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AT-Fachbeiträge

"Unbeirrt Ziele verfolgen" aus der AGRARTECHNIK 02/2015

von , am
11.02.2015

Amazone freut sich über zweitbestes Umsatzergebnis | Der Nachfrageeinbruch in den Massenmärkten Frankreich und Ukraine konnte nicht durch Zuwächse in acht anderen Märkten kompensiert werden. Dennoch zeigt man sich mit dem Jahr 2014 zufrieden und setzt weiter auf Wachstum mit Augenmaß, gestützt durch innovative neue Produkte und das Erschließen weiterer regionaler Märkte.

{BILD:628737:jpg}{BILD:628754:jpg}Für das Kalender- und damit Geschäftsjahr 2014 vermeldeten die Amazonen-Werke auf ihrer SIMA-Vorpressekonferenz vor rund 90 international im Stammhaus in Hasbergen-Gaste angereisten Journalisten einen Umsatz von 468 Millionen Euro. Er lag damit um rund neun Prozent unter dem 2013er-Rekordergebnis von 515 Millionen Euro, aber immerhin deutlich über dem der Vorjahre: 2012 wurde ein Umsatz von 460 Millionen Euro erzielt, in 2011 waren es 395 Millionen Euro und in 2010 erst 290 Millionen Euro.
AGRARTECHNIK nutzte die Gelegenheit, um mit Christian Dreyer und Andreas Hemeyer ein exklusives Gespräch zu führen. Christian Dreyer ist einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter in vierter Generation, Andreas Hemeyer verantwortet als Mitglied der ersten Führungsebene den Gesamtvertrieb, das Marketing und den Kundendienst. 
 
Christian Dreyer (re.), ist einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter in vierter Generation bei Amazone. Andreas Hemeyer (li.), verantwortet Gesamtvertrieb, Marketing und Kundendienst.
AGRARTECHNIK: Herr Dreyer, der Umsatzrückgang scheint Amazone im Vergleich mit anderen Herstellern nicht nervös zu machen?
Christian Dreyer: Warum auch, wir haben schließlich das bislang zweitbeste Umsatzergebnis in unserer Firmenhistorie erreicht – und dies trotz des vergleichsweise niedrigen Niveaus der landwirtschaftlichen Erzeugerpreise, den starken Kursschwankungen verschiedener Währungen und der Ukraine-Krise. Wir sehen das Unternehmen nach wie vor auf stabilem Erfolgskurs. Deshalb haben wir auch bei keinem  der geplanten Projekte gebremst oder gar eines gestoppt.
Andreas Hemeyer: Dass es nach einem guten Start Anfang des Jahres in der Ukraine letztlich zu einer Halbierung des Umsatzes kommt, war nicht vorhersehbar. Schon eher der Rückgang in Frankreich, dem nach Deutschland zweitwichtigsten Markt für Amazone. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, sind in Frankreich schließlich immer wieder Investitionszyklen zu beobachten. Nach zwei ausgesprochenen Boom-Jahren mussten wir dort einen Umsatzrückgang von 17 Prozent hinnehmen. Damit sind wir vergleichsweise glimpflich davon gekommen. Viele der anderen Hersteller wurden von der Kaufzurückhaltung der französischen Landwirte deutlich härter getroffen mit einem Minus von bis zu 30 Prozent und mehr.
Christian Dreyer: Erfreulicherweise gab es für uns aber auch positive Marktverläufe in Großbritannien, Irland, Rumänien, Tschechien, Italien, Spanien, Finnland und Kasachstan. Beispielsweise hatten die Briten witterungsbedingt zwei sehr schwierige Jahre hinter sich gebracht und einen gewissen Nachholbedarf. In Italien und Spanien ist letzterer noch viel größer. Immerhin auf dem hohen Niveau des vergangenen Jahres lagen die Umsätze in Deutschland, Österreich, Russland, Polen, Belgien und den Niederlanden.
Fakt ist, dass sich der Exportanteil auch wieder bei rund 80 Prozent eingependelt hat.
{BILD:628741:jpg}{BILD:628739:jpg}{BILD:628740:jpg}AGRARTECHNIK: Dass Russland auf Vorjahresniveau abgeschlossen hat, verwundert jetzt schon ein wenig. Wie erklären Sie sich denn dieses Ergebnis? Andere beklagen dort starke, durch das Embargo und den Kursverfall des Rubels bedingte Rückgänge!
