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DVS-Bezirksverband Cottbus präsentiert neueste Erkenntnisse zum Schneiden und Schweißen

von , am
31.01.2015

Der DVS-Bezirksverband Cottbus veranstaltet gemeinsam mit dem DVS-Landesverband Berlin-Brandenburg eine Fachtagung zum Thema "Theorie und Praxis moderner Schneid- und Schweißtechnologien". Sie findet am 23. und 24. April 2015 bei Kjellberg Finsterwalde statt.

© Werkbild
Als Hauptsponsor konnte die MicroStep Europa GmbH gewonnen werden, die als Hersteller CNC-geführter Schneidsysteme mit Sitz in Bad Wörishofen und einer Niederlassung in Werder/Havel langjährige Praxiserfahrung einbringt. Auf der zweitägigen Tagung im brandenburgischen Finsterwalde werden Vertreter aus Wissenschaft und Praxis in informativen Vorträgen neueste technische Lösungen zum Schneiden und Schweißen beschreiben, die im Anwendungszentrum von Kjellberg Finsterwalde auch praktisch präsentiert werden. Dazu zählen multifunktionale Plasmaschneidanlagen, eine neue Hochleistungs-Technologie zum Wolfram-Inertgas-Schweißen und moderne Mehrdraht-Unterpulver-Schweißtechnik.
 
Diese Technologien sind unter anderem das Ergebnis jahrelanger intensiver Zusammenarbeit von Kjellberg Finsterwalde und seinen Partnern auf Basis angewandter Grundlagenforschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen wie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Technischen Universität Dresden oder der Leibniz Universität Hannover.
 
In einer Podiumsdiskussion gehen die Veranstalter auf die Einführung der DIN EN 1 090 zur Zertifizierung der werkseigenen Produktionskontrolle von Unternehmen im Stahl- und Metallbau ein. Anwender aus der Branche werden über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung dieser Norm berichten.
Ziel der Fachtagung ist es, den Anwendern der Metallbranche neueste Erkenntnisse zu Technik und Technologien zum Schneiden und Schweißen zu vermitteln, um auf die steigenden Anforderungen an die Qualität und Maßgenauigkeit der Schnittfugen und Schweißnähte reagieren zu können.
 
Abgerundet wird der erste Tag mit einer Abendveranstaltung an der ehemaligen Abraumförderbrücke F60 in Lichterfeld bei Finsterwalde. Der "Liegende Eiffelturm der Lausitz" liefert ein beeindruckendes Beispiel für die Bedeutung des Stahl- und Metallbaus: Die 11 000 Tonnen schwere Stahlkonstruktionen ist 502 Meter lang, 204 Meter breit und eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt.
 
Informationen zur Teilnahme an der Fachtagung:
Kontakt DVS: Simone Mahlstedt, Tel.: 0211 1591 302, E-Mail: simone.mahlstedt@dvs-hg.de
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