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Arbos mit Full-Line auf dem Vormarsch

Arbos
© Lovol Arbos
von , am
14.11.2017

Der italienische Hersteller Arbos, der zum chinesischen Konzern Lovol gehört, hat das Ziel ausgegeben, mit seiner Full-Line Produktpalette sich weltweit zu etablieren.

Der Startschuss zur offensiven Markteindringung ist auf der Agritechnica gefallen, auf der Arbos die gesamte Produktreihe an Traktoren und Arbeitsgeräten erstmals offiziell vorstellt. In Deutschland sollen die Maschinen 2018 eingeführt werden. Das Vertriebsnetz wird immer weiter ausgebaut, derzeit zählt das Unternehmen 280 Händler und Importeure und ist mittlerweile in 64 Ländern aktiv. 

Wie Phönix aus der Asche

Nach Unternehmensangaben wird man das laufende Geschäftsjahr in Europa mit etwas über 80 Millionen Euro Umsatz abschließen. In 2020 soll dann bereits die 200 Millionen-Umsatzhürde übersprungen werden. Nachdem Arbos zunächst 2014 den Einzelkornsägerätspezialisten MaterMacc und schließlich 2015 Goldoni, Hersteller von Wein-, und Obstbauschleppern übernommen hat, geht es mit der Geschäftsentwicklung steil bergauf. Diese Tatsache unterstreicht nicht zuletzt der gewaltige Umsatzsprung von 2016 auf 2017 um 25 Prozent.

Ehrgeizige Marktziele

Ein weiteres ambitioniertes Ziel von Arbos ist es, in zehn Jahren im Traktorensegment einen Marktanteil von über zwölf Prozent inne zu haben, um spätestens dann in der Liga der Big Player in der weltweiten Landtechnikfamilie mitzuspielen. Im Segment der Anbaugeräte setzt man sich ähnliche Zielvorgaben. Hier will man zum gleichen Zeitpunkt, zirka 2027, Umsätze von über 400 Millionen Euro erwirtschaften. Ein ausgegebener dreistufiger Businessplan verdeutlicht noch einmal die Unternehmensziele: Bis 2025 will man eine einhundertprozentige Abdeckung im Landmaschinenbereich erreichen – inklusive selbstfahrender Erntetechnik, wie der Mähdruschtechnik.

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