Christian Dreyer: Dieser für uns große Erfolg in Russland hat mehrere Gründe: Unsere Tochtergesellschaft in Samara hat bereits in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Anteil der Komponenten aus lokaler Produktion verarbeitet. Darüber hinaus haben wir ein starkes Vertriebs- und Servicenetz, das unser für den Einsatz auf Großflächen bewährtes Produktprogramm mit steigendem Erfolg verkauft und betreut. Aufgrund unserer 20-jährigen Präsenz haben wir ein sehr gutes Image in Russland und entsprechend gute Kontakte zu Händlern und Landwirten. Und grundsätzlich gilt das verhängte Lieferverbot nicht für Landmaschinen. Allerdings hatten auch wir zwischendurch Probleme beispielsweise Pumpen für die in Samara gefertigten Pflanzenschutzspritzen dorthin zu bekommen, bis geklärt war, dass Teile aus unserer Branche nicht auf der Embargoliste stehen. Was den Kursverfall des Rubels betrifft, so bereitet dieser Russland zwar für alle Importgeschäfte große Probleme. Dagegen wird die Produktion im Inland für Russland attraktiver. Bei der Landtechnik wird dieser Vorteil durch hohe Zulieferpreise für Komponenten aus dem Ausland teilweise wieder aufgehoben. Die russischen Landwirte können jedenfalls dank der Getreideexporte auf Weltmarktpreisniveau einen nicht unerheblichen Teil der Rubel-Abwertung kompensieren.
AGRARTECHNIK: Und wie sieht Ihre Prog­nose für 2015 aus?
Andreas Hemeyer: Ich kann mich an kein Jahr erinnern, für das es schwieriger gewesen wäre, eine Prognose abzugeben. Wir haben in den letzten Wochen viele positive Signale aus diversen Märkten erhalten. Die meisten unserer Importeure sind sehr optimistisch. Und entgegen den ursprünglichen Befürchtungen, selbst noch während der Erntemonate, dass die Getreidepreise vielleicht sogar wieder einstellig werden könnten, haben sie sich im Herbst dann aber mehr als stabilisiert. Dennoch lassen die Investitionsbarometer wiederum kein Boomjahr erwarten. Wir müssen einfach auf alles gefasst sein, also gleichermaßen auf Ausschläge nach unten wie auch nach oben. Dank der so genannten atmenden Produktion können wir uns aber jederzeit auf die Marktgegebenheiten einstellen.
Christian Dreyer: Man muss davon ausgehen, dass es durch allgemeine politische und wirtschaftliche Entwicklungen immer wieder zu Investitionspausen oder zu Abschwächungen auf einzelnen Märkten kommt. Aber wir sind darauf vorbereitet, auch solche Herausforderungen flexibel zu meistern. Mit unserer Strategie, Amazone als weltweiten Full-Liner für den „Intelligenten Pflanzenbau“ zu positionieren, ist das Unternehmen unabhängig von einzelnen Marktentwicklungen sehr gut aufgestellt.  Auf Basis des 3C-Konzepts haben wir heute ein lückenloses Programm für den Ackerbau, mit dem wir unseren Kunden auf der ganzen Welt die optimale Verfahrenstechnik für alle Schritte von der Bodenbearbeitung bis zur Bestandspflege liefern können.
AGRARTECHNIK: Amazone hat ja in den letzten Jahren bereits das Liefersortiment in allen vier Segmenten, sprich Bodenbearbeitung, Saat, Düngung und Pflanzenschutz ausgeweitet. Was erfreut sich denn davon besonderer Nachfrage?
Andreas Hemeyer: Bitte nicht die Kommunaltechnik vergessen!
Bezogen auf diese fünf Produktgruppen entwickelten sich die Märkte in allen Sparten etwa gleich. Speziell mit der erweiterten Grubber-Baureihe Cenius und der neuen Sämaschinen-Baureihe Cirrus haben wir neue Großflächentechniken auf den Markt gebracht, die in der Praxis auf große Nachfrage gestoßen sind. Auch der neue Volldrehpflug Cayron kommt ebenfalls sehr gut an.
AGRARTECHNIK: Dessen 2014er-Produktion war aber doch nur auf eine Vorserie beschränkt, oder? Wie viele sind denn für 2015 geplant?
Christian Dreyer: Wir sind bei den Pflügen noch in der Anlaufphase. Aber wir haben von den zahlreichen Lohnunternehmern und Landwirten bei denen er in den Einsatz gegangen ist, bisher ausschließlich sehr positive Rückmeldungen erhalten. Für das laufende Jahr peilen wir eine kleine dreistellige Stückzahl an.
