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BAUMATECHNIK

Fritzmeier Cabs: Blick in die Zukunft

von am
21.03.2016

Auf der bauma 2016 wird Fritzmeier Cabs seine neuentwickelten Komponenten und Systeme im Rahmen der Modellkabine „Genius Cab“ präsentieren.
Die „Genius Cab“ ist das Ergebnis einer Verknüpfung von Neuentwicklungen OEM-unabhängiger Zulieferer, die sich 2015 im Netzwerk ‚CAB Concept Cluster‘ zusammengeschlossen haben.

© Werkbild

Dabei sind die Vorzüge aller hier verbauten Komponenten, nach Unternehmensangaben, auf den Mehrwert der anderen exakt abgestimmt und klar auf die Bedürfnisse des Maschinenbedieners ausgerichtet. Die Hauptinnovation von Fritzmeier Cabs besteht hierbei in der Entwicklung einer integrativen Strukturlösung, die sich auffällig von konventionellen ROPS-Varianten unterscheidet. Die Besonderheit ist ihr modularer Aufbau: Eine „Softcab“ aus verschweißten Aluminium-Spezial-Profilen und ein formfolgender EXO-ROPS aus Stahl, der additiv über der Kabine angebracht ist.

Schon allein die „Softcab“ kann nach Berechnungen neun Tonnen tragen. Sie zeichnet sich durch eine deutliche Massenverringerung (durch die Materialauswahl) im Vergleich zu Baustählen aus. Der EXO-ROPS ist für die Gewichtsklassen von zehn bis 40 Tonnen variabel einsetzbar. Die Gewichtsreduzierung durch den Einsatz von Aluminium gegenüber Stahl beträgt 30 Prozent. Dafür haben die Ingenieure von Fritzmeier am Forschungs-Standort in Sibiu/Hermannstadt in Rumänien verschiedene Kabinenprofile in unterschiedlichen Größen ausführlich analysiert. Die in die Struktur integrierten Fensterelemente und Innenverkleidungen führen in der Serienherstellung zu erheblichen Kostenvorteilen. Dazu kommen weitere, in Sibiu neuentwickelte Features für die Kabine wie zum Beispiel der „Ergo-Griff“, und die elektrisch verfahrbare Sonnenblende.

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