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John Deere präsentiert viele Mähdrescher-Updates

John Deere Mähdrescher
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
10.07.2018

John Deere präsentiert eine Fülle an neuer Mähdreschertechnik. Neben dem W330 und W440 gibt es bei der W-und T-Serie mehr Leistung, höheren Komfort, neue Bandschneidwerke und neue Raupenlaufwerke.

Die neuen John Deere Raupenlaufwerke setzen laut Hersteller völlig neue Maßstäbe in der Mähdrescher-Fahrwerkstechnik. Sie bringen 20 Prozent mehr Komfort, 30 Prozent mehr Aufstandsfläche und 50 Prozent mehr Dauerhaltbarkeit. Durch das längere Band haben zum Beispiel die 24 Zoll Laufwerke (609 mm) die gleiche Außenbreite wie vergleichbare Lösungen mit 30 Zoll (762 mm) und das bei vergleichbarer Aufstandsfläche, teilt John Deere weiter mit. Die S-Serie sowie die 6-Schüttler T-Modelle bleiben damit unter einer Außenbreite von 3,50 Meter und die 5-Schüttler T-Modelle sogar unter 3,29 Meter.

Alle Ausführungen seien bis 40 Stundenkilometer zugelassen und auf maximale Haltbarkeit der Raupen ausgelegt. Der höhere Komfort sei auf die fünffache Lagerung der Raupen zurückzuführen. Dazu wurden umfangreiche Messungen an der Achse und am Kabinenboden durchgeführt. Für den geringeren Verschleiß sorgen vier statt drei Gewebelagen. Gleichzeitig wurde das Design der Lauffläche angepasst. Die Stollen sind höher und stehen in einem Winkel von 45 Grad.

Bei Bedarf können die Raupenlaufwerke auch gegen Räder getauscht werden. Eine weitere Besonderheit sei das Dreiecksformat mit „positivem Antrieb“. Dadurch ziehen sich die Raupen vorne immer hoch und sinken nicht tiefer in den weichen Boden ein. Abschmieren sei nicht notwendig. Lediglich das Getriebeöl muss alle 500 Stunden gewechselt werden.

John Deere Mähdrescher

MyOperationsCenter App für S700

Bei den Großmähdreschern der S700 Baureihe kann mit Hilfe der automatischen Mähdreschereinstellung (ICA2) das optimale Arbeitsqualitätsniveau (z.B. 1 Prozent Verlust, 1 Prozent Besatz und 0,5 Prozent Bruchkorn) auch unter wechselnden Bedingungen (z.B. Tageszeit, Besatz, Lager) gehalten werden. Somit wird der Betriebsleiter beim Erreichen eines bestimmten Arbeitsqualitätsniveaus optimal unterstützt.

Ab sofort bietet John Deere den Kunden ein weiteres Instrument zur Optimierung an. Landwirte und Lohnunternehmer können die Einstellungen der Maschinen auf ihrem Tablet oder PC nicht nur einsehen, sondern mit Hilfe der App auf dem Rechner auch verändern. Speziell für Flottenbesitzer ist die MyOperationsCenter App interessant, um die Einstellungen mehrerer Maschinen einzusehen und zu vergleichen. Er kann dann aus der Ferne die Einstellungen der Maschinen anpassen. Der Fahrer braucht einfach nur per „klick“ auf dem Display zu bestätigen, so John Deere weiter.

Die App ist für alle Besitzer von S700 Mähdreschern kostenlos im App Store verfügbar. Die Anmeldung erfolgt einfach unter www.MyJohnDeere.com

Noch mehr Leistung bei W- und T-Serie

Die W- und T-Serie seien im Segment der Schüttlermaschinen für ihre hohe Leistung bekannt. Durch einen einfachen Austausch des Dreschkorbs könne der Durchsatz nun nochmals um bis zu zwölf Prozent gesteigert werden. In lediglich15 Minuten sei der Wechsel zwischen dem Universalkorb für feuchte Bedingungen, dem Getreidekorb für trockenes Gut und dem Maiskorb möglich.

