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Geschäftszahlen

Erfolgreicher Geschäftsverlauf bei Manitou

Manitou Teleskoplader
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Lukas Arnold , Agrartechnik
am
09.03.2018

Der Verwaltungsrat von Manitou BF schloss die Konten für 2017. Michel Denis, Präsident und Chief Executive Officer, erklärte: „Die Gruppe schloss das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatzwachstum von plus 19 Prozent auf 1,591 Milliarden Euro ab, stärkte die Verkaufspositionen, dehnte die Aktivitäten außerhalb Frankreichs durch den Erwerb von zwei Einheiten in Indien und Australien aus und konnten die finanzielle Rentabilität weiter verbessern.“

Das Betriebsergebnis lag bei 95,4 Millionen Euro und erreichte das gesteckte Ziel. Die Roadmap für 2014 bis 2018 liegt ein Jahr vor dem Zeitplan. Erfreulich war auch die Rückkehr in die Profitabilität des Geschäftsbereichs Compact Equipment Products nach zwei schwierigen Jahren.

Aufgrund der Größe des Auftragsbestands und der anhaltend günstigen Marktbedingungen reorganisiert sich das Unternehmen, um die Produktion an allen Standorten weiter zu erhöhen, wobei die Lieferkettenbedingungen gelegentlich angespannt und inflationär bleiben. Die vollen Auswirkungen dieser Beschleunigung werden in der zweiten Hälfte des Jahres sichtbar sein.

All diese Faktoren ermöglichen es für 2018 ein konstantes Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent und eine Verbesserung des Betriebsergebnisses um etwa 50 Basispunkte, das entspricht rund 6,5 Prozent des Umsatzes, zu prognostizieren.

Die Sparte Material Handling & Access (MHA) erzielte 2017 einen Umsatz von 1 095 Millionen Euro gegenüber 904 Millionen Euro im Jahr 2016, ein Plus von  21 Prozent. Im Geschäftsjahr wurde das Betriebsergebnis der Sparte gesteigert um plus 22 Prozent auf 76,1 Millionen Euro.

Die Division Compact Equipment Products (CEP) erzielte 2017 einen Umsatz von 244 Millionen Euro, ein Anstieg von plus 20 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Division profitierte von ihrer guten Entwicklung auf dem nordamerikanischen Vermietungsmarkt sowie von der Abwertung des US-Dollars, was die Wettbewerbsfähigkeit der von US-amerikanischen Standorten exportierten Produkte verbesserte.

Mit einem Umsatz von 252 Millionen Euro erzielte die Division Services & Solutions (S & S) gegenüber 2016 einen Umsatzanstieg von plus zwölf Prozent. Die verbesserte wirtschaftliche Situation in allen Märkten förderte die Nutzung von Maschinen und infolgedessen der Bedarf an Teilen und damit verbundenen Dienstleistungen. Darüber hinaus hat der Geschäftsbereich eine Reihe nutzerorientierter Dienstleistungen weiterentwickelt und seine Servicebereitstellung durch den Erwerb von LiftRite in Australien verstärkt. Im Jahr 2017 erzielte die Sparte ein operatives Ergebnis von 19,3 Millionen Euro, das sind 7,7 Prozent des Umsatzes, was einem Anstieg um 1,4 Punkte gegenüber 2016 entspricht. Damit wird sie zum ersten Mal seit ihrer Gründung der profitabelste Geschäftsbereich des Konzerns.

 

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