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Frontladerwerkzeuge aus China

von , am
21.08.2015

Der schwedische Ålö Konzern stellt seit 2011 seine Frontladerwerkzeuge in China her. Erstmals hatten Journalisten aus Europa die Möglichkeit, das neue Werk in Ningbo nahe Shanghai zu besichtigen.

© Werkbild
Bereits seit 2006 ist Ålö in China zur Beschaffung von Material und Komponenten aktiv. Die chinesischen Lieferanten erfüllen bereits seit längerem die Qualitätsansprüche, die Ålö erwarte. 2009 wurde in Ningbo ein Büro eröffnet und 2010 eine Fabrik gekauft. Die Produktion im neuen Werk startete wie geplant 2011. 2013 wurde eine neue Farbgebungsanlage mit innovativer Pulverbeschichtung installiert, welche Maßstäbe im Umweltschutz in der Region setzt. 2014 wurde eine neue Halle für den Versand der Frontladerwerkzeuge und der Endmontage eingerichtet.
 
Fabrik für die Märkte der Zukunft
Da auch in China die Löhne sehr stark gestiegen sind, hat Ålö das neue Werk mit den modernsten Maschinen ausgerüstet: Laserzuschnitt, Plasmalaser-Bearbeitungszentrum, Biegemaschinen, Schweißroboter, et cetera. 80 Prozent der Teile werden von Ålö selbst hergestellt, der Rest wird über die 21 Zulieferer bezogen. Sämtliche Hydraulikzylinder werden in dem eigenen Ålö-Werk in Umeå hergestellt.
Von den 88 Mitarbeitern in der Fertigung sind neun für die Qualitätskontrolle verantwortlich, darunter ein Ingenieur.
 
Versand in alle Welt
Das Ålö Werk liegt in Hafennähe. Ningbo ist der zweitgrößte Containerhafen weltweit nach Shanghai. Die meisten Produkte gelangen über Rotterdam auf den europäischen Markt. Das neue Werk in China startete im ersten Jahr der Produktion mit 30 000 Werkzeugen, hat 2014 ca. 50 000 Stück gebaut und plant 2016 bereits 65 000 Einheiten.
 
Eintritt in die asiatischen Märkte
Mit dem Frontladerwerk in den USA (2009) und dem neuen Werk in Ningbo 2010 ist der Alö Konzern jetzt in Europa, Nordamerika und Asien präsent. Vorbereitungen in Südamerika laufen an, auch der indische Subkontinent steht auf der Agenda des schwedischen Konzerns.
Während die Produktion von Frontlader-Werkzeugen dort in China vorteilhaft hinsichtlich der Beschaffung von Stahl und Komponenten ist, biete der Standort andererseits viele Möglichkeiten, schnell in die asiatischen Märkte zu gelangen. Im Visier seien außerdem Australien, Neuseeland und Ozeanien, in denen Ålö bereits aktiv ist. Über Ningbo seien die Produkte wesentlich kostengünstiger dorthin zu liefern als von Europa aus. Aber auch Japan und Südkorea liegen im näheren Umfeld und sind wichtige Märkte für Frontlader und Werkzeuge.
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