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John Deere: Testzentrum ausgebaut

von , am
20.11.2014

Mit einem Investitionsvolumen von rund zehn Millionen Euro hat John Deere jetzt sein Testzentrum im Mannheimer Traktorenwerk ausgebaut.

John Deere Traktor im Powermix-Teststand. © Werkbild
In einem bereits 2011 errichteten Gebäude wurde dazu eine Reihe zusätzlicher Motor- und Getriebeprüfstände für Langzeittests und Leistungsmessungen an landwirtschaftlichen Traktoren eingerichtet. Unter Einsatz modernster Simulationsverfahren, neuester Messtechnik und unter Einhaltung verschärfter Lärmschutzvorschriften werden hier Prototypen und Vorserienfahrzeuge härtesten Testbedingungen ausgesetzt. Einen wesentlichen Schwerpunkt bilden dabei Tests zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz. Bei den in der Praxis als "Powermix-Tests" bekannten Verfahren wird der Kraftstoffverbrauch der Traktoren bei unterschiedlichen Belastungszuständen ermittelt.
 
Dabei spielt die Leistungsbedarf von Motornebenaggregaten, Getrieben, Fahrwerk, Hydrauliksystem und Zapfwelle für den Verbrauch an Diesel und Harnstoff (AdBlue) eine wesentliche Rolle. "Wir müssen versuchen, den immer komplexer werdenden Traktor noch genügsamer zu machen und damit den spezifischen Kraftstoffverbrauch (gemessen in Gramm pro Kilowatt und Stunde - g/kWh) weiter zu senken", so Dr.-Ing. Peter Pirro, Leiter der Testabteilung, anlässlich der Inbetriebnahme der neuen Anlagen. "Angesichts immer stringenter werdender Abgasnormen ähnelt unsere Aufgabe der "Quadratur des Kreises"". Neben Motor- und Getriebeprüfständen kommen in dem erweiterten Testzentrum auch Roboter zum Einsatz, mit deren Hilfe Dauerfunktions- und Belastungstests an Bedienungselementen und Komponenten von Fahrerkabinen durchgeführt werden.
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