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Joskin erweitert Palette der Volumetra-Güllefässer

Externer Autor
am
28.10.2015

Fortan gibt es die Güllefässer der Baureihe Volumetra in den Fassgrößen von 10 640 bis 20 297 Liter als Tandem- und von 18 500 bis 22 900 Liter als Tridem-Variante.

Die neuen 10000D und 12000D sind serienmäßig mit einem Hydro-Tandem Fahrwerk ausgestattet sowie mit einer hydraulisch sperrbaren Nachlauflenkung. Eine Zwangslenkachse ist optional verfügbar. Die neuen Tridem-Modelle 18000T, 20000T und 22500T seien serienmäßig mit dem Hydro-Tridem Fahrwerk ausgerüstet sowie mit einer zweifachen hydraulischen Zwangslenkachse (erste und dritte Achse), die Lenkbewegungen bei jeder Fahrtrichtung und Geschwindigkeit ermöglichen. Der Behälter sei mit der Fahrwerksaufnahme in einer integrierten Rahmenkonstruktion (900 Millimeter) verschweißt. Die Deichsel, die bei allen Modellen über eine serienmäßige hