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Bauer setzt nachhaltige Taten "for a green World"

von , am
13.04.2015

Der in Voitsberg, Steiermark, beheimatete Maschinenhersteller Bauer setzt seit 2012 ein groß angelegtes Energie-Programm in seinen Werken in Deutschland und Österreich um.

© Werkbild
Diese „Energiewende“ beinhaltet sowohl die thermische Sanierung der Produktionshallen als auch die Errichtung leistungsstarker Photovoltaikanlagen: Bis dato verfügt Bauer alleine in seinen Werken in Voitsberg bereits über eine Kapazität von 1.6 MWp (Megawatt Peak), im Laufe des Jahres 2015 sollen noch einmal 600 kWp dazu kommen. Insgesamt investiert das auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Industrie-Unternehmen zehn Millionen Euro in seine Energiewende.
 
Die auf Beregnungs- und Waste-Water-Technologie spezialisierte Bauer Gruppe hat bereits 2012 mit der Realisierung umfassender thermischer Sanierungsmaßnahmen in den deutschen Werken begonnen: So wurden in den Bayerischen Betrieben BSA und Eckart Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 420 kWp (Kilowatt Peak = Kilowatt Spitzen-Nennleistung unter Standardbedingungen) installiert. Ihre Jahresleistung produzierter Energie beträgt zirka 350.000 kWh (Kilowattstunden). Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von zirka 100 Haushalten. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Bauer Gruppe, Otto Roiss, verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass "BAUER for a Green World" mehr sei als nur ein Slogan: "Wir können bald 90 Prozent der benötigten elektrischen Energie selbst erzeugen und sparen mit allen Maßnahmen rund 2 300 Tonnen CO2-Emissionen ein."
 
Auf den Dachflächen der Werke I und II in Voitsberg werden im Endausbau insgesamt
8 680 Photovoltaik-Module installiert sein. Die Anlage wird alljährlich rund 2.400.000 kWh elektrischer Energie erzeugen, das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 685 Haushalten, und ist somit mit Abstand die größte in der Steiermark. Im Rahmen des Programmes wurden die Industriehallen und das Bürogebäude einer thermischen Sanierung unterzogen, die Dachfläche erneuert, ihre Unterkonstruktion verstärkt und Außenwände thermisch isoliert: "Mit den baulichen Maßnahmen können wir den Heizenergiebedarf von bislang 4,2 Mio. kWh um nahezu 60 Prozent senken", betont Roiss nicht ohne Stolz. Insgesamt investiert Bauer rund 10 Millionen Euro in die Energiewende.
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