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Deutz veröffentlicht Neunmonatszahlen 2015

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am
05.11.2015

Die Deutz AG hat heute ihre Geschäftszahlen für den Konzern für die ersten drei Quartale 2015 veröffentlicht. Mit 932,9 Millionen Euro lag der Auftragseingang im Neunmonatszeitraum 13,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.076,8 Millionen Euro.

Im dritten Quartal 2015 belief sich der Bestelleingang auf 262,2 Millionen Euro. Dies sind 20,5 Prozent weniger als im Vorjahr und 25,0 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2015 (Q3 2014: 330,0 Millionen Euro ; Q2 2015: 349,7 Millionen Euro).

Der Absatz ist in den ersten neun Monaten von 155 099 Motoren im Vorjahr um 30,9 Prozent auf 107 236 Motoren zurückgegangen. Im dritten Quartal 2015 lag der Absatz mit 29 116 verkauften Motoren 48,0 Prozent unter dem Vorjahreswert von 56 020 Motoren bzw. 29,4 Prozent unter dem Wert des zweiten Quartals 2015 von 41 213 Motoren.

Der Umsatz belief sich im Neunmonatszeitraum auf 938,8 Millionen Euro. Damit hat er sich um 20,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 1.177,9 Millionen Euro abgeschwächt. Dies ist zum einen durch den Emissionswechsel für Motoren < 130 kW in der EU zum 1. Oktober 2014 und damit verbundene sogenannte Vorbaumotoreneffekte bedingt. Zum anderen wird das Geschäft derzeit überregional durch eine deutliche Investitionszurückhaltung belastet, was zudem zu einem langsameren Abbau der Lagerbestände bei mehreren europäischen Kunden führt. Im dritten Quartal 2015 lag der Umsatz mit 268,6 Millionen Euro 36,7 Prozent unter dem Wert des dritten Quartals 2014 und 23,7 Prozent unter dem Wert des zweiten Quartals 2015. Das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) hat sich insbesondere aufgrund des geringeren Geschäftsvolumens im Neunmonatszeitraum auf 10,6 Millionen Euro vermindert (Q1–Q3 2014: 22,8 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Rendite (vor Einmaleffekten) von 1,1 Prozent. Das Konzernergebnis ist hingegen auf 7,3 Millionen Euro gestiegen (Q1–Q3 2014: 3,4 Millionen Euro).

„Wir rechnen damit, dass die Marktschwäche auch im vierten Quartal 2015 anhält und deutlich in das erste Quartal 2016 ausstrahlt. Wir reagieren darauf mit einem Ausgabenstopp und ausgeweiteter Kurzarbeit, vor allem am Standort Köln“, so Deutz Finanzvorstand Dr. Margarete Haase. Die bereits im letzten Jahr eingeleiteten Standortoptimierungen in Deutschland erfolgen gemäß dem Zeitplan und werden wie geplant fortgesetzt. Diese bringen eine deutliche Effizienzsteigerung mit sich. „Mit unseren Produkten und Prozessen sind wir gut aufgestellt. Sobald eine Markterholung eintritt, wird die Deutz AG hiervon deutlich profitieren“, so Deutz Vorstandsvorsitzender Dr. Helmut Leube. Für das laufende Geschäftsjahr wurde der Ausblick bereits am 15. September 2015 aufgrund aktuell sehr niedriger Auftragseingänge und des geringen Geschäftsvolumens revidiert. Deutz erwartet nun einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein in etwa ausgeglichenes operatives Ergebnis (EBIT). Zuvor sah die Prognose einen Umsatzrückgang von rund zehn Prozent und eine EBIT-Rendite von rund drei Prozent vor.

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