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Bayern: Jeder fünfte Betrieb besitzt einen Mähdrescher

von , am
27.06.2014

München - Der Maschinenpark auf Bayerns Feldern kann sich sehen lassen. Landwirte von 91.500 Betrieben besitzen zumindest einen Traktor, einen Einachsschlepper oder eine Erntemaschine für ihre Arbeit.

Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe verwendet einen Mähdrescher in einer Maschinengemeinschaft. © Mühlhausen/landpixel
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, hatten zum Stichtag 1. März 2013 rund 98,1 Prozent (91.500 Betriebe) der im Rahmen der Agrarstrukturerhebung ermittelten landwirtschaftlichen Einheiten zumindest einen Traktor, einen Einachsschlepper oder eine Erntemaschine im Alleinbesitz.
 
Im Schnitt besitzt ein landwirtschaftlicher Betrieb im Freistaat drei Traktoren, Geräteträger, Systemschlepper oder andere Zugmaschinen. Einen oder mehrere Mähdrescher im Alleinbesitz hat nur etwa jeder fünfte landwirtschaftliche Betrieb. Rund 27 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe besaßen selbstfahrende oder angehängte vollmechanisierte Erntemaschinen.

Viel Verkehr auf Bayerns Feldern

Rund 69.100 landwirtschaftliche Betriebe und damit 74,1 Prozent der in der Agrarstrukturerhebung 2013 ermittelten landwirtschaftlichen Betriebe nutzten Traktoren, Einachsschlepper und Erntemaschinen von Lohnunternehmen, Maschinenringen oder Maschinengemeinschaften. Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe (50.600 Betriebe) verwendete einen Mähdrescher, der von mehreren Betrieben genutzt wurde. Ein Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe (31.300 Betriebe) nutzte Traktoren, Systemschlepper und andere Zugmaschinen überbetrieblich. Rund 41.700 Landwirtschaftsbetriebe und damit 44,7 Prozent verwendete andere selbstfahrende oder angehängte vollmechanisierte Erntemaschinen in einer Maschinengemeinschaft.
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