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Geschäftsentwicklung

Hella vermeldet Umsatz- und Ergebnisplus

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
12.04.2019

Der Automobilzulieferer Hella hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018/2019 (1. Juni 2018 bis 28. Februar 2019) mit einem Umsatz- und Ergebnisplus abgeschlossen. So erhöhte sich der währungs- und portfoliobereinigte Konzernumsatz in der Berichtsperiode um 6,2 Prozent. Der berichtete Umsatz stieg unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten sowie der Veräußerung des Großhandelsgeschäftes um 0,8 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,1 Milliarden Euro).

Hella Lippstadt

Das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) erhöhte sich in den ersten neun Monaten um 5,6 Prozent auf 417 Millionen Euro (Vorjahr: 395 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge beläuft sich auf 8,1 Prozent und liegt damit in etwa auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 8,2 Prozent). Das berichtete operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Ausstiegs aus dem Großhandelsgeschäft deutlich auf 649 Millionen Euro (Vorjahr: 404 Millionen Euro). Die berichtete EBIT-Marge steigt demnach auf 12,6 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent).

„Der Gegenwind vom Markt hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen. Dennoch sind wir insgesamt auf Kurs“, sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung. „Das Marktumfeld wird aber anspruchsvoll bleiben. Wir gehen von einer weiter nachlassenden Marktentwicklung sowie steigenden Material- und Personalkosten aus. Durch unser stabiles, breit aufgestelltes Geschäftsmodell und konsequentes Kostenmanagement haben wir diese Herausforderungen aber bisher kompensieren können.“

Starkes Werkstattausrüstungsgeschäft im Aftermarket

Im Aftermarket-Segment ist der Umsatz ohne Berücksichtigung des veräußerten Großhandelsgeschäftes im Neun-Monats-Zeitraum um 3,8 Prozent auf 492 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 474 Millionen Euro). Zum Umsatzwachstum beigetragen hat insbesondere das Geschäft mit anspruchsvoller Werkstattausrüstung wie Abgastestgeräten und Scheinwerfereinstellgeräten. Das bereinigte EBIT des Segments hat sich im Neun-Monats-Zeitraum infolge von Produktmixeffekten auf 41 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 38 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge verbessert sich somit auf 8,4 Prozent (Vorjahr: 8,0 Prozent).

Special Applications mit guter Geschäftsentwicklung für Land- und Baumaschinen sowie Trailer

Im Segment Special Applications hat sich in den ersten neun Monaten vor allem das Geschäft für Land- und Baumaschinen sowie Trailer erfolgreich entwickelt. Aufgrund der Schließung des Produktionsstandortes Australien ist der berichtete Umsatz des Segments jedoch insgesamt um 5,4 Prozent auf 298 Millionen Euro zurückgegangen (Vorjahr: 314 Millionen Euro). Die Profitabilität des Segments hat sich dagegen weiter verbessert. Das berichtete EBIT erhöhte sich im Berichtszeitraum um 15,5 Prozent auf 37 Millionen Euro (Vorjahr: 32 Millionen Euro), die berichtete EBIT-Marge steigt damit auf 12,4 Prozent (Vorjahr: 10,2 Prozent).

Bisherige Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2018/2019 bestätigt

Für das laufende Geschäftsjahr 2018/2019 (1. Juni 2018 bis 31. Mai 2019) erwartet Hella aus heutiger Sicht weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung und bestätigt die bisherige Prognose. „Auch wenn das vierte Quartal für uns sehr herausfordernd werden wird, bestätigen wir aufgrund des guten Geschäftsverlaufes in den ersten neun Monaten unseren Unternehmensausblick für das volle Geschäftsjahr“, sagt Dr. Rolf Breidenbach. So geht Hella trotz eines sich in der zweiten Geschäftsjahreshälfte weiter abschwächenden Marktumfeldes derzeit nach wie vor davon aus, dass das währungs- und portfoliobereinigte Umsatzwachstum am unteren Ende sowie der Anstieg des um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigten operativen Ergebnisses (bereinigtes EBIT) in der unteren Hälfte der Prognosebandbreite von fünf bis zehn Prozent liegen werden. Im Hinblick auf die um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge wird weiterhin ein Wert in etwa auf Vorjahresniveau prognostiziert.

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