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Geschäftsentwicklung

BayWa Franken mit Entwicklung 2015 zufrieden

la/AGRARTECHNIK
am
15.04.2016

Trotz eines zweiten schwierigen Agrarjahres in Folge ist die BayWa Franken mit der Entwicklung 2015 zufrieden. Aufgrund der Mehrjahrestiefstpreise bei Getreide und Rohöl ging der Umsatz in Franken insgesamt minimal zurück auf 1,07 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,16 Milliarden Euro).

Da der Gesamtkonzern durch das internationale Projektgeschäft bei erneuerbaren Energien und den internationalen Agrarhandel aber das Ergebnis vor Steuern und Zinsen 2015 im Vergleich zum Vorjahr steigern konnte, wird die BayWa weiter zukünftig in der Lage sein, in ihren heimischen Kernregionen deutlich zu investieren. Davon profitiert auch Franken.

Im Jahr 2015 investierte die BayWa in Franken 32 Millionen Euro. Rund 60 Prozent der Aufträge gingen an Unternehmen, Handwerker und Dienstleister in der Region. Für das laufende Jahr stehen in Franken Investitionen von 17 Millionen Euro an. „Starker Partner in der Region sein: Das heißt für die BayWa, kontinuierlich zu investieren“, unterstrich Karl Bittermann, Leiter des Business Service Centers (BSC) Franken, bei der Präsentation der Geschäftszahlen am Donnerstag in Würzburg. Die BayWa ist in Franken mit den Bereichen Agrar, Technik, Energie und Baustoffe an 112 Standorten mit gut 2 100 Mitarbeitern vertreten. Darunter sind 237 Azubis. Die Ausbildungsquote der BayWa in der Region liegt damit bei rund elf Prozent. Die Übernahmequote ist mit 71 Prozent ebenfalls vergleichsweise hoch. Das Team in Unterfranken erreichte 2015 einen Umsatz von 507 Millionen Euro (Vorjahr: 559 Millionen Euro).

Technik: Neubau in Unterpleichfeld

Die Technik erzielte 2015 in Unterfranken einen Umsatz von 74 Millionen Euro (Vorjahr: 75 Millionen Euro), ein hohes Niveau gegen den Branchentrend. Insbesondere seit der Ernte 2015 sind die Landwirte allerdings zurückhaltend mit Investitionen – aufgrund niedriger Erzeugerpreise bei Getreide und Schweinefleisch. Weiter ausgebaut wurden die mobilen Services, zum Beispiel Reparaturen direkt am Acker. In Schweinfurt-Röthlein geht im April 2016 das neue Logistikzentrum für landwirtschaftlichen Fachbedarf in Vollbetrieb, in das die BayWa 18 Millionen Euro investierte. Für Franken stehen 2016 Technik-Investitionen von 6,7 Millionen Euro an. So wird in Unterpleichfeld eine neue Werkstätte entstehen.

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