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4. AGCO Africa Summit in Berlin

von , am
20.01.2015

AGCO, weltweit tätig in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Traktoren und Landmaschinen, veranstaltete den vierten AGCO Africa Summit in Berlin. Der Gipfel ist eine gemeinsame Initiative von AGCO, Bayer CropScience, DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft und Rabobank.

(vl.n.r.) Rob Smith, AGCO Senior Vice President und General Manager, Europe, Africa & Middle East; H. E. Joaquim Alberto Chissano, ehemaliger Präsident, Republik Mosambik; Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft; H. E. Sir Quett Ketumile Joni Masire, ehemaliger Präsident der Republik Botswana und Martin Richenhagen, AGCO Chairman, President & CEO beim AGCO Africa Summit 2015. © Werkbild
Die diesjährige Veranstaltung stellte Fortschritte in Afrikas Landwirtschaft vor, die maßgeblich durch den privaten Sektor initiiert wurden. Die verschiedenen Beispiele zeigten, dass Landwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig und weit mehr als ein Entwicklungsthema ist. "Die Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen, hat für viele afrikanische Regierungen Priorität, da sie es sich kaum leisten können, ausreichend Nahrungsmittel für die rasant wachsende Bevölkerung zu importieren. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es in vielen Ländern noch Agrarflächen gibt, die noch nicht oder nur unzureichend genutzt werden", sagte Martin Richenhagen, AGCO Chairman, President und CEO. "Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, starke Partnerschaften mit Regierungen, dem privaten Sektor und Entwicklungsgesellschaften entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette einzugehen. Jeder Partner spielt eine wichtige Rolle. Wir bei AGCO setzen uns gezielt für den Ausbau der nachhaltigen Mechanisierung der Landwirtschaft in Afrika ein."
 
Ein wichtiger Bestandteil von AGCOs Afrika-Strategie ist die Vermittlung von landwirtschaftlichem Fachwissen und der Ausbau des lokalen Vertriebsnetzwerks durch Initiativen wie die Future Farm, ein Trainings- und Modellfarm-Konzept. Die Future Farm hilft einheimischen Bauern und AGCOs Vertriebspartnern, alles über moderne Landwirtschaft zu erfahren und den Umgang mit professionellem landtechnischen Gerät zu lernen. Das Learning Center der Farm ist afrikaweit einzigartig und gliedert sich in verschiedene Bereiche, die dem Bauern Mechanisierung, Geflügelwirtschaft und den Umgang mit Getreide näherbringen. Die Future Farm in Sambia ist mittlerweile vollständig in Betrieb und die offizielle Eröffnung ist für Mai angesetzt. AGCO plant, das Future Farm-Konzept in weiteren afrikanischen Schlüsselmärkten auf den Weg zu bringen, zunächst mit Fokus auf dem frankophonen Afrika. "Afrika ist für AGCO ein wichtiger Wachstumsmarkt und nachhaltige Mechanisierung ist der Kernbestandteil unserer Strategie", sagte Rob Smith, AGCO Senior Vice President und General Manager, Europe, Africa & Middle East. Im Mai 2014 führte AGCO die neue Traktoren-Generation "Global Series Tractor" in Afrika ein. Das Global Series Tractor-Projekt ist die größte Produktinvestition in der Geschichte von AGCO.
 
2012 gründete AGCO mit der algerischen Regierung die Algerian Tractors Company (ATC), durch die L’Entreprise Publique Economique de Production de Tracteurs Agricoles (ETRAG) und die L’Entreprise Publique Economique de Commercialisation de Materiels Agricoles (PMAT). Rob Smith: "Für AGCO bedeutet ‚nachhaltige Mechanisierung’, dass wir unsere Produkte gezielt für den afrikanischen Markt entwickeln und dort herstellen, dass wir unsere Kunden in der optimalen Bedienung, Wartung und Instandhaltung unserer Landmaschinen schulen und dass wir erstklassige Unterstützung durch unser weitläufiges Vertriebsnetz in Afrika anbieten."
 
Der diesjährige Gipfel stieß auf große Resonanz: Sprecher und Teilnehmer reisten aus allen Teilen Afrikas an, unter ihnen waren namhafte Persönlichkeiten wie H. E. Joaquim Alberto Chissano, ehemaliger Präsident, Republik Mosambik; H. E. Sir Quett Ketumile Joni Masire, ehemaliger Präsident der Republik Botswana und Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Der AGCO Africa Summit ist in den vergangenen vier Jahren kontinuierlich gewachsen. Im letzten Jahr lag der Fokus auf Innovationen und der Frage, wie die afrikanische Landwirtschaft durch den Einsatz von Technologie und Wissenschaft verbessert und damit die Produktivität der Landwirte gesteigert werden kann. Dieses Jahr drehte sich alles um Kooperationen, die im Agrarsektor zur Umsetzung von Ideen und Projekten geformt werden müssen.
 
Weitere Informationen zum AGCO Africa Summit finden Sie unter: http://agco-africa-summit.com/.
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