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Fricke Landmaschinen: Neuer Standort in Heeslingen

Fricke neuer Standort Heeslingen
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
08.02.2018

Fricke Landmaschinen zieht mit seinem Hauptstandort in Heeslingen um und errichtet keine 400 Meter vom jetzigen Standort entfernt ein neues, hoch modernes Servicezentrum für Landmaschinen.

Vor genau 60 Jahren erwarb Wilhelm Fricke jenes Grundstück, auf dem bis heute der Hauptstandort von Fricke Landmaschinen steht. Trotz regelmäßiger Erweiterungen und Modernisierungen stieß der Betrieb in der jüngeren Vergangenheit jedoch an seine räumlichen Grenzen.

„Wir sind über die Jahre mit dem Geschäft gewachsen. Aber zeitgleich wuchs am gleichen Standort auch unser Schwesterunternehmen GRANIT“, beschreibt Heinz Gartelmann, Geschäftsführer von Fricke Landmaschinen, die Herausforderungen. „Irgendwann war der Punkt erreicht, an dem es schwer wurde, für die immer größer werdenden Maschinen und die wachsende Zahl der Kunden einen schnellen und unkomplizierten Service zu leisten.“ Hans-Peter Fricke, Geschäftsführer der Fricke Gruppe, ergänzt: „Zudem ist es für uns immens wichtig, unserem heutigen Team und auch potenziellen neuen Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz zu bieten. Dazu gehören neben einem umfassenden Aus- und Weiterbildungsangebot auch optimale Arbeitsbedingungen und moderne Werkstatttechnik.“

Neuer Standort in direkter Nachbarschaft

Um darüber hinaus künftig auch die Neufahrzeuge auf einer großen Ausstellungsfläche präsentieren zu können, wurde nach Optionen für einen neuen Standort gesucht. „Dabei kam es uns sehr gelegen, dass keine 400 Meter vom jetzigen Standort entfernt eine Gewerbefläche neu ausgewiesen wurde“, erinnert sich Hans-Peter Fricke. „Die Chance haben wir genutzt und freuen uns jetzt auf einen hochmodernen, repräsentativen und vor allem großzügigen Hauptstandort für Fricke Landmaschinen.“

Auf dem etwa drei Hektar großen Grundstück entsteht ein insgesamt 126 Meter langes und 20 Meter breites Gebäude mit Werkstatt, Shop, Ersatzteillager, Büros und Sozialräumen. „Besonders stolz sind wir auf die 830 Quadratmeter große Kalthalle. Dank der Länge von 42 Metern können wir hier künftig Kundenmaschinen für die Nachernte- und Winterchecks trocken unterbringen sowie Prüfungen von Feldspritzen bis 40 Meter Breite durchführen“, betont Heinz Gartelmann.

Die Werkstatt wird mit modernster Diagnosetechnologie ausgestattet sein. Klimaservices können auch in Zukunft ebenso wie sämtliche Öl-Hydraulik- und Luftdruckarbeiten durchgeführt werden. Eine Kranbahn mit einem Fünf-Tonnen-Deckenkran erlaubt zudem flexibles Arbeiten an Landmaschinen jeder Größe. Sowohl das Gebäude als auch die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Gasbrennwertgerät für Spitzenlasten werden nachhaltig und energie- und umweltbewusst gebaut. Lichtdurchlässige Dachkuppeln sorgen neben dem modernen Beleuchtungskonzept für viel Helligkeit. Auch die Außenfläche ist großzügig bemessen. Rechnet man die Straßen und die gebäudenahen Flächen raus, werden etwa 20.000 Quadratmeter Nettoausstellfläche zur Verfügung stehen.

Die Fertigstellung ist für September 2018 geplant. 25 Mitarbeiter ziehen um. Die Investitionssumme liegt bei sechs Millionen Euro.

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