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Geschäftsentwicklung

Deutz AG mit positiver Entwicklung im 1. Halbjahr 2019

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
02.08.2019

Die Deutz AG hat ihre positive Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2019 fortgesetzt.
„Wir haben unseren Wachstumskurs in allen Regionen und wesentlichen Anwendungsbereichen fortgesetzt und das trotz einer sich aktuell abzeichnenden Verlangsamung des Marktwachstums. Gleichzeitig haben wir unsere operative Stärke unter Beweis gestellt und unser Ergebnis deutlich zweistellig gesteigert. Unser derzeitiger Auftragsbestand ist weiterhin auf einem hohen Niveau, so dass wir uns auf einem guten Weg sehen, die gesetzten Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, so die Bilanz zum 1. Halbjahr 2019 von Dr. Frank Hiller, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG.

Deutz AG Dr. Frank Hiller

Auftragseingang weiterhin auf hohem Niveau

Deutz verbuchte im Berichtszeitraum Aufträge in Höhe von 953,3 Millionen Euro. Damit liegt der Auftragseingang weiterhin auf einem hohen Niveau, jedoch 13,1 Prozent unter der außerordentlich starken Vorjahresbasis, die durch ein verändertes Bestellverhalten von Kunden positiv beeinflusst war. Neben diesem Basiseffekt wirkte sich zudem eine konjunkturell bedingte Abschwächung der Nachfrage zum Ende des Berichtszeitraums dämpfend aus. So reduzierte sich der Auftragseingang mit Blick auf das zweite Quartal im Vorjahresvergleich um 15,9 Prozent auf 438,8 Millionen Euro.

Umsatz gegenüber Vorjahr gesteigert

Deutz erwirtschaftete im 1. Halbjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 5,9 Prozent auf 929,8 Millionen Euro. Besonders positiv entwickelte sich der Bereich Material Handling mit einer Umsatzsteigerung um 8,8 Prozent und das margenstarke Servicegeschäft mit einem Plus von 7,9 Prozent. Regional betrachtet zeigten Amerika und Asien/Pazifik mit Zuwächsen von 15,8 beziehungsweise 15,5 Prozent die höchste Wachstumsdynamik. In der Region Amerika profitierte Deutz insbesondere von der allgemeinen Marktbelebung und einer gestiegenen Nachfrage nach neuen Baureihen. Der deutliche Zuwachs in der Region Asien/Pazifik resultierte unter anderem aus Neukundengeschäft sowie Mehrumsatz in China und weiteren asiatischen Ländern.

Konzernprognose für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt

Trotz des zunehmend herausfordernden makroökonomischen sowie geopolitischen Umfelds bestätigt der Deutz-Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2019. So wird angesichts des bestehenden Auftragsbestands, der sich weiterhin auf hohem Niveau befindet, eine Umsatzsteigerung auf mehr als 1,8 Milliarden Euro erwartet. Gleichzeitig dürfte sich damit einhergehend, sowie infolge verschiedener Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, die EBIT-Rendite vor Sondereffekten auf mindestens 5,0 Prozent verbessern. Darüber hinaus wird der fortlaufende Ausbau des Servicegeschäfts zu einer insgesamt verbesserten Rendite beitragen.

Im Hinblick auf die konjunkturelle Entwicklung sieht Konzernchef Hiller den Konzern gut aufgestellt: „Wir sind technologieoffen und bieten unseren Kunden ein Produktportfolio, das auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der fortlaufende Ausbau unseres margenstarken Servicegeschäfts verläuft erfolgreich und unsere eingeleiteten Initiativen zur weiteren Effizienzsteigerung zahlen sich aus. Gleichzeitig nimmt die Internationalisierung unseres Geschäfts an Fahrt auf. Mit Blick auf unsere China-Strategie konnten wir durch den Abschluss des Joint Venture-Vertrags mit SANY einen wichtigen Meilenstein setzen. Damit steht Deutz auf einem festen Fundament, um sich auch in einem zunehmend herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu behaupten.“

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