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GKN Walterscheid Getriebe GmbH Sohland will Getriebe flexibler produzieren

von , am
05.02.2015

Die GKN Walterscheid Getriebe GmbH nimmt innovative Fertigungszelle zur Bearbeitung von Getriebegehäusen in Betrieb. Dieser Schritt soll die Produktivität, Flexibilität und Qualität am Standort Sohland erhöhen.

© Werkbild
GKN Walterscheid hat in der mechanischen Fertigung am
 Werksstandort Sohland jetzt zwei neue Horizontalbearbeitungszentren für die Herstellung von Getriebegehäusen in Betrieb genommen. Damit investiert der britische Mutterkonzern GKN in eine der Kerntechnologien seines weltweit bekannten Getriebespezialisten.
 
Neben der Erhöhung der Flexibilität in der mechanischen Gehäusefertigung können durch die neue Fertigungszelle Instandhaltungs-, Rüst- und Nachbearbeitungskosten minimiert und die Präzision in der Bearbeitung der Getriebegehäuse weiter gesteigert werden. "Mit den neuen Anlagen erreichen wir Spitzenwerte, beispielsweise bei der Zerspanleistung, der Langzeitstabilität und der Kapazität. Die kompakte Bauweise erlaubt Verfahrenswege mit bis zu 1 000 Millimeter in alle drei Raumrichtungen", erläutert Robert Berge, Werksleiter bei der GKN Walterscheid Getriebe GmbH am Standort Sohland.
 
Die neuen Horizontalbearbeitungszentren sind mit einer automatischen Palettenzuführung für Mehrpalettenspeichersysteme ausgestattet. Das Getriebewerk Sohland plant, innerhalb dieses Jahres mehr als 80 verschiedene Getriebegehäuse auf der neuen Anlage zu bearbeiten. 
 
"Durch die Verkettung mit dem Linearpalettenspeicher können wir sehr flexibel auf Kundenanfragen und den Montagebedarf reagieren. Ausfallzeiten durch Rüsten oder Erststückabnahmen werden damit minimiert und beeinflussen nicht die produktive Maschinenhauptzeit. Die Inbetriebnahme der neuen Horizontalbearbeitungszentren ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung der Abläufe in der Produktion", so Robert Berge. 
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