Login
CLIMMAR

DSI Traktoren 2018: Fendt und Kubota an der Spitze

Vorschaubild
Markus Messerer, Agrartechnik
am
30.10.2018

Die CLIMMAR hat die Ergebnisse des europäischen Dealer Satisfaction Index veröffentlicht. Dabei lieferten sich Fendt und Kubota ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

CLIMMAR_DSI_Europa

Die europäischen Ergebnisse des Dealer Satisfaction Index (DSI – Händlerzufriedenheitsbarometer) haben vor einem Jahr durchaus für Aufmerksamkeit gesorgt. Damals musste Fendt zum ersten mal auch auf europäischer Basis die Führungsposition an Kubota abgegeben. Seitdem hat Kubota seine Benotung (auf einer Skala von 1 bis 20, wobei 20 die bestmögliche Benotung darstellt) von 14,5 stabil gehalten und Fendt hat auf exakt denselben Wert aufgeholt (Note 2017 lag bei 13,8), nach einem Rückgang von 0,6 Punkten im letzten Jahr. Wir blicken diesmal also auf eine Doppelspitze.

Doppelplatzierung auch auf 3 und 4

Die Platzierungen 3 und 4 teilen sich ebenfalls zwei Marken. Valtra (2017: 12,8) und John Deere (2017: 12,6) haben beide ihre Benotung verbessert und liegen nun bei 13,4. Case IH arbeitete sich von 12,1 auf 12,7. Claas bekam die Note 12,6 (2017: 12,8) und New Holland die 12,1 (2017: 12,4). Am stärksten zurück in dieser Umfrage ging es für Massey Ferguson. Deren Benotung war vergangenes Jahr noch bei 12,5 und liegt heute bei 11,6. Danach folgen noch die Marken Deutz mit 11,2 (2017: 11,6) und Same mit 10,4 (2017: 10,7).

Zwei neue Nationen

Insgesamt haben Landmaschinen-Fachbetriebe aus zehn Nationen an der Umfrage teilgenommen. Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, die Niederlande und das Vereinigte Königreich gehören schon seit Längerem zu den Teilnehmern. Neu hinzugekommen sind ab heuer Österreich und Ungarn.

Die diesjährige DSI-Umfrage wurde im Juni und Juli 2018 durchgeführt und bewertet die Qualität der Beziehung zwischen Traktorlieferanten und ihren A-Händlern in 14 Punkten: Hierzu gehören unter anderem das Markenimage, die Verkaufsunterstützung bei Traktoren und bei Ersatzteilen, die Unterstützung beim Service und das Erstattungsniveau bei Garantieleistungen. Auch die Meinung der Händler zum OEM-Management, zu den Zahlungsbedingungen und dem Kosten-Nutzen-Verhältnis der Schulungen werden abgefragt. Weitere Noten gibt es unter anderem auf das Händler-/Lieferantenverhältnis, die Entwicklung des Maschinensortiments, die Finanzierung und den Diebstahlschutz.

Weniger teilnehmende Händler

An der diesjährigen Ausgabe nahmen mehr als 1 000 Händler teil. Trotz der beiden zusätzlichen Nationen sind das weniger als im Jahr 2017 (1.159). Man vermutet, dass dies teilweise mit der abnehmenden Zahl der A-Händler (der Zielgruppe bei der DSI-Befragung) sowie dem Datum der Umfrage (Juni und Juli anstatt im April) zusammenhänge.

In der kommenden Ausgabe der AGRARTECHNIK business stellen wir Ihnen die Ergebnisse nocheinmal im Detail vor.

Auch interessant