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Deutz AG: Halbjahreszahlen veröffentlicht

von , am
06.08.2015

Die Deutz AG hat ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2015 bekanntgegeben.

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Mit 670,7 Millionen Euro blieb der Auftragseingang 10,2 Prozent unter dem Vorjahreswert (746,8 Millionen Euro). Unterjährig hat sich der Auftragseingang jedoch positiv entwickelt und konnte mit 349,7 Millionen Euro im zweiten Quartal 2015 den Vorjahreswert (332,6 Millionen Euro) um 5,1 Prozent und den Wert des ersten Quartals 2015 (321,0 Millionen Euro) um 8,9 Prozent übertreffen.
 
Der Absatz hat sich in den ersten sechs Monaten von 99 079 Motoren um 21,2 Prozent auf 78 120 Motoren abgeschwächt. Im zweiten Quartal 2015 konnte der Absatz mit 41 213 verkauften Motoren gegenüber dem Vorquartal um 11,7 Prozent zulegen, im Vergleich zum Vorjahresquartal hat er sich jedoch um 24,5 Prozent verringert (54 622 Motoren). Der Umsatz hat sich erwartungsgemäß entwickelt und lag, bedingt durch den Emissionswechsel für Motoren unter 130 Kilowatt in der EU zum 1. Oktober 2014 und die damit verbundenen sogenannten Vorbaumotoreneffekte, mit 670,2 Millionen Euro um elf Prozent unter dem Vorjahreswert von 753,4 Millionen Euro. Dabei konnten die Regionen Amerika und Asien/Pazifik ihre Umsatzerlöse ausweiten, während die Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) nachgegeben hat. Im zweiten Quartal 2015 lag der Umsatz mit 352,1 Millionen Euro 10,7 Prozent über dem Wert des Vorquartals, unterschritt jedoch den Wert des Vorjahresquartals um 14,3 Prozent.
 
Mit 20,3 Millionen Euro lag das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) trotz des Umsatzrückgangs auf Vorjahresniveau (20,1 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT Rendite (vor Einmaleffekten) von drei Prozent. Das Konzernergebnis belief sich im Halbjahreszeitraum auf 16,7 Millionen Euro und hat sich mit einer Steigerung um 14,0 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich verbessert (2,7 Millionen Euro). Erfreulich war weiterhin die Entwicklung des Free Cashflow: Dieser stieg um 17,3 Millionen Euro auf 26,2 Millionen Euro und hat sich damit in den vergangenen zwölf Monaten auf nunmehr 69,3 Millionen Euro erhöht. Wie angekündigt, passt Deutz seine Produktionskapazitäten in China an die neuen, reduzierten Marktbedarfe an und fokussiert diese dabei auf das bestehende Joint Venture Deutz Dalian. Mit dem Partner Weichai Power hat sich Deutz über den Verkauf seiner Anteile an dem gemeinsamen Joint Venture Weifang Weichai-Deutz Diesel Engine in Weifang geeinigt. Diese Transaktion steht jedoch derzeit noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen in China, so die Deutz AG. Aus dem Verkauf der Anteile rechnet Deutz mit einem geringfügigen positiven Ergebnisbeitrag.
 
Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet Deutz ein Übergangsjahr, das stark durch Minderbedarfe aufgrund der genannten Vorbaumotoren aus 2014 geprägt sein wird. So prognostiziert das Unternehmen weiterhin einen Umsatzrückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2014 in einer Größenordnung von zehn Prozent und eine moderate Verbesserung der EBIT-Marge (vor Einmaleffekten) auf rund drei Prozent.
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