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Geschäftsentwicklung

Hella mit erwartet verhaltenem Start ins neue Geschäftsjahr

am Mittwoch, 02.10.2019 - 09:29

Hella hat in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres einen erwartungsgemäßen Rückgang von Umsatz und Ergebnis verzeichnet. So ging der währungs- und portfoliobereinigte Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/2020 (1. Juni bis 31. August 2019) aufgrund des sich weiter abschwächenden Marktumfeldes um 5,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zurück (Vorjahr: 1,7 Milliarden Euro). Der berichtete Konzernumsatz reduzierte sich zudem infolge von Portfolioveränderungen um 12,1 Prozent.

Hella Lippstadt

Zugleich verringerte sich das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) auf 113 Millionen Euro (Vorjahr: 134 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge geht folglich auf 7,2 Prozent zurück (Vorjahr: 8,1 Prozent). Unter Berücksichtigung von Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekten verringerte sich das berichtete operative Ergebnis (EBIT) auf 111 Millionen Euro (Vorjahr: 139 Millionen Euro), entsprechend einer berichteten EBIT-Marge in Höhe von 7,1 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent).

„Es war der erwartet schwierige Start in das neue Geschäftsjahr. Die Automobil-konjunktur hat sich im ersten Quartal weiter eingetrübt, die Fahrzeugproduktion ist erneut deutlich zurückgegangen“, sagte Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung. „Trotz des negativen Branchentrends hat sich unser Automotive-Geschäft besser entwickelt als der Markt. Damit sehen wir uns in unserer Strategie bestätigt, unsere Aktivitäten konsequent entlang der großen Trends wie Elektrifizierung und Autonomes Fahren auszurichten.“

Special Applications mit schwachem Geschäft in einzelnen Kundenmärkten

Das Segment Special Applications hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang auf 83 Millionen Euro verzeichnet (Vorjahr: 100 Millionen Euro). Dies ist vor allem auf eine schwächere Nachfrage im Geschäft für Land- und Baumaschinen sowie für Trailer zurückzuführen. Das operative Ergebnis des Segments ist trotz weiterer Effizienzsteigerungen infolge des geringeren Umsatzes sowie höherer Kostenquoten für Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb auf acht Millionen Euro gesunken (Vorjahr: 13 Millionen Euro). Die EBIT-Marge beläuft sich damit auf 9,4 Prozent (Vorjahr: 12,8 Prozent).

Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 bestätigt

Nach dem ersten Quartal bestätigt Hella den Unternehmensausblick für das derzeit laufende Geschäftsjahr 2019/2020. „Die Unsicherheiten und Herausforderungen im Branchenumfeld sind unverändert hoch. Wir rechnen nach wie vor mit keiner Markterholung. Im Gegenteil: Die weltweite Automobilkonjunktur wird sich auf Sicht weiter abschwächen“, sagte Dr. Rolf Breidenbach. „Dennoch liegen wir zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin auf Plan, unsere Jahresziele zu erreichen.“ So erwartet Hella für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 6,5 bis 7,5 Prozent.