Neuheit Claydon Drills: Neue gezogene Drillmaschine auf der LAMMA 2017

von , am

Claydon Drills wird vom 18. bis 19. Januar 2017 auf der Landtechnikausstellung LAMMA in England erstmals die neue gezogene drei Meter Hybrid T3 Drillmaschine vorstellen, die sich nach Einschätzung des Unternehmens schnell zu einer wichtigen Ergänzung des wachsenden Claydon Produktsortiments entwickeln wird.

Claydon - drei Meter Hybrid T3 © Werkbild Bild vergrößern
Claydon Drills wird vom 18. bis 19. Januar 2017 auf der Landtechnikausstellung LAMMA in England erstmals die neue gezogene drei Meter Hybrid T3 Drillmaschine vorstellen.

Im Vereinigten Königreich wie auch in anderen Ländern haben Kunden zunehmend nach einer gezogenen Version unserer beliebten aufgesattelten drei Meter Hybrid Drillmaschine gefragt“, berichtet der kaufmännische Direktor Spencer Claydon. „Wir sind davon überzeugt, dass die neue Claydon Hybrid T3 genau das bietet, wonach diese Kunden gesucht haben, denn diese Drillmaschine bietet die maximale Flexibilität für jede erdenkliche Situation bei der Aussaat. Wir werden deshalb auch einen Umrüstsatz für diejenigen Landwirte anbieten, die bereits eine aufgesattelte drei Meter Hybrid M3 besitzen; so kann diese in die gezogene Version umgebaut und die Vielseitigkeit noch weiter gesteigert werden.“

Die universell einsetzbare, einfache, leicht zu bedienende Hybrid T3 verursacht laut Hersteller sehr niedrige Betriebskosten und ermöglicht die Direktsaat in die Stoppel der Vorfrucht ebenso wie den Einsatz bei Minimalbodenbearbeitung oder auf bearbeiteten beziehungsweise gepflügten Böden über ein breites Spektrum von Boden- und Kulturarten sowie Einsatzbedingungen. So können mit nur einer Drillmaschine und entsprechend geringeren Investitionen sämtliche Aussaatbedingungen abgedeckt werden – bis zu fünfmal schneller, zu einem Drittel der Kosten und zuverlässiger als bei wendender Bodenbearbeitung und im Vergleich zur Minimalbodenbearbeitung in der Regel für die Hälfte der Kosten, berichtet das Unternehmen weiter.

Das Claydon-System ermögliche eine deutlich pünktlichere Aussaat in Zeitfenstern mit optimalen Bedingungen und sichere damit optimale Erträge. Im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren seien finanzielle Vorteile in Höhe von rund 175 Euro pro Hektar realisierbar.

In der Hybrid T3 kommen neun einzeln einstellbare Führungszinken mit Wolframkarbit-Beschichtung zum Einsatz, die Verdichtungen vermeiden, den Boden belüften, die Wasserführung verbessern und im Umfeld des Saatkorns eine gute Bodengare schaffen. Die nachfolgenden Säschare verbessern die Bodengare zusätzlich und platzieren das Saatgut in der optimalen Tiefe oberhalb des Drainagekanals. Das effiziente System fördert die rasche Entwicklung tiefreichender, kräftiger Wurzeln, minimiert die Gefahr von Bodenerosion und sorgt für stärkere, gesündere Pflanzen mit höherem Ertragspotenzial.

Bei einer durchschnittlichen Tagesleistung von 20 Hektar können mit der Hybrid T3 und einem Traktor mit mindestens 112 Kilowatt (150 PS) bis zu 700 Hektar pro Saison gesät werden. Die Sämaschine stützt sich auf den Unterlenkerarmen des Traktors ab und verfügt über einen Saattank mit 2.455 Litern Inhalt, der nur für Saatgut genutzt oder im Verhältnis 50:50 für Saatgut und Dünger aufgeteilt werden kann.

Das neue Modell mit 6,6 Meter Länge und 2,5 Meter Höhe verfügt über tiefstollige Stützräder der Dimension 10.00/75-15.3, die auf dem ebenen, trockenen und unbearbeiteten Boden laufen und so für eine gleichbleibende Tiefe bei der Saatgutablage sorgen. Die Hybrid T3 mit drei Meter Transportbreite und einem Leergewicht von 2.650 Kilogramm ist mit Einzelpunkt-Tiefensteuerung, einem serienmäßigen Dosiersystem aus rostfreiem Stahl sowie einem RDS Artemis Steuersystem ausgestattet, mit dem variable Saatmengen ausgebracht werden können. Die Serienausstattung umfasst auch ein hydraulisch angetriebenes Gebläse, die von Claydon entwickelten Dosierköpfe für optimierten Saatgutfluss und Genauigkeit sowie eine Fahrgassenschaltung; die GPS-gesteuerte variable Regelung der Saatmenge ist eine der zusätzlich verfügbaren Optionen.

Der Rahmen wird vorne von Schneidscheiben mit Schultern oder optionalen Andrückrädern geführt, während der Doppelwerkzeugbalken hinten mit einer Reihe unterschiedlicher Andrückrollen und Striegel ausgestattet werden kann, um die Saat vollständig zu bedecken und den Boden eben zu hinterlassen.

Individuelle Anpassungen möglich

Die Hybrid T3 kann den Wünschen der Kunden entsprechend, an unterschiedlichste Kulturen und Einsatzbedingungen angepasst werden. Das gilt für die serienmäßige Ausstattung mit Zinken, die optionale Variante mit Doppelzinken anstelle der hinteren Saatzinken, die Wahl der Düngerablage über die vorderen oder hinteren Zinken, den Austausch der vorderen Führungszinken gegen eine Schneidscheibe oder alternativ auch der Wechsel von den Saatzinken zu dem Doppelzinkensatz und den Austausch des Führungszinkens gegen eine Doppelschneidscheibe.

Die neue T3 basiert auf dem bahnbrechenden System zur Saatgutausbringung, welches von Claydon in den letzten 15 Jahren perfektioniert wurde, und erweitert das Sortiment des Unternehmens bei den gezogenen Hybrid Drillmaschinen mit der T3, der T4, der T6 und der T8 auf jetzt vier Modelle mit drei, vier, sechs und acht Metern Arbeitsbreite.

Aktuell entwickelt Claydon mit der T4.8 auch ein neues Modell mit 4,8 Metern, das 2017 vorgestellt wird. Wie die anderen Modelle in der Hybrid-Baureihe kann die T3 zur Ausbringung von Saatgut oder zur gleichzeitigen Ausbringung von Saatgut und Dünger verwendet werden, ein Verfahren, das sich bei Landwirten wie Lohnunternehmern steigender Beliebtheit erfreut.

Das von dem Ackerbauern Jeff Claydon entwickelte und patentierte System für die Streifenaussaat wird von Claydon inzwischen in 30 Ländern über ein stetig wachsendes Vertriebsnetz vermarktet.