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Fendt 828 Vario mit VarioGrip im AGRARTECHNIK-Maschinentest

von , am
11.03.2015

Im wichtigen Leistungsbereich zwischen 200 und 280 PS bietet Fendt die Traktoren der Serie 800 Vario an, welche zur letzten Agritechnica ein Update erfahren haben. Wir haben uns in diesem Sommer die Änderungen am Topmodell der Baureihe angesehen. Besonders interessiert hat uns die integrierte Reifendruckregelanlage VarioGrip.

Beim Design, der Kabine und der Bedienung unterscheidet sich der aktuelle 800 Vario kaum vom Vorgänger und wird in puncto Ausstattung dem 900 Vario immer ähnlicher. Beim Getriebe setzt Fendt auf das bewährte ML 220. Um Wartungsarbeiten am Getriebe zu erleichtern, wurden die Messstellen neu platziert. So sind diese nun von unten erreichbar, was den großen Vorteil hat, dass der Abbau des Traktorrads nicht mehr notwendig ist. Der 6,06 Liter Deutz Motor wird aktuell auch in den 700 Vario eingebaut und ist auch aus dem Vorgänger bekannt. Um die verschärften Vorschriften der Abgasstufe Tier 4 final zu erfüllen, setzt Fendt bei den 800er Vario des Modelljahrs 2014 auf zwei in Reihe geschaltete Turbolader.
 
Die Bedienung der Reifendruckregelanlage VarioGrip ist vollständig in das Vario Terminal integriert. Diese einfache Bedienung animierte unsere Testfahrer häufiger das System zu verwenden. Es können sowohl ein Straßen- als auch ein Feldarbeitsdruck abgespeichert und per Knopfdruck angefahren werden. Das Aufbauen wie das Ablassen des Luftdrucks kann während der Fahrt erfolgen. Durch die Eingabe der Reifendimensionen kann das System die Füllmenge der Reifen und die Befüll- und Ablasszeit einschätzen. Die notwendigen Zuleitungen der Reifendruckregelanlage sind sehr ordentlich am Traktor verlegt und vor Beschädigungen geschützt.
 
 
Mehr zum Maschinentest des Fendt 828 Vario lesen Sie in der AGRARTECHNIK Ausgabe Dezember 2014. Das passende Testvideo finden Sie in der Mediathek.
 
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