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Geschäftszahlen

Horsch erzielt Rekordwachstum

Markus Messerer, AGRARTECHNIK ,
am
13.03.2018

Die Horsch Maschinen GmbH hat 2017 mit 356 Millionen Euro den höchsten Umsatz der Firmengeschichte erzielt.

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Im Vergleich zu 2016 (Umsatz von 300 Millionen Euro) hat das Unternehmen folglich ein Wachstum von 19 Prozent generieren können. Damit sei Horsch, so das Unternehmen in einer Pressemeldung, die am schnellsten und erfolgreichsten wachsende Marke in der Landtechnikbranche.

Die Exportquote ist gestiegen und beträgt nun 80 Prozent, wobei auch der Umsatz in Deutschland (20 Prozent) ein Wachstum erreicht hat. Die osteuropäischen Länder tragen mit 53 Prozent zum Umsatz bei. Besonders die Ukraine könne große Verkaufserfolge vermelden. Westeuropa würde 20 Prozent zum Umsatz beitragen und weitere sieben Prozent entfallen auf die restlichen weltweiten Aktivitäten. Letztere seien, nach Angaben des Unternehmens, auch stark ansteigend, was zum Beispiel auf eine zunehmende Nachfrage in China oder die eigene Produktion und den Verkaufsstart in Brasilien zurückzuführen sei, nachdem man in Nordamerika und Kanada bereits gute Erfahrungen sammeln und Erfolge verzeichnen konnte.
Die Anzahl der Horsch-Mitarbeiter stieg in diesem Rahmen auf 1.600 weltweit.


Auftragseingänge weiter auf hohem Niveau

In der Pressemeldung hieß es weiter: „Die Auftragseingänge für 2018 laufen auf einem hohen stabilen Niveau, weshalb Horsch mit einem weiter steigenden Umsatz plant.
Um der steigenden Produktnachfrage in allen Produktbereichen gerecht zu werden, wird an allen deutschen Standorten stark investiert. Am Produktionsstandort Ronneburg wird in Kürze eine komplett neue Halle fertig gestellt und am Pflanzenschutzstandort in Landau wird die Produktion bis zum Herbst nahezu verdoppelt. Während in Russland erst die eigene Produktionshalle eingeweiht wurde, wird 2018 der ukrainische Standort stark ausgebaut. Auch in Brasilien wurden weitere Produktionskapazitäten geschaffen.“

Um den US Markt auch im Bereich Schulungen und Ackerbauversuche weiter zu entwickeln, wurde in Downs im Bundesstaat Illinois in eine Demofarm mitten im Cornbelt investiert. Die ersten Praxistage fanden dort bereits statt.

Zu den internationalen Praxistagen in Deutschland erwartet Horsch am Firmenstammsitz in Schwandorf zwischen Mitte Mai und Anfang Juli wieder mehrere tausend Landwirte, die gemeinsam mit ihren Händlern anreisen.

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