Neuheit Amazone stellt neue Winterdienststreuer-Generation vor

von , am

Auf der Demopark 2017 präsentiert Amazone sein komplettes Kommunalmaschinen-Programm: Maschinen für das Grünflächenmanagement und die Weidepflege, Landschaftsbaukombinationen und Technik für den Winterdienst.

Winterdienststreuer © Amazone Bild vergrößern
Amazone rüstet die neuen Streuer mit variabler Einleitsystemverstellung sowie geschwindigkeitsabhängiger Mengenregelung aus und bietet sie wahlweise mit Zapfwellenantrieb oder - als E+S Hydro - mit einem hydraulischen Antrieb an.

Die jüngsten Neuheiten auf dem Amazone-Stand sind die Winterdienststreuer E+S 301 und E+S 751 mit einem Fassungsvermögen von 300 beziehungsweise 750 Liter. Beide Streuer sind mit einer variablen Einleitsystemverstellung sowie einer geschwindigkeitsabhängigen Mengenregelung ausgerüstet. Sie werden wahlweise mit einem Zapfwellenantrieb oder als E+S Hydro mit einem hydraulischen Antrieb angeboten, teilt der Hersteller mit.

Mit Hilfe schraubbarer Aufsätze kann, so Amazone weiter, das Fassungsvermögen beim E+S 301 um 95 beziehungsweise 190 Liter auf maximal 490 Liter und beim E+S 751 um 180 beziehungsweise 360 Liter auf maximal 1.110 Liter vergrößert werden. Steil angeordnete Behälterwände sorgen dafür, dass das Streugut optimal nachrutscht. Die Behälteröffnung wird über eine Abdeckschwenkplane mit Sichtfenster verschlossen.

Um den Korrosionsschutz sicherzustellen, fertigt Amazone die Bodengruppe, Streuscheibe, Streuschaufeln und Trichterspitze der Streuer aus Edelstahl. Darüber hinaus werden die Trichterspitzen im Laserschweißverfahren nahtlos mit den Behältern verbunden. Die Behälter selbst sind durch Zinkphosphatierung und eine widerstandsfähige Mehrschichtlackierung gemäß Automobilstandard gegen Korrosion geschützt, teilt das Unternehmen weiter mit.  

Da die neuen Streuer mit einer variablen Einleitsystemverstellung ausgerüstet sind, können sie auch asymmetrisch streuen. Über das SmartCenter, das sich an der Streuerrückseite auf Höhe der Trichterspitze befindet, kann der Fahrer den Streufächer schnell und einfach verstellen.  

Winterdienststreuer © Amazone Bild vergrößern

Beide Streuer decken einen Streubreitenbereich von einem bis acht Meter ab. Bei den Hydro-Varianten mit hydraulischem Streuscheibenantrieb lassen sich die Streubreiten innerhalb dieses Bereiches stufenlos und feinfühlig verstellen. Der hydraulische Antrieb sorge außerdem dafür, dass die Salzstaubentwicklung im Vergleich zum Streuschirmeinsatz minimal ist. Als weiterer Vorteil werden die Drehzahlen des Rührwerks, das fest mit der Streuscheibe verbunden ist, bei abnehmender Arbeitsbreite und beim Anhalten des Traktors automatisch reduziert. Auf diese Weise werden ein Zermahlen des Streuguts sowie mögliche Verstopfungen in der Behälterspitze vermieden.

Die geschwindigkeitsabhängige Mengenregelung erfolgt sowohl bei den zapfwellen- als auch bei den hydraulisch angetriebenen Streuern über das Bedienterminal EasySetE+S. Dieses Terminal ermöglicht, so Amazone weiter, zugleich eine komfortable elektrische Bedienung. So könne der Fahrer einfach per Tastendruck den Dosierschieber öffnen und schließen und die Streubreiten stufenlos verstellen. Die Grundeinstellung und die Anpassung des Dosierschiebers und damit der Ausbringmenge stellt er über Plus- und Minustasten ein. Zusätzlich gibt es die Funktion „+ 100 %“, mit der sich die Ausbringmenge an kritischen Stellen, beispielsweise auf Brücken deutlich erhöhen lässt.

Auf Wunsch können die neuen Amazone-Streuer mit einem Schmutzfänger, einer StVZO-zugelassenen LED-Beleuchtung und einer LED-Arbeitsbeleuchtung ausgerüstet werden. Der Schmutzfänger schützt den Traktor vor korrosiven Salzpartikeln. Die LED-Arbeitsbeleuchtung, die mit dem Bedienterminal EasySetE+S  eingeschaltet wird, ermöglicht dank starkem, rot gefärbtem Licht auch bei Nacht und Schneefall einen guten Blick auf den Streufächer.

Amazone auf der Demopark 2017: Ausstellungs-Stand Nr. D-418