Alle T-Serie Modelle verfügen außerdem über einen neuen Separatorkorb. Am Korbende ersetzten die Konstrukteure die bisherigen Grußfinger durch patentierte Abscheidesegmente und konnten dadurch den Gutfluss weiter verbessern. Gleichzeitig wurde der Abstand der Wendetrommel zum Korb verringert. Bei Bedarf kann dadurch aggressiver gedroschen werden. In der Summe führen diese Verbesserungen laut Hersteller zu einer Leistungserhöhung von bis zu zehn Prozent.

Mehr Sicht in den Nacht- und Abendstunden bringt das optionale 360° LED-Lichtpaket. Die LED-Leuchten sind, so John Deere, nicht nur heller, sie halten auch deutlich länger. Im Bereich der Wartung gibt es ebenfalls eine Verbesserung: Über eine zentrale Ölablassgalerie können alle Öle einfacher und mit weniger Verschmutzung gewechselt werden.

John Deere Mähdrescher

W330 und W440 in zweiter Generation

Die Mähdrescher der Serien W330 und W440 sind ab sofort mit vielen Neuheiten als Generation 2 auf dem Markt verfügbar. Sie sind vor allem für kleinere und mittlere Betriebsgrößen geeignet. Auf entsprechenden Komfort muss der Fahrer dennoch nicht verzichten. Die neuen Kabinen bieten zirka 15 Prozent mehr Platz und sind mit einem Innenraum von 3,3 Kubikmeter ebenbürtig mit den Kabinen größerer Leistungsklassen.

Richtungsweisend ist auch das 8/3 Touchscreen-Display mit intuitiver Bedienung. Zusätzlich kann der Fahrer über die Funktion der automatischen Mähdreschereinstellung (AME) seine Maschine mühelos auf eine andere Fruchtart umstellen und auf voreingestellte Parameter für Dreschwerk und Reinigung zurückgreifen. Das System passt automatisch alle relevanten Einstellungen wie Trommelgeschwindigkeit, Gebläsedrehzahl, Dreschkorbabstand, etc. an. Weitere Neuerungen sind beim W330 die Erhöhung der Abtankgeschwindigkeit von 55 auf 75 Liter pro Sekunde sowie die automatische Schneidwerksführung in Längs- und Querrichtung.

Draper-Schneidwerk für Raps

Auf dem rasch wachsenden europäischen Markt für Bandschneidwerke, bietet John Deere in diesem Segment die 700FD Flex Draper Baureihe an. Durch eine neue Bandabdichtung konnte das Schneidwerk in Zusammenhang mit weiteren Detailoptimierungen rapstauglich gemacht werden.

Dazu zählt unter anderem die Schnecke oberhalb des Bandes, die nun einen vergrößerten Durchmesser von 45 Zentimeter erhalten hat und dadurch eine problemlose Zuführung im Raps ermöglicht. Mehr Durchgang für Raps bietet die zentrale Einzugswalze, die nun in zwei Positionen höhenverstellbar ist. Das Messer verfügt über eine Höhenanpassung von 19 Zentimetern und kann sich somit über die gesamte Arbeitsbreite besser an wechselnde Konturen anpassen. Dieser Vorteil wirkt sich besonders positiv bei (Soja-) Bohnen, Erbsen und Lagergetreide aus. Zusätzlich wird das Stoppelbild bei Getreide durch bis zu vier serienmäßige Höhensensoren deutlich verbessert, berichtet John Deere weiter.

Aufgrund der Weiterentwicklung bringt der Flex Draper bei einer Rotormaschine zirka zehn Prozent Mehrleistung gegenüber einem Schneckenschneidwerk. Gleichzeitig ist der Draper deutlich leichter und kann in einer breiten Palette von Fruchtarten vom Getreide, Raps bis hin zu Leguminosen eingesetzt werden. Dadurch ist die Anschaffung eines zweiten Schneidwerks, zum Beispiel für den Sojadrusch nicht notwendig, so John Deere abschließend.

Traktorparade durch Mannheim: So feierte John Deere 100 Jahre

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