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Grammer schließt wichtigen Schritt zur Optimierung der Werksstrukturen in Osteuropa ab

la/AGRARTECHNIK
am
16.03.2016

Am 29. Februar 2016 beendete Grammer ein wichtiges Projekt zur Optimierung seiner osteuropäischen Werksstrukturen. Nach fast 20-jährigem Betrieb schließt das Werk im tschechischen Dolni Kralovice, nachdem alle Produktionslinien des Werks planmäßig auf andere Standorte verlagert wurden.

Das Werk in Dolni Kralovice war Anfang 1997 gegründet und bereits 1999 von Grammer übernommen worden. Gefertigt wurden Kopfstützen, Armlehnen sowie Seitenpolster für deutsche Premium-Automobilhersteller. Wesentlicher Grund für die Werksschließung war die Gebäudestruktur am Standort. Die über mehrere Stockwerke verteilte Fertigung war mit den technischen Erfordernissen der heutigen Grammer Fertigungsorganisation nicht mehr vereinbar. Die Verlagerung war deshalb Teil des Programms „Footprint East“ zur Optimierung und Erweiterung der Fertigungskapazitäten in Osteuropa in Folge der hohen Wachstumsdynamik und steigenden Internationalisierung der Grammer Gruppe. Im Rahmen dieses wichtigen Projekts wurden parallel zur Werksschließung in Dolni die Standorte in Zatec und Ceska Lipa neu aufgebaut beziehungsweise erweitert.

Grammer fertigt in Tschechien an insgesamt vier Standorten mit mehr als 2 000 Mitarbeitern Interieur-Komponenten und Sitzsysteme für den europäischen Automobil- und Nutzfahrzeugmarkt. Die Mitarbeiter des Werks in Dolni haben größtenteils bei anderen Arbeitgebern neue Aufgaben gefunden oder konnten auch von Grammer Werken übernommen werden.

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