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Einbruch

Bayern: Thaler Lader werden 4 Hoflader gestohlen

Betreib Thaler in Polling
© Werksbild: Thaler
von , am
14.03.2017

Dem bayerischen Hoflader-Hersteller Thaler Lader, wurden nachts 4 Hoflader vom Betriebsgelände gestohlen. Der Gesamtschaden beträgt 200.000 Euro.

Der bayrische Hersteller von Hofladern wurde Opfer eines dreisten Einbruches. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar wurden insgesamt 4 Hoflader vom Betriebsgelände gestohlen. Die Einbrecher schnitten den Drahtzaun vom vollständig abgeschlossenen Betriebsgelände auf, um über die angrenzende Wiese zu flüchten.

Die 4 Hoflader wurden zum Teil auf den firmeneigenen LKW verladen, um eben uüber die Wiese die Flucht anzutreten. "Die Einbrecher bewiesen dabei viel Mut und hohe Risikobereitschaft, denn bei der Flucht mit unserem LKW über die Wiese zur Winterzeit kann man schon mal schnell stecken bleiben", so Herr Manfred Thaler. Sowohl das Eingangs- und auch das Ausgangstor vom Betriebsgelände blieben unbeschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf knapp 200.000 Euros, die 4 Hoflader, der Zugfahrzeug mit Auflieger und die Wiederherstellung der Zaunanlage sind mit eingerechnet.

Gestohlener LKW in Unfall verwickelt

Zum Schaden vor Ort in Polling kommt noch hinzu, dass der LKW mit dem Auflieger einen Tag später in Baden- Württemberg in einem Unfall - selbstverständlich mit Fahrerflucht - verwickelt war und später verlassen aufgefunden wurde. Dieser LKW ist auch mittlerweile wieder nach Polling gebracht worden, ist aber bei der anschließenden Untersuchung vom KFZ-Sachverständigen als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft worden.

DNA-Analyse bringt keine Aufklärung

Leider brachte eine DNA-Untersuchung der LKW-Kabine für die Identifizierung der Täter keine konkreten Hinweise, deshalb sind sowohl die Polizei als auch die Fa. Thaler GmbH & Co.KG. in 84570 Polling sehr dankbar für Hinweise, die zur Aufklärung des Einbruches beitragen.

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Agrarkit von Selecta DNA
Landwirtschaftliche Betriebe werden immer wieder Opfer von Einbrüchen und Diebstählen. Diebe haben es vor allem auf Traktoren, Kleintransporter, Radlader, Teleskoplader sowie Quads und Mopeds abgesehen, aber auch Zapfwellen und andere Anbauteile sowie der Inhalt von Dieseltanks sind vor Kriminellen nicht sicher. Mit einem Agrarkit von Selecta DNA beispielsweise lassen sich rund 50 Fahrzeuge oder 100 Werkzeuge markieren. Einschließlich fünf Jahre aktiver Datenbanknutzung kostet das rund 1.000 Euro netto. © Werkfoto
Hinweisschild auf erkennungssichere Maschinen
Das Schild zeigt, dass Maschinen und Geräte mit künstlicher DNA erkennungssicher markiert sind. Der Anwender registriert sich in der Kundendatenbank des Herstellers. Dazu werden persönliche Daten, wie Anschrift und Erreichbarkeit angegeben, damit im Ernstfall eine schnelle Kontaktaufnahme möglich ist. © Werkfoto
Landwirte kennzeichnen ihre Maschine
Die Kennzeichnungsflüssigkeit wird ähnlich einem Lack auf Wertsachen aufgebracht. Durch die Markierung werden Transport, Besitz und Verkauf von gestohlenen Waren für Straftäter viel risikoreicher. Sie ist schwer zu entfernen und bei korrekter Anwendung langlebig. © Werkfoto
UV-Licht zeiht künstliche DNA
Unter UV-Licht leuchtet die künstliche DNA und zeigt so die Markierung an. Zur Abschreckung von potenziellen Dieben werden zusätzlich Aufkleber auf Türen, Fenstern, Gegenständen und Fahrzeugen angebracht, die auf die Verwendung von künstlicher DNA hinweisen. © Werkfoto
Montage eines Bewegungsmelders
Von einem Bewegungsmelder ausgelöst, können Einbrecher von Außensirenen abgeschreckt werden. Die Firma Daitem beispielsweise bietet auch Vernetzungen mit mehreren Sensoren und einer Zentrale über Funk an. Auch die Weiterleitung eines Alarms mittels Telefonwählmodul ist möglich. © Werkfoto
Guard Systems zur Standortbestimmung
Guard Systems nutzt zur groben Standortbestimmung das GSM-Netz, zur metergenauen Lokalisierung dann Radio-Tracking. Die seit kurzem auch in Deutschland erhältliche Ortungslösung SpotGuard von Guard Systems nutzt für die Standortbestimmung das GSM-Netz. Das funktioniert wie die Ortung eines Handys über die Antennen des Netzbetreibers und nicht mit den GPS-Daten. © Werkfoto
GPS-Modul
Unauffällig hinter dem Radio oder dem Zigarettenanzünder verbaut, senden kleine GPS-Module stets ihre aktuelle Position in die Farmtune Hofkarte. © Werkfoto
Smartphone mit Ortungssystem
Geofences alarmieren den Betriebsleiter, wenn eine Maschine den definierten Bereich verlässt. © Werkfoto
elektronische Wegfahrsperre
Eine elektronische Wegfahrsperre bietet Motometer aus Mühlacker an. Motoguard eignet sich als Wegfahrsperre für Fahrzeuge aller Art. Neben der Schutzfunktion erkennt das Gerät über den Transponder den Fahrzeugschlüssel des autorisierten Fahrers und ermöglicht benutzerdefinierte Einstellungen wie Fahrerposition oder Spiegel. © Werkfoto
Tankdeckel mit Alarmsystem
Einen Alarm-Tankdeckel gibt es bei Jewo. Dieser Tankdeckel sendet bei unberechtigtem Öffnen eine SMS. © Werkfoto
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