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Wegen Corona

John Deere nimmt 2021 nicht an internationalen Messen teil

John Deere 8400R
am Donnerstag, 03.09.2020 - 09:23

Im Geschäftsjahr 2021, das vom 1. November 2020 bis 31. Oktober 2021 geht, wird John Deere an den internationalen Landwirtschafts- sowie Rasen- und Grundstückspflege Messen in Europa sowie in den GUS-Staaten nicht teilnehmen, um die Sicherheit von Mitarbeitern, Vertriebspartnern und Kunden zu gewährleisten. Wie das Unternehmen informierte, soll damit unter anderem eine hohe internationale Reisetätigkeit für alle Betroffenen vermieden werden. Stattdessen setze manauf einen neuen Marketing-Mix aus herkömmlichen und digitalen Maßnahmen, um die Kunden mit Informationen zu versorgen.

Bis Oktober 2021 keine Teilnahme

Denny Docherty, John Deere Vice President Sales & Marketing, Region 2, erklärt: „Die Pandemie hat die Welt verändert und mit ihr erfährt auch die
Landwirtschaftsbranche große Wandlungen. Dies betrifft auch unsere Marketingaktivitäten. ″ Die Notwendigkeit neue Kommunikationswege mit den Kunden zu schaffen habe John Deere dazu veranlasst, die Teilnahme an Messen zum jetzigen Zeitpunkt stark zu reduzieren. Ebenso werde John Deere im kommenden Geschäftsjahr, das am 31. Oktober 2021 endet, an internationalen Ausstellungen im Bereich Landwirtschaft und Rasen- und Grundstückspflege nicht teilnehmen.

Das Unternehmen werde sich 2021 auf die Entwicklung zur „Smart Industrial Company“ konzentrieren. Durch die Fokussierung auf die verschiedenen landwirtschaftlichen Produktionssysteme will John Deere die Geschäftsbereiche optimieren und noch kundenorientierter arbeiten. Dies sei eine der größten Restrukturierungen in der 183-jährigen Geschichte des Unternehmens und erfordere eine Umgestaltung der Marketingaktivitäten sowie einen stärkeren Fokus auf die Technologien für die Präzisionslandwirtschaft. "Durch COVID-19 und die fortschreitende Digitalisierung erwarten wir große Veränderungen in der Messelandschaft,” erläutert Andreas Jess, John Deere Director Marketing, Region 2. “Mittelfristig würden wir die Einführung eines neuen Terminplans durch die Veranstalter der internationalen Messen begrüßen, um dadurch den Ausstellungszyklus in Europa zu entlasten.″