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Geschäftszahlen Berner Group

von , am
24.07.2015

Die Berner Group hat das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2014/15 aufgrund von Unternehmensverkäufen und -schließungen mit einem Umsatz von
1 060 Millionen Euro abgeschlossen.

© Werkbild
Im letzten Jahr standen hier 1 073 Millionen zu Buche. Das Ergebnis war geprägt von hohen Aufwänden für Transformationsprojekte. Darüber hinaus tätigte die Berner Group strategische Investitionen. "Wir haben auch im letzten Geschäftsjahr weiter erfolgreich an notwendigen strukturellen Themen der Vergangenheit gearbeitet und die Ertragslage in vielen Unternehmen verbessert. Mit Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe haben wir die Weichen für die Zukunft der Berner Group gestellt", erklärt Christian Berner, Eigentümer und Vorstand der Berner SE. Seit Christian Berner im Oktober 2012 ins Unternehmen eintrat, schlug er einen erfolgreichen Konsolidierungskurs defizitärer Tochtergesellschaften ein, der den Fokus auf Profitabilität und Ergebnis anstatt Umsatz legt. Im Rahmen eines von einer klaren Vision geprägten Strategieprozesses, entstand eine neue Unternehmens- strategie, mit der Berner die Transformation erfolgreich beschreiten will. "Dafür sind bedeutende Investitionen notwendig. Den Großteil davon haben wir bereits eigenfinanziert bewältigt", erläutert Christian Berner weiter.
 
So konnte etwa die Fluktuation im Zuge des vor mehr als zwei Jahren eingeführten neuen Vergütungsmodells im Außendienst der BTI um rund ein Drittel gesenkt werden. Die Berner Group mit europaweit rund 9 000 Mitarbeitern (davon ein Drittel in Deutschland) und mehr als einer halben Million Kunden umfasst die Geschäftsfelder Berner, Caramba und BTI. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (01.04.2014 bis 31.03.2015) legte vor allem die Division Automotive in der Sparte Berner beim Umsatz zu. Berner erreichte dadurch einen Umsatzzuwachs auf 740 Millionen Euro. Wie schon im Vorjahr glänzten die Märkte Spanien und Portugal mit einem Umsatzplus; Italien kehrte auf den Wachstumspfad zurück. Aber auch in der Türkei, den baltischen Staaten und bei Metaplan in Finnland gab es teilweise zweistellige Wachstumsraten.
 
Ausblick
Das Unternehmen hat mit dem Abschluss der Umsatzkonsolidierung und signifikanten Investitionen in die Zukunft die Grundlage für ein ambitioniertes Wachstum in den nächsten drei Jahren gelegt. "Die allgemeine Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand ist zurückhaltend, vor allem, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Die Berner Group ist hier mutiger und investiert bereits strategisch in die Zukunft", so Christian Berner.
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