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Brantner übernimmt Streutechniksparte von Kirchner

Brantner Anhänger
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
20.11.2018

Nach der bereits erfolgreichen Kooperation von Brantner Abschiebefahrzeugen mit Kirchner Streuwerken übernimmt die Firma Hans Brantner & Sohn Fahrzeugbau GmbH nun die komplette Streutechniksparte der Firma Kirchner Agrar- und Kommunaltechnik GmbH.

Brantner erweitert durch diesen Schritt sein Portfolio an Transport- und Abschiebetechnik um die Kirchner Streutechniksparte. Ausschließlich positive Rückmeldungen von Kunden und Händlern stimmen CEO Hans Brantner optimistisch: „Durch die Kombination von Produkten zweier österreichischer privatgeführter Traditionsunternehmen können wir unseren Kunden und Händlern ein noch breiteres und qualitativ hochwertiges Produktprogramm bieten.“ Die bereits praxiserprobte Kirchner Streutechnik wird seit November 2018 am Brantner-Fertigungsstandort in Laa/Thaya produziert.

Brantner präsentiert sein komplettes Produktprogramm von Dreiseitenkippern, Abschiebefahrzeugen, Muldenkippern und Streufahrzeugen im Rahmen der größten österreichischen Landtechnikmesse „Austro Agrar Tulln 2018“ – und zwar vom 21. bis zum 24. November in Halle 5 Mitte, Stand Nr. 501 und 506.

Die Firma Kirchner mit Sitz in Anzenhof (Niederösterreich) teilte im vergangenen Sommer per Pressemitteilung das Ende der Produktion von Neumaschinen mit. Demnach sollen aber bestehende Aufträge noch abgearbeitet werden. Das Unternehmen spezialisiert sich künftig auf den Vertrieb von Ersatzteilen für sämtliche Kirchner Landtechnik Produkte. Für Kirchner Kunden stehe das Team weiterhin in gewohnter Weise zur Verfügung.

Geschäftsführer Wolfgang. W. Bruns erläutert dazu: „Die sich verändernde Marktsituation in der Landwirtschaft, steigende Herstellkosten und der immer größer werdende Preiskampf in der produzierenden Landtechnikindustrie haben uns dazu veranlasst, die Strategie zu überdenken. Wir haben die Marke Kirchner wieder neu belebt und konnten seit unserer Neugründung 2015 jedes Jahr markante Umsatzsteigerungen im zweistelligen Prozentbereich verzeichnen. Aus unternehmerischer Sicht ist es trotzdem notwendig, Veränderungen für die Zukunft herbeizuführen, um die Nachhaltigkeit der Marke abzusichern. Darum haben wir uns entschlossen die Produktion von Neumaschinen einzustellen. Wir werden uns zukünftig nur noch auf die Versorgung mit hochwertigen Ersatzteilen konzentrieren.“

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