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Case IH "RTK Telematics"

von , am
17.03.2015

Case IH stellte auf der diesjährigen Fachmesse SIMA in Paris die zwei Weiterentwicklungen seines AFS™ Advanced Farming Systems vor: den RTK+ Korrektursignaldienst der nächsten Generation und die Dateitransfer-Funktion des AFS Connect-Telematiksystems.

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"Case IH Advanced Farming Systeme bieten Lösungen für eine produktive, effiziente und nachhaltige Landwirtschaft und eine Auswahl praxistauglicher Technologien, die Landwirte dabei unterstützen, Betrieb, Anbauverfahren und Maschinen zu managen. Gleichzeitig werden unsere Tools und Technologien immer benutzerfreundlicher und komfortabler", erklärte Ulrich Sommer, AFS Produktmarketing-Manager für die EMEA-Regionen. "Diese zwei Innovationen werden Präzision, Zuverlässigkeit und Bedienungsfreundlichkeit zum Nutzen der Landwirte in Europa, im mittleren Osten und in Afrika spürbar verbessern", betonte er. RTK ist der Maßstab für Präzision bei jeglicher Art der Landbewirtschaftung und Case IH unterhält ein wachsendes Netzwerk mit über 500 regional verteilten Basisstationen.
 
"Ganz gleich, ob Sonderkulturen wie Feldgemüse, ein Controlled-Traffic-Farming-System mit permanenten Fahrgassen oder einfach nur die Spur-zu-Spur Genauigkeit für ein effizienteres Arbeiten - RTK setzt den Maßstab in der Branche. Aus diesem Grund stellen wir die nächste Generation des RTK-Signals mit der Bezeichnung RTK+ vor, bei dem das `Plus` für die zusätzlichen Vorzüge gegenüber der aktuellen Version des RTK-Signals steht. RTK+ ist mit den meisten derzeit am Markt erhältlichen Spurführungssystemen kompatibel und steht damit auch vielen Landwirten zur Verfügung, die nicht Case IH Kunden sind.  Genau wie bei der Mobiltelefonie erfolgt jetzt eine automatische Umschaltung und nahtlose Abdeckung des Empfangsgebiets, wenn die Maschinen zwischen den Empfangsbereichen der einzelnen Basisstation wechseln. Der Fahrer muss keine Einstellungen mehr im Display ändern, wenn er aus einem Bereich in den nächsten fährt, denn Case IH RTK+ stellt ein Netzwerk für RTK-Signale bereit. Sämtliche Basisstationen innerhalb eines lokalen RTK-Netzwerks sind an einen Zentralserver bei Case IH angeschlossen. Der Server berechnet anhand von Verfahren wie CORS, SSR und so weiter einen spezifischen Korrekturdatensatz für die aktuelle Arbeitsposition des Traktors oder Mähdreschers. Diese Korrektur wird dann über GSM in verschiedenen Formaten bereitgestellt, sodass eine maximale Kompatibilität mit allen Geräten gewährleistet ist. Dadurch wird stets eine 100 prozentige RTK-Genauigkeit garantiert, unabhängig von der Entfernung zur nächsten Basisstation. Dieses Verfahren bringt bei Logistik und Erntearbeiten Vorteile für Lohnunternehmer, Maschinenringe und große, wachstumsorientierte Unternehmen“, erläuterte Ulrich Sommer. Die Case IH Ingenieure haben RTK+ als dezentrales Netzwerk konzipiert. „Wenn eine Basisstation ausfällt, übernimmt die nächstgelegene Basisstation automatisch deren Aufgaben, ohne dass die Genauigkeit darunter leidet. Dadurch wird sichergestellt, dass Landwirte mit Ackerbaubetrieben, Erzeuger von Feldgemüse und Sonderkulturen, Landwirte mit Grünland- und Viehbetrieben sowie Lohnunternehmer und Maschinenringe, die RTK+ einsetzen, konstant von einer 100 prozentigen Signalverfügbarkeit profitieren", erklärte Sommer.
 
Das neue Case IH AFS Connect™ Telematiksystem, dessen  Markteinführung im zweiten Quartal 2014 erfolgte, verwendet globale Positionsbestimmungssysteme und Mobilfunktechnik, um Daten zu Standort und Zustand der Maschine zu empfangen. Beim Advanced Level von AFS Connect können 40 bis 80 Maschinenparameter (je nach Traktor- oder Mähdreschermodell) überwacht werden. Diese Daten sind streng vertraulich im AFS Connect Webportal gespeichert, werden im Minutenabstand aktualisiert und können vom Anwender ganz nach Wunsch über einen PC oder mobile Geräte abgefragt werden. Um die Betriebsmanagement-Software mit diesen Informationen zu aktualisieren, mussten die Daten bisher über einen USB-Stick aus dem Monitor exportiert werden. Für Betriebe mit vielen Maschinen oder großen Maschinenflotten konnte dies  zeitaufwändig sein. Hier kommt nun die Dateitransfer-Funktion ins Spiel: Der Inhalt des USB-Sticks kann mit dieser Funktion über das AFS Connect Portal aus den Maschinen abgefragt und dann direkt in die Betriebsmanagement-Software übernommen werden.  Der AFS Connect Dateitransfer garantiert stets einen Überblick über alle Precision Farming Daten der Maschinenflotte.  Die Dateitransfer-Funktion wird als optionales Servicepaket für das Advanced Level von AFS Connect im ersten Quartal 2015 erhältlich sein.
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