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John Deere auf den DLG-Feldtagen

John Deere mit Güllewagen
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
30.05.2018

John Deere lädt vom 12. bis 14. Juni auf die DLG-Feldtage 2018 nach Bernburg-Strenzfeld/Sachsen-Anhalt ein. Dieses Jahr präsentiert das Unternehmen auf dem Stand B58 das DLG-Spezial „Gülle & Gärreste′′ sowie auf dem Stand C51 „Lenk- und Datenmanagementsysteme“. Außerdem werden auf den Versuchsflächen Maschinen und Systeme im praktischen Einsatz demonstriert.

Aufgrund der aktuellen Diskussion stehen Sensoren zur Inhaltsstoffbestimmung und zum Nährstoffmanagement in Gülle und Gärresten im Mittelpunkt der DLG-Feldtage. Darüber hinaus zeigt John Deere im Bereich Digitalisierung, Stand C51, die John Deere FarmSight Strategie, die aktive Anbaugerätesteuerung sowie aktuelle Entwicklungen in der Pflanzenschutztechnik, wie zum Beispiel SectionControl. Weitere Schwerpunkte bilden die Spurführungs- sowie Datenmanagementsysteme.

Auf dem Vorführparcours sind im Liveeinsatz die gezogene Pflanzenschutzspritze R962i und die selbstfahrende Feldspritze R4050i. Erstmalig zeigt John Deere in der Praxis das neuartige Carbonfaser-Spritzgestänge, das laut Hersteller deutlich leichter und trotzdem stabiler als herkömmliche Gestänge ist. Wer an der schnelleren Befüllung der Feldspritze und an einer höheren Spritzgenauigkeit interessiert ist, sollte sich über die Gestängeführungs-Systeme TerrainControl Pro und TerrainCommand Pro sowie über das Zweikreis-Flüssigkeitssystem PowrSpray informieren, teilt John Deere weiter mit. Mit AutoDilute präsentiert John Deere außerdem ein System zur vollautomatischen Reinigung der Spritze und Verdünnung von Restflüssigkeiten.

Für Viehbetriebe, Betreiber von Biogasanlagen und Lohnunternehmer sei der Stand B58 mit dem DLG-Spezial „Gülle & Gärreste′′ besonders interessant. Von John Deere stehe dabei der HarvestLabTM 3000 Sensor im Mittelpunkt. Auf einem Güllewagen aufgebaut könne er beim John Deere Manure Sensing die Bestandteile während der Befüllung und Ausbringung analysieren. Dadurch lassen sich nach Unternehmensangaben Schwankungen im Nährstoffgehalt berücksichtigen. Gleichzeitig sei eine teilflächenspezifische Dosierung und Dokumentation der Ausbringwerte möglich. Die erstellten Karten können für weitere Analysen oder zur Erstellung von Applikationskarten für die mineralische Düngung genutzt werden.

Darüber hinaus biete der HarvestLabTM 3000 Sensor den Vorteil, dass er für insgesamt drei Anwendungen genutzt werden könne: Als Güllesensor, zur Inhaltsstoffbestimmung auf dem John Deere Feldhäcksler und als mobiles Labor zur Analyse von Silage.

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