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Horsch erwirtschaftet gutes Jahresergebnis und kündigt weitere Investitionen an

von , am
17.02.2015

Das Jahr 2014 hat Horsch als das zweiterfolgreichste in seiner Firmengeschichte beendet. Der Umsatz beläuft sich auf 233 Millionen Euro.
Zudem hat Horsch zum 30-jährigen Firmenjubiläum 2014 erneut an vielen Standorten große Investitionen getätigt.

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Im Vergleich zu 2013 (253 Millionen Euro) ist das zwar ein Rückgang von 7,9 Prozent, der vor allem auf die Krise in Russland und der Ukraine sowie die Abschwächung in weiteren starken Agrarmärkten zurückzuführen ist, jedoch bleibt der Umsatz auf einem hohen Niveau. Das laufende Jahr 2015 sieht man bei Horsch aktuell mit einer realistischen Vorsicht und plant entsprechend konservativ, da in einigen Märkten eine weitere Abkühlung zu spüren ist. Dies ist auf die klimatischen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern zurückzuführen. Einige Märkte entwickeln sich von einer gewissen Marktsättigung wieder hin zu einem normalen Verhalten.
 
Der Exportanteil beträgt rund 72 Prozent. Nach Deutschland ist weiterhin trotz großer Marktturbulenzen Frankreich der zweitwichtigste Markt für Horsch. Polen hat sich zu einem über die Jahre konstant guten Absatzland entwickelt. Und während es in Russland zu einem großen Umsatzeinbruch kam, konnte die Ukraine dank guter Verkäufe in der Einzelkornsätechnik die Umsätze sogar leicht steigern. Weitere starke Märkte waren Großbritannien, Dänemark und die skandinavischen Länder sowie Bulgarien, Rumänien und Ungarn. Weiterentwickelt hat sich auch das USA Geschäft, das im genannten Umsatz noch nicht enthalten ist. Dort konnte die Horsch LLC Marktanteile gewinnen und das Produktportfolio erweitern. Zu den meistverkauften Maschinen zählen weiterhin die Produktfamilien Pronto, Terrano und auch Joker. Die Einzelkornsätechnik Maestro hat sich zu einem wichtigen Umsatzträger entwickelt. Die größten Wachstumsraten werden im Bereich der Horsch Leeb Application Systems bei der Pflanzenschutztechnik verzeichnet. Hier wurden die Umsätze in 2014 um rund 40 Prozent gesteigert. Das liegt vor allem daran, dass die Sparte Pflanzenschutz von Horsch in vielen weiteren Ländern in den Markt eingeführt wurde.
 
Im letzten Jahr hat Horsch zum 30-jährigen Firmenjubiläum erneut an vielen Standorten große Investitionen getätigt. Die Verdoppelung des Werkes in Ronneburg wurde komplett in Betrieb genommen, ebenso wie der neue Verwaltungs- und Produktionsstandort von Horsch LLC in Mapleton (North Dakota). Weitere Investitionen wurden getätigt in Russland mit einem neuen Schulungs- und Servicezentrum sowie am Standort Landau mit einer Lagererweiterung. Am firmeneigenen landwirtschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsbetrieb AgroVation in Knežmost (rund 30 Minuten östlich von Prag) wurde ebenfalls investiert und viele Gebäude modernisiert. 2015 wird am Standort Schwandorf mit dem FITZentrum (Farming - Innovation - Training) ein komplett neues Schulungs- und Marketinggebäude fertiggestellt, in das rund sechs Millionen Euro investiert werden. Am Standort Landau wird am Kompetenzzentrum für Pflanzenschutz die Produktionsfläche für rund 1,5 Millionen Euro fast verdoppelt. Horsch sieht sich mit diesen Investitionen, neuen innovativen Produktdetails und ganz neuen Produkten bestens für die Zukunft aufgestellt. Bereits zur Sima Ende Februar in Paris wird erstmals die pneumatische Horsch Dreipunktsätechnik Express KR präsentiert, die über eine aktive Bodenbearbeitung durch die integrierte Kreiselegge Kredo verfügt.
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