren auch wieder einen Nettogewinn. ARGO Tractors unterschreibt außerdem einen OEM-Vertrag mit Daedong für die Lieferung von Traktoren von 22 bis 91 PS, die das derzeitige Angebot im Bereich der Kompakt-und Utilitytraktoren vervollständigen sollen. Im Übrigen laufen nach wie vor zwei OEM-Verträge im Rahmen derer zum einen Massey Ferguson-Raupentraktoren der Baureihe Trekker/T und zum anderen New Holland-Plantagentraktoren der Baureihe Mistral/GM aus dem Werk in San Martino in Rio beziehen.
 
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