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Jahresergebnis 2019

Claas: Umsatz stabil, Ergebnis geht zurück

am Dienstag, 17.12.2019 - 12:07

Claas konnte mit einem Umsatz von 3,898 Milliarden Euro den Vorjahreshöchstwert (3,889 Milliarden Euro) leicht übertreffen.

Claas_Ergebnis_2019

Das Ergebnis vor Steuern ging auf 136 Millionen Euro (Vorjahr 226 Millionen Euro) zurück. "Claas hat sich in einem zunehmend negativen Marktumfeld stabil entwickelt. Trotz des sich abzeichnenden Ergebnisrückgangs haben wir Kurs gehalten und konsequent in die weitere Digitalisierung und den Ausbau unserer Marktpositionen investiert", sagte Thomas Böck, Vorsitzender der Claas Konzernleitung.

In Frankreich und im übrigen Westeuropa ergab sich eine deutliche Umsatzsteigerung. In Osteuropa entwickelte sich das Basisgeschäft weiter gut. Dagegen gingen die Verkäufe in Deutschland witterungsbedingt zurück. In den außereuropäischen Ländern ergab sich ein uneinheitliches Bild mit einem Umsatz unterhalb des Vorjahresniveaus.

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung erreichten mit 244 Millionen Euro einen neuen Höchststand (Vorjahr 233 Millionen Euro). Die Projekte mündeten 2019 in eine Reihe von Produktneuvorstellungen.   

Mit "DataConnect" wurde nach Unternehmensangeben unter anderem erstmalig eine herstellerübergreifende Cloud-to-Cloud Lösung geschaffen. Künftig sollen Landwirte ihren gesamten Maschinenpark über eine einzige Schnittstelle im Blick haben. "Wir schaffen über Unternehmensgrenzen hinweg neue digitale Standards und bestätigen so die Rolle der Landtechnik als Innovationstreiber", so Thomas Böck.

Höhere Investitionen in Sachanlagen

Die Sachinvestitionen stiegen weiter auf 125 Millionen Euro (Vorjahr 113 Millionen Euro) an. Im Frühjahr eröffnete Claas am Stammsitz Harsewinkel das neue Test- und Validierungszentrum, in dem die Funktion und die Haltbarkeit neuer Maschinenkomponenten getestet wird. Neben der aktuellen Erneuerung der Traktorenproduktion in Frankreich laufen die Vorbereitungen für eine ähnlich gelagerte Modernisierung der Mähdreschermontage in Deutschland. Hinzu kommen weitere Lokalisierungsschritte bei der Produktion in Krasnodar und die Fertigstellung des neuen Hochregallagers in Hamm.

Weltweite Mitarbeiterzahl gewachsen

Die weltweite Mitarbeiterzahl erhöhte sich zum 30. September 2019 leicht auf 11.448 (Vorjahr 11.132). In Deutschland wuchs die Zahl der Mitarbeiter um 3,9 Prozent auf 5.503 (Vorjahr 5.295) und in Frankreich um 2,4 Prozent auf 2.301 (Vorjahr 2.246), darunter viele junge Informatiker und Ingenieure. Die Zahl der Auszubildenden stieg gruppenweit auf 735 (Vorjahr 714).