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Arntz Optibelt Gruppe erzielte 2014 wiederholt Rekordumsatz

von , am
06.09.2015

Die Arntz Optibelt Gruppe hat im Jahr 2014 ihre Vertriebserlöse gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert und erzielte mit 220 Millionen Euro einen weiteren Umsatzrekord.

Geschäftsführung Arntz Optibelt Gruppe (links: Reinhold Mühlbeyer, rechts: Konrad Ummen) © Werkbild
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Hersteller von Hochleistungs-Antriebsriemen eine weiterhin stabile Entwicklung. "Nachdem wir 2014 den Rekord aus dem Vorjahr noch einmal knacken konnten, haben wir nun den Ansporn, das hohe Niveau zu halten oder sogar noch zu überschreiten", sagt Reinhold Mühlbeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung. "Nach der ersten Jahreshälfte sind wir mit 136,7 Millionen Euro (per Ende Juli 2015) leicht über dem Vorjahreszeitraum." Die Arntz Optibelt Gruppe wächst kontinuierlich. Um die hohe Nachfrage in Südosteuropa unter eigener Flagge bedienen zu können, eröffnete Optibelt im August einen neuen Standort in Istanbul. Mit eigener Vertriebsmannschaft, Verwaltung und Lager kümmert sich das Tochterunternehmen Optibelt Güç Aktarma - Optibelt Power Transmission Turkey (OTR) nun um die Vermarktung in der Region. Die Qualität der Optibelt-Produkte ist dort bereits bekannt, entsprechend werden gute Absätze erwartet. Im Juli dieses Jahres erfolgte rückwirkend zum April die Übernahme des neuseeländischen Spezialisten für den Ersatzteilhandel von Antriebselementen Tranz Corp., der mit Hochleistungsriemen, Scheiben, Lagern, Ketten, Getrieben und Variator-Antrieben das Produktportfolio von Optibelt perfekt ergänzt. Erst kurz zuvor wurde der Vertrieb in Lateinamerika durch eigene Niederlassungen in Kolumbien (2014) und Brasilien (2013) ergänzt. Ebenfalls 2014 eröffnete die Optibelt-Niederlassung in Bangkok, Thailand. Vor zwei Jahren wurden zudem die Vertriebsstrukturen in den USA und Russland verstärkt. Ein weiteres Novum in 2015 ist – mit der Übernahme der niederländischen Firma Walk – die Produktion mechanischer Antriebskomponenten im Metallbereich. Die Produktpalette umfasst nun Baugruppen und Getriebe, Zahn(sonder)scheiben und Zahnstangen, Ketten- und Zahnräder sowie Standardantriebskomponenten. Optibelt-Walk bietet mit modernen Produktionsmitteln und hoher technischer Kompetenz Unterstützung bei Antriebsproblemen und Antriebsauslegungen. Dank eigener CAD-Arbeitsplätze können komplexe Kundenzeichnungen auch in 3D abgebildet werden. Optibelt baut in diesem Jahr seine Kompetenz im Riemen- und Metallbereich weiter aus und kann nun Antriebslösungen jeder Art für Sondermaschinenbau, Verpackungs-, Transport- und Fördertechnik aus einer Hand anbieten. Einschließlich dem Stammsitz in Höxter, an dem zuletzt circa zehn Millionen Euro in eine neue Logistikhalle investiert wurden, gehören acht Produktionsstandorte in Europa und Asien zur Arntz Optibelt Gruppe.
 
Mit eigenen Verkaufs- und Logistik-Standorten ist das Unternehmen inzwischen weltweit vertreten. Das nunmehr 143 Jahre bestehende Familienunternehmen beschäftigt derzeit rund 1 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Ausbau beziehungsweise die Erweiterung der Produktionswerke in Europa stand im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls im Fokus. Ausgerichtet auf die Marktanforderungen der Zukunft, erweitert die Arntz Optibelt Gruppe ihre Standorte im irischen Letterkenny – dort wird in 2015 ein neues Produktionsgebäude für die Fertigung von Polyurethan-Zahnriemen bezogen – sowie im rumänischen Tautii Magheraus.. Gleich zwei neue Riemen stellte Optibelt auf der Hannover Messe 2015 vor. Neben der speziell auf Förderanlagen ausgerichteten Hochleistungs-Riemen-Reihe „Conveyor Power“ ging mit dem "Delta Chain Carbon" ein Hochleistungs-Zahnriemen aus Polyurethan in den Vertrieb. Die innovativen Riemen aus Polyurethan mit Carbon-Zugstrang bieten eine bis zu 100 Prozent höhere Leistungsübertragung im Vergleich zu Hochleistungs-Zahnriemen aus Gummi. Die Baubreite für Leistungsantriebe kann aufgrund der Verwendung von innovativen Materialkombinationen erheblich verringert werden. Dadurch werden Antriebe mit sehr hohen Drehmomenten ermöglicht. Darüber hinaus sorgt der Carbon-Strang für eine leistungsstarke Alternative zu Antrieben mit Rollenketten. Abnehmer finden sich in diversen Branchen wie der Holzverarbeitung, Papier- und Textilherstellung sowie im Sondermaschinenbau und bei der Zweiradtechnik.
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