Andreas Hemeyer: Wir profitieren auch davon, dass sich der Nutzen der Elektronik weiter in der Praxis durchsetzt. So kommen neben der breiten Akzeptanz der elektronischen Bedienterminals vor allem die Vorteile der ISOBUS-Technik immer stärker zum Tragen. Inzwischen sind sämtliche Amazone-Spritzen, die gerade auf der Pressekonferenz vorgestellte neue Einzelkornsägeräte-Generation ED und auch die im vergangenen Jahr breitflächig mit sehr gutem Erfolg vertriebenen neuen  ZA-TS-Düngerstreuer mit ISOBUS ausgerüstet. Für die Bedienung, die Teilbreitenschaltung, die Auftragsverwaltung und die Dokumentation können jetzt alle gängigen ISOBUS-Terminals von Amazone oder anderen Herstellern genutzt werden.
Christian Dreyer: Wir haben in den letzten drei Jahren mehr als 50 neue Mitarbeiter überwiegend für unsere Elektronik­abteilung eingestellt. Für mich ganz persönlich haben wir im vergangenen Jahr mit der Eröffnung des neuen Technik-Zentrums hier in Hasbergen-Gaste einen ganz wichtigen Schritt gemacht, um die Innovationsfähigkeit und damit den technischen Führungsanspruch von Amazone weiter auszubauen,. Mit dem Neubau wurden 120 modern ausgestattete Büroarbeitsplätze für die Mitarbeiter der Abteilung Forschung & Entwicklung, das Produktmanagement sowie für die IT-Spezialisten in Betrieb genommen und damit der personellen Aufstockung in diesen Bereichen Rechnung getragen.
{BILD:628747:jpg}{BILD:628746:jpg}AGRARTECHNIK: Sie zählten im Laufe der Pressekonferenz auch noch diverse weitere Investitionsprojekte auf!
Christian Dreyer: Wir haben 2014 eigentlich alle Produktionsstandorte weiter modernisiert und ausgebaut. Dies wird sich 2015 auch so fortsetzen. Für die Produktion des Volldrehpfluges Cayron wurde beispielsweise im Werk Leipzig eine neue Halle mit 2 800 Quadratmeter Grundfläche errichtet. In diese Halle haben wir unter anderem die für Amazone neue Fertigungstechnologie der „Warmumformung“ integriert. Am Standort Tecklenburg-Leeden haben wir einen 3 000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau in Betrieb genommen, der als  Logistikzentrum für diesen Standort dient. Ein weiteres Projekt war das neue Verwaltungsgebäude bei unserer Amazone-Tochtergesellschaft GAG Eurotechnika im russischen Samara. Was mich ganz besonders freut ist, dass hier im Stammwerk ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 250 Kilowatt elektrischer und 290 Kilowatt thermischer Leis-tung neu in Betrieb gegangen ist. Mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent ist die Energieeffizienz dieser Anlage sehr hoch und damit auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Nicht unerwähnt bleiben darf auch, dass in Hude die Produktionslinien der Sämaschinen, die Kreiseleggen- und Kreiselgrubber-Endausrüstung sowie die Versandabteilung vom Werk Hude-Innenstadt in das wenige Kilometer entfernt liegende Werk Altmoorhausen umgezogen sind. Dort ist es durch die Optimierung der Montage- und Logistikabläufe gelungen, die Sämaschinenproduktion noch effizienter zu gestalten. In Kürze werden an diesem Standort auch die Arbeiten für den Bau einer neuen Farbgebungsanlage aufgenommen. Mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro wird diese Anlage die größte Einzelinves-tition in unserer bisherigen Unternehmensgeschichte.
Andreas Hemeyer: Dank des Teilumzugs unserer Produktion nach Altmoorhausen konnten wir in Hude das Kundentrainingscenter weiter ausbauen und mit Blick auf die Amazone-Serviceoffensive eine deutliche Aufstockung der Ausbilder-Mannschaft vornehmen. Zugleich wurde das Internet-Tool „E-Learning“, mit dessen Hilfe man die Bedienung der komplexen Land- und Kommunalmaschinen kennenlernen und trainieren kann, um zusätzliche Module wie das über den Pflug erweitert. Über das Jahr verteilt haben wir 2014 bereits knapp 500 verschiedene Trainings- beziehungsweise Fahrerkurse für die Mitarbeiter der Vertriebspartner und deren Kunden durchgeführt. Das sind rund 250 Kurse mehr als noch vor drei Jahren, und das Angebot wird in 2015 weiter deutlich ausgebaut. Der Erweiterung des internationalen Vertriebs- und Servicenetzes diente im Übrigen auch die Gründung einer eigenen Tochtergesellschaft in China, wo sich die Nachfrage nach Amazone-Maschinen sehr positiv entwickelt. Ziel ist es, auch hier eine schlagkräftige Vertriebs­organisation aufzubauen, um diesen Zukunftsmarkt weiter zu erschließen.
{BILD:628745:jpg}{BILD:628744:jpg}{BILD:628743:jpg}AGRARTECHNIK: Wie sieht es denn mit Indien und Afrika aus und haben Sie auch eine Amerika-Strategie?
Christian Dreyer: Indien ist ein ganz spezieller Fall. Natürlich beobachten wir diesen Markt, deshalb wissen wir auch, dass dort momentan die Herstellungskosten nicht von den durchsetzbaren niedrigen Verkaufspreisen gedeckt werden. Trotzdem setzen wir immer wieder einzelne Verkaufsprojekte um. Darüber hinaus engagieren wir uns in Indien ganz konkret mit der Welthungerhilfe an einem humanitären Amazone-Projekt zur „Nachhaltig integrierten Landwirtschaft“. Es kommt 4 500 benachteiligten Familien zugute, die von der Landwirtschaft leben. Was Afrika betrifft, so sind wir dort schon seit Jahren vertrieblich aktiv. Wobei der Kontinent von den Anforderungen und dem Entwicklungsstand völlig inhomogen ist. Grundsätzlich suchen wir uns beim Einstieg in einen neuen Markt leistungsfähige Importeure oder Vertriebspartner und bauen darüber unsere Länderpräsenz sukzessive aus. In Südafrika, Namibia, Mosambik und Sambia, aber auch in den Ländern Nordafrikas oder dem Sudan und Tansania arbeiten wir schon mit Importeuren.
Andreas Hemeyer: In Sambia engagieren wir uns im Übrigen beispielsweise mit verschiedenen anderen deutschen Herstellern in einem Musterfarm-Projekt. Wir unterstützen darüber hinaus diverse Schulungszentren und Universitäten in weiteren afrikanischen Ländern. Uns geht es dabei nicht nur darum, Zukunftsmärkte aufzubauen, sondern vor allem auch darum, ackerbauliche Kompetenz zu den Landwirten vor Ort zu bringen. Wobei man vor Augen haben muss, von welchen Zeiträumen wir da reden, wenn es um neue Märkte dort geht.  Eine Markteinführung muss immer sorgfältig vorbereitet werden, unsere Technik muss unter Umständen angepasst werden und somit ist entsprechend Zeit einzuplanen.
Christian Dreyer: Bei allen schon laufenden und noch im Planungsstadium befindlichen Aktivitäten auf anderen Kontinenten bleiben Europa und die ehemaligen GUS-Staaten vorerst unsere Schwerpunktmärkte. Darüber hinaus haben wir ein sehr erfolgreiches, weltweites Vertriebsnetz. Als Beispiele für sehr gute Amazone-Märkte in Übersee seien hier nur einmal Japan, Südafrika, Australien und Neuseeland genannt. Auch in Nord- und Südamerika sind wir aktiv, beabsichtigen aber in absehbarer Zeit keine Produktionsstandorte dort aufzubauen. Wobei wir gerade in jüngster Zeit eine ganze Reihe Maschinen auf  den Markt gebracht haben, die ackerbaulich und auch von der Arbeitsbreiten-Dimension ganz gut dort passen würden.
{BILD:628751:jpg}{BILD:628752:jpg}{BILD:628750:jpg}AGRARTECHNIK: Der vierte Platz in dem gerade veröffentlichten Imagebarometer der DLG kommt ja fast einem Ritterschlag für Amazone gleich! Und was sehr vielen Gästen des Gala-Abends der Landtechnischen Unternehmertage aufgefallen ist, die Mehrzahl der mit dem AGRARTECHNIK Service Award ausgezeichneten Fachhandels-Unternehmen arbeiten mit Amazone als Lieferanten. Wie erklären Sie sich diese Erfolge?
Christian Dreyer: Darüber, dass Amazone mit 49,9 Punkten nur knapp hinter dem Landtechnik-Weltmarktführer John Deere von den von der DLG befragten Landwirten rangiert wurde mit 51,3 Punkten sowie Claas mit 56,2 und Fendt mit 60,6 Punkten, haben wir uns wirklich riesig gefreut. Dies hängt ziemlich sicher auch mit der Präsenz bei den führenden Landmaschinen-Fachbetrieben zusammen, bei denen sich gute Produkte mit gutem Service idealerweise zu einem optimalen Kundennutzen entfalten. Die herausragenden Service-Konzepte der Award-Sieger strahlen natürlich auch auf unsere Marke aus.
Andreas Hemeyer: Wir tun natürlich auch das Unsere, damit die Fachhandelsbetriebe gerne mit uns zusammen arbeiten. Obwohl wir keinem Vertriebspartner  direkten Gebietsschutz zusichern, fragen bei uns ständig weitere an. Dass dies so ist, liegt meines Erachtens neben dem attraktiven Produktprogramm und unserer intensiven Händlerbetreuung an unserem sehr professionell aufgestellten Kundendienst mit einer schlagkräftigen Service- und Monteurmannschaft. Darüber hinaus stellen wir viele Zusatzleis­tungen zur Verfügung: Neben einer kompetenten Servicehotline bieten wir dem Servicepartner beispielsweise eine Reihe von Onlinewerkzeugen an, wie ein Ersatzteilportal, ein Gewährleistungsportal oder ein Info-Portal mit allen erdenklichen Informationen zu Amazone-Geräten. Gerade neu haben wir das Ticket-System und das Training Center-Portal freigeschaltet. Eine hohe Akzeptanz findet auch die Tatsache, dass wir Vertriebspartnern, die regelmäßig an Schulungsmaßnahmen teilnehmen, für die für uns durchgeführten Leistungen einen entsprechend hohen Vergütungssatz gewähren. Ein anderes Beispiel hierfür wäre die lange Verfügbarkeit unserer Maschinen-Baureihen. Wir feiern ja aktuell den 750 000sten verkauften Zweischeiben-Düngerstreuer. Man muss sich nur einmal vor Augen führen, wie lange es eine Baureihe wie den ZA-M schon gibt, für dessen Vertrieb wir natürlich durch entsprechende Modellpflege und immer weitere Ausbaustufen auch entsprechende neue Kaufanreize geschaffen haben. Für unsere Vertriebspartner steht der Streuer für einen ganz hohen Reifegrad und gleichzeitig für hohe Service-Kompetenz, beste Ersatzteil-Versorgung und einen guten Wiederverkaufspreis durch den langen Lebenszyklus. Daneben haben wir aber auch den neuen ISOBUS-Düngerstreuer ZA-TS eingeführt und um zahlreiche Modelle erweitert, um damit zusätzliche Kundengruppen zu gewinnen. Jetzt ganz neu kommt noch die hier anlässlich der Pressekonferenz vorgestellte Baureihe ZA-V dazu, die unser Sortiment an Düngerstreuern weiter abrundet.
{BILD:628749:jpg}{BILD:628748:jpg}Christian Dreyer: Das gute Abschneiden beim Imagebarometer und die für uns so erfreuliche Zusammenarbeit mit den führenden Fachbetrieben hat aber nicht zuletzt auch noch weitere Gründe, der Erfolg hat ja bekanntlicherweise immer viele Väter. Zu erwähnen wäre in diesem Zusammenhang unsere Hausmesse Amatechnica im Mai 2014 hier in Hasbergen-Gaste. Mit über 5 500 Landwirten, Lohnunternehmern und Vertriebspartnern war sie hervorragend besucht. Auf einem zwölf Hektar großen Veranstaltungsgelände bot sich den Gästen, darunter über 1 000 aus dem benachbarten Ausland, ein vielseitiges Informationsprogramm rund um das Amazone-Landmaschinenprogramm. Auf ebenfalls große Besucherresonanz sind auch die Amazone-Feldabende gestoßen. Im Zuge einer vierwöchigen Vorführtour hatte unser Team an 18 verschiedenen Stationen in Deutschland und Österreich Halt gemacht. Insgesamt nahmen 6 500 interessierte Landwirte und Lohnunternehmer an den Feldabenden teil, um sich über neue Amazone-Maschinen zu informieren.
Was uns des Weiteren besonders stolz machte und sich zu einem Highlight mit besonders großer Resonanz entwickelte, war der Weltrekord im Pflanzenschutz, bei dem eine Amazone Pflanzenschutzspritze UX 11200 in 24 Stunden eine Flächenleis­tung von 1 032 Hektar behandelter Fläche unter normalen Praxisbedingungen schaffte. Mit einer durchschnittlichen Stundenleistung von 43 Hektar konnte die Maschine dabei eine neue Höchstmarke für die Leistungsfähigkeit moderner Pflanzenschutztechnik setzen. (dd) 
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