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Geschäftsentwicklung

Wieder ein erfolgreiches Jahr für die Kramp Gruppe

Kramp Eddie Perdok
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Lukas Arnold , Agrartechnik
am
12.06.2018

2017 war das Jahr der digitalen Transformation und der Rekordinvestitionen für die in Varsseveld ansässige Kramp Gruppe. Wie dem Jahresbericht 2017 zu entnehmen ist, schaut das Unternehmen erneut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Kramp konnte seinen Umsatz auf 790 Millionen Euro steigern und einen Nettogewinn in Höhe von 50 Millionen Euro erzielen.

„Mit einem Umsatzwachstum von 7,2 Prozent und einer Steigerung des Nettogewinns von neun Prozent kann die Kramp Gruppe ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnen. Unsere ambitionierten Ziele haben wir erreicht und sind auf dem besten Weg, unser Umsatzziel von einer Milliarde Euro bis 2020 zu realisieren. Umsatz ist jedoch nicht die einzige Messlatte für uns. Wir wollen unser Ziel erfüllen, der wichtigste Partner für unsere Kunden und Lieferanten zu sein. Denn: Sind unsere Geschäftspartner erfolgreich, sind wir es auch“, sagt Eddie Perdok, CEO von Kramp.

Das zentrale Thema des Kramp Jahresberichts ist die „digitale Transformation“. Eddie Perdok dazu: „Es ist wichtig für Kramp, unsere Strategie ständig anzupassen und unsere Fähigkeiten weiterzuentwickeln, um noch flexibler, kundenorientierter, innovativer und effizienter zu werden. Erfahrung und Wissen sind wesentliche Faktoren im digitalen Transformationsprozess. Und aus diesem Grund investieren wir in Wissen und Know-how in den Bereichen Digitalisierung und E-Business.“   

Investitionen

Im Jahr 2017 investierte Kramp einen Rekordbetrag von fast 50 Millionen Euro. In den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Polen wurden die Lager durch Erweiterungs- und Modernisierungs­maßnahmen zukunftsfähig gemacht. Außerdem wurden strukturelle Investitionen in den Bereichen IT und E-Business getätigt. Für 2018 sind insgesamt Investitionen in Höhe von 36 Millionen Euro geplant. Die strukturelle Investition in IT und E-Business wird auf 15 Millionen Euro pro Jahr erhöht. Darüber hinaus liegt der Investitionsschwerpunkt auf logistischen Prozessen, wie zum Beispiel der Weiterentwicklung der neuen Logistik-Systeme inkl. moderner Fördertechnik und vollautomatischem Kleinteilelager in Deutschland und den Niederlanden.

Partnerschaften

Kramp investiert Zeit und Energie in Partnerschaften mit Lieferanten, Herstellern und Kunden. Neben den bestehenden Kooperationen mit den Traktorenherstellern AGCO und SDF wurde 2017 eine Partnerschaft mit John Deere für den deutschen Markt geschlossen. "Mit dieser strategischen Partnerschaft erhalten die John Deere-Händler Zugang zu einer großen Auswahl an technischen Teilen. Das ist eine Win-Win-Win-Situation für Kramp, John Deere und John Deere-Händler", erklärt Perdok. Die Verkaufsergebnisse sind ein klarer Beweis dafür, dass die John Deere-Händler in Deutschland sehr zufrieden mit dem von Kramp angebotenen Ergänzungssortiment sind.

Vorschau

Die von Kramp 2017 in Gang gesetzte digitale Transformation wird auch 2018 fortgesetzt und bietet Chancen für alle am Agrarökosystem beteiligten Parteien. Kramp möchte hierbei eine wesentliche Rolle spielen. "Wir wollen die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Herstellern und Händlern verstärken und gemeinsam dem Landwirt einen echten Mehrwert bieten. Wir stehen vor schwierigen Zeiten, aber ich bin überzeugt: Wir bei Kramp sind auf dem richtigen Weg und bestens vorbereitet, um die digitalen Herausforderungen zusammen mit unseren Partnern gut zu meistern", erklärt Eddie Perdok abschließend.

 

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