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Geschäftsentwicklung

Ekotechnika AG steigert Konzernumsatz

Ekotechnika AG
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
31.01.2018

Die Ekotechnika AG, deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 (30. September) einen Konzernumsatz von 148,1 Millionen Euro erwirtschaftet.

Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 26,4 Prozent (117,2 Mio. Euro). Das Umsatzwachstum resultiert vor allem aus gestiegenen Verkaufszahlen im Geschäft mit Neumaschinen, insbesondere bei hochpreisigen Modellen wie Traktoren und Mähdreschern, einer steigenden Nachfrage im Ersatzteilgeschäft sowie allgemein höheren Verkaufspreisen. Während der Handelsumsatz zu Beginn des Geschäftsjahres 2016/2017 geringer war als in der Vorjahresperiode, verbesserte sich die Situation im weiteren Verlauf dank guter Ernte und Rubelerholung deutlich. Gleichzeitig wurde intensiv auf eine strikte Kontrolle der Kosten geachtet.

Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,6 Mio. Euro (Vorjahr: 5,3 Mio. Euro). Das Konzernergebnis belief sich auf 8,6 Mio. Euro im Vergleich zu 62,3 Mio. Euro im Vorjahr. Das Vorjahresergebnis wurde allerdings maßgeblich von einmaligen Finanzerträgen aus dem im November 2015 vollzogenen Debt-to-Equity-Swap in Höhe von 60,3 Mio. Euro bestimmt. Das Konzerneigenkapital zum 30. September 2017 betrug 21,0 Mio. Euro (Vorjahr: 12,6 Mio. Euro), was bei einer Bilanzsumme von 83,8 Mio. Euro (Vorjahr: 72,8 Mio. Euro), einer Eigenkapitalquote von 25,1 Prozent (Vorjahr: 17,3 Prozent) entspricht.

Stefan Dürr, Mitglied des Vorstands der Ekotechnika AG: „Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir sehr zufrieden. Der Absatz von John Deere Landtechnik normalisiert sich zunehmend und mit Väderstad konnten wir einen wichtigen Lieferanten zurückgewinnen. Darüber hinaus konzipieren wir derzeit eine spezielle Organisationseinheit zur Entwicklung von Smart-Farming-Lösungen, um an dem Potenzial dieses Zukunftsmarktes stärker zu partizipieren. Dies birgt vor allem für die russischen Agroholdings und deren riesige Landflächen eine große Chance, die Kosten im Ackerbau zu optimieren und somit auf dem Weltmarkt noch konkurrenzfähiger zu werden.“

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