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Geschäftsverlauf

Ekotechnika AG: Deutliche Steigerung des After-Sales-Geschäfts

Ekotechnika AG steigert After-Sales-Geschäft
Frederik Masur
Frederik Masur, Agrartechnik
am
10.04.2019

Mit einer Umsatzsteigerung um zehn Prozent auf 163,7 Millionen Euro hat die Ekotechnika AG – deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe – vor allem durch den Ausbau des Neumaschinengeschäfts und die Entwicklung im Ersatzteil- und Servicebereich ihr Wachstum im Geschäftsjahr 2017/18 fortgesetzt.

Ekotechnika AG steigert After-Sales-Geschäft

Der Vorstand der Ekotechnika AG – deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe – berichtete auf der Hauptversammlung der Gesellschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr 2017/18 (30.09.) sowie die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2018/19.

Mit einer Umsatzsteigerung um zehn Prozent auf 163,7 Millionen Euro hat die Ekotechnika AG vor allem durch den Ausbau des Neumaschinengeschäfts und die Entwicklung im Ersatzteil- und Servicebereich ihr Wachstum im Geschäftsjahr 2017/18 fortgesetzt. Das operative Ergebnis (EBIT) lag aufgrund des volatilen Rubels und der korrespondierenden negativen Währungsdifferenzen mit 9,4 Millionen Euro unter Vorjahr (11,6 Millionen Euro).

In den ersten fünf Monaten (Oktober bis Februar) des laufenden Geschäftsjahres hat die Gesellschaft ihren Umsatz im After-Sales-Bereich in Rubel bereits um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Auch die Erlöse aus dem Verkauf von Neumaschinen entwickelten sich zufriedenstellend und entsprechen auf Rubel-Basis dem Vorjahresniveau.

Trotz des unverändert hohen Bedarfs an Landmaschinen bleibe das Marktumfeld für importierte Landtechnik in Russland herausfordernd. Grund dafür seien vor allem die weiterhin schwierigen Finanzierungsbedingungen, da mit staatlichen Leasingprogrammen und Zinssubventionen ausschließlich lokal in Russland produzierte Landtechnik unterstützt werde.  

Vorstandsvorsitzender Stefan Dürr bestätigte die Prognose eines Umsatzes zwischen 153 Millionen Euro und 164 Millionen Euro, eines Rohertrags zwischen 24 Millionen Euro und 27 Millionen Euro sowie eines operativen Ergebnisses zwischen sieben Millionen Euro und neun Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr 2018/19.

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