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Geschäftsentwicklung

BayWa AG mit starkem zweiten Quartal 2018

BayWa Fahnen
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
10.08.2018

Die BayWa AG hat im zweiten Quartal 2018 beim Ergebnis deutlich aufgeholt und das erste Halbjahr planmäßig abgeschlossen. Der Umsatz stieg zum 30. Juni 2018 leicht auf 8,3 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 8,0 Milliarden Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug zum ersten Halbjahr 2018 rund 32,1 Millionen Euro (Vorjahr: 72,8 Millionen Euro).

Dieses Ergebnis ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der größte Teil der geplanten Verkäufe von Erneuerbare-Energien-Anlagen im Geschäftsfeld Regenerative Energien erst im zweiten Halbjahr 2018 ansteht; anders als im Vorjahr, als die Konzerntochter BayWa r.e. renewable energy GmbH im ersten Halbjahr 2017 sehr viele Wind- und Solarparks verkauft hatte.

Sehr erfreulich entwickelten sich im ersten Halbjahr 2018 die internationalen Agrarhandelsaktivitäten im Geschäftsfeld BayWa Agri Supply & Trade (BAST), das Landtechnikgeschäft und der internationale Fruchthandel bei Global Produce.

Segment Technik weiter positiv

Das Segment Agrar war im ersten Halbjahr 2018 geprägt von einer positiven Entwicklung bei den internationalen Handelsaktivitäten mit Getreide und Ölsaaten (BAST) sowie bei Global Produce, das von einer starken Vermarktung neuseeländischer Äpfel durch T&G profitierte. Das Segment Technik baute den Marktanteil weiter aus und steigerte vor allem die Schlepperabsätze entgegen dem allgemeinen Markttrend. Auch die Serviceleistungen nahmen zu.
Nach der positiven Entwicklung bei der Technik im ersten Halbjahr geht die BayWa von einem weiter gut verlaufenden Geschäft auch im zweiten Halbjahr aus: Die Auftragseingänge befinden sich auf einem höheren Niveau als im Vergleichszeitraum 2017 und steigende Erzeugerpreise besonders bei Milch deuten auf eine anhaltende Investitionsbereitschaft hin.

Innovation & Digitalisierung

Im Segment Innovation & Digitalisierung wurde im ersten Halbjahr 2018 ein starkes Wachstum an Neukunden verzeichnet. Besonders die Next-Farming-Softwaremodule waren stark nachgefragt und die neuen Digital-Farming-Lösungen für Grünlandbetriebe gewinnen im Rahmen der jetzt geltenden Düngemittelverordnung an Bedeutung. Insgesamt konnte das Segment den Umsatz im ersten Halbjahr 2018 deutlich auf 4,9 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro) steigern. Dieses Wachstum schlug sich jedoch aufgrund notwendiger Investitionssteigerungen vor allem bei der Softwareentwicklung nicht im EBIT nieder, das planmäßig mit minus sechs Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018 auf einem ähnlichen Niveau wie im ersten Halbjahr 2017 (minus 5,4 Millionen Euro) blieb.

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