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DLG

Agritechnica: 450.000 Besucher

am Montag, 18.11.2019 - 09:08

Die DLG hat die Agritechnica 2019 als großen Erfolg bezeichnet. „Mit 2.820 Ausstellern, 450.000 Besuchern, davon mehr als 130.000 aus dem Ausland, hat die Agritechnica ihre herausragende Stellung als die Weltleitmesse der Landtechnik eindrucksvoll unterstrichen“, sagte Dr. Reinhard Grandke, Hauptgeschäftsführer der DLG. „Das Leitthema ‚Global Farming – Local Responsibility‘ fokussierte die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft wie Produktivitätssteigerung, Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz weltweit. Die Aussteller präsentierten innovative Lösungen für die Zukunftsfragen der Branche und der Gesellschaft. Die Agritechnica 2019 zeigte Umsetzungsstrategien für die lokalen Herausforderungen der weltweiten Agrarregionen. Neue Verfahren, getrieben von Digitalisierung, Automatisierung und Robotik, sind dabei die größten Impulsgeber.“

Agritechnica 2019

Als Fazit erklärt die DLG, 450.000 Besucher (inklusive der Schätzungen für den letzten Tag) unterstrichen die Attraktivität der Agritechnica weltweit. Mit 30 Prozent internationalen Fachbesuchern sei sie der globale Treffpunkt der Agrar-Community. Die Besucher zeigten sich mit dem Angebot der Agritechnica sehr zufrieden, wie die Befragungsergebnisse belegten. Die Umfrage bei den Besuchern zeige, dass die Landwirte, Lohnunternehmer und Maschinenringe aus allen Regionen mit geschätzten 320.000 Besuchern sehr gut vertreten waren. Die deutschen Landwirte nutzten die Agritechnica, um die Perspektiven unter den für sie aktuell unsicheren Rahmenbedingungen für ihre Betriebe zu diskutieren, über zukünftige Strategien zu entscheiden und Investitionen vorzubereiten.

Bei den Besuchern aus dem Ausland spricht die DLG von einem "Rekord". Mehr als 130.000 Besucher kamen aus 152 Ländern, die meisten von ihnen aus den Niederlanden, Dänemark, Österreich, Italien und Russland, gefolgt von der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Überdurchschnittliche Zuwächse an Besuchern sind aus Russland, Italien, Polen, der Ukraine und den USA zu verzeichnen. Das Interesse der internationalen Politik an der Agritechnica hat spürbar zugenommen. So informierten sich zahlreiche Minister und Wirtschaftsdelegationen aus aller Welt auf der Agritechnica über Zukunftsstrategien der Landwirtschaft. 2.820 Unternehmen aus 53 Ländern, darunter die global führenden Hersteller, zeigten ein komplettes Angebot an Traktoren, Maschinen, Geräten, Ersatzteilen und Zubehör. Der Anteil aus dem Ausland ist mit 62 Prozent nochmals gestiegen.

Die Stimmung der Branche war auf der Agritechnica trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen zuversichtlich, erklärt die DLG. Dies schlage sich auch in einer hohen grundsätzlichen Investitionsbereitschaft nieder. Wie die Besucherumfrage zeige, wollen zwei Drittel der befragten Landwirte, Lohnunternehmer und Maschinenringe in den nächsten zwei Jahren investieren.

Agritechnica - Systems & Components

Assistenzsysteme für Landmaschinen sowie das Zusammenspiel mit den vor- und nachgelagerten Bereichen sowie alternative Kraftstoffe und Elektrifizierung im Hybrid-Verbund standen im thematischen Mittelpunkt der Aussteller aus der Zulieferindustrie. Über 700 Unternehmen präsentierten neueste Lösungen von den Komponenten bis zur Maschine. Mit der neuen „Systems & Components Trophy“ sei die Innovationskraft dieser Branche eindrucksvoll präsentiert worden. Im DLG-Special „Protecting Yield and Nature“ hätten Lösungen zu aktuellen Themen die Besucher und Medienvertreter in den Bann gezogen. Das mit der FAO zusammen gestaltete Special „Acre of Knowledge“ zeigte den Besuchern u.a. per Videokonferenzen Möglichkeiten für groß- und kleinstrukturierte Landwirtschaft in verschiedenen Kontinenten auf, wie diese von innovativer Technik profitieren können. Junglandwirte, Schüler und Studenten aus dem In- und Ausland wurden vom  Live-Reparieren in der „Werkstatt Live“, der Plattform für Beruf und Karriere „Campus & Career“ sowie den am „Young Farmers Day“ angebotenen Forenveranstaltungen angesprochen. Die „Young Farmers Party“ verlängerte das Netzwerken über den Messeschluss hinaus. Zahlreiche Agrar-Blogger nutzten die Agritechnica, um sich zu treffen, zu diskutieren und sich weiter zu vernetzen.