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Neuheit

Dewulf: Neue Generation selbstfahrender Klemmbandroder

la/AGRARTECHNIK
am
07.04.2016

Dewulf hat eine neue Generation der ZK-Serie, den zwei- und dreireihigen, selbstfahrenden Klemmbandrodern mit Ablade-Elevator, eingeführt. Diese Roder bieten nach Herstellerangaben höchste Verarbeitungsqualität und sind mit der neuesten Technologie ausgestattet.

Eine besondere Eigenschaft seien dabei die schwebenden Schare: zwei oder drei Rodeelemente, die vollständig unabhängig in ihrer vertikalen Bewegung seien, sodass jede einzelne Rodeschar die gewünschte Tiefe beibehalte und hierdurch die höchstmögliche Stabilität auch bei hohen Rodegeschwindigkeiten sichergestellt werde. Die hydraulischen Torpedos unterstützen laut Dewulf das genaue Schnittergebnis. Dank den großzügig dimensionierten Roderiemen mit einem griffigen Profil und einer Größe von 14 000 Millimeter könne länger mit dem Roden fortgefahren werden, wenn sich die Bedingungen verschlechtern. Jedes Rodeelement könne optional mit zwei rotierenden Reinigern ausgestattet werden, wenn intensivere Reinigung benötigt werde. Die neue Generation des wartungsfreien Gearbox Drive für die Messer rotiere mit einer höheren Drehzahl und habe weniger bewegende Teile. Eine hydraulisch angetriebene Rolle unter den Messern verhindere den Verlust von Karotten, während eine zweite hydraulische Rolle am Eingang der Krautabdeckung angebracht sei, um die Anhäufung von Kraut an der Kante des Querbandes zu verhindern. Die Positionierung des Querbands gewährleiste das optimale Füllen des Ablade-Elevators. Dank den langen Roderiemen sei der Ablade-Elevator ebenfalls höher am Chassis befestigt. Das Produkt werde hierdurch mit einem wesentlich geringeren Winkel nach oben geführt, wodurch verhindert werde, dass Karotten zurückrutschen können. In Kombination mit einem großen Antriebskettenrad am Ende ermögliche dies, dass ein äußerst produktschonender Transport mit einer hohen Kapazität erreicht werde. Die ZKIIse und ZKIIIse seien serienmäßig mit einem Igelband ausgestattet (1 000 Millimeter breit und 1 680 Millimeter lang), mithilfe dessen ein vollständig sauberes Produkt, ohne Verlust, direkt aus dem Boden gewährleistet werde, so Dewulf weiter. Die neue Kabine biete maximalen Komfort und eine ausgezeichnete Sicht auf die Rodeelemente. Mit der optionalen automatischen Lenkung (DAS) könne der Fahrer sich vollständig auf die weitere Optimierung seines Roders und des Rodevorgangs konzentrieren. Zudem könne der Ablade-Elevator mithilfe der optionalen Fernbedienungen vom begleitenden Traktor aus bedient werden. Laut Werksangaben könne dank der offenen Konstruktion der gesamte Produktstrom von der Kabine aus überwacht werden. Vier (optionale) Kameras bieten eine genaue Übersicht der Bedienung der Messer, der Krautentfernung und des Füllens des Ablade-Elevators und stellen zudem eine gute Sicht bei der Rückwärtsfahrt sicher. Wichtige Verbesserungen wurden im Motorraum durchgeführt, wo jetzt ein leistungsstarker Scania DC9 Motor, Abgasnorm Stage IV Final mit 257 kW (350 PS) eingebaut sei. Dieser Motor erfülle die Anforderungen in Bezug auf die Emissionsvorschriften und rode mit einer wirtschaftlichen Drehzahl von bis zu 1 600 Umdrehungen pro Minute. Eine effiziente Kühlung gewährleiste, dass diese Maschinen auch bei hohen Temperaturen in subtropischen Regionen einwandfrei arbeiten können. Die Räder können für alle Bedingungen unterschiedlich konfiguriert werden, um den Anforderungen des Kunden zu entsprechen und minimale Bodenverdichtung zu gewährleisten. Als weitere Option könnten Raupenketten statt Räder montiert werden, sodass die Ernte sogar in den schwierigsten Bedingungen durchgeführt werden könne, berichtet Dewulf abschließend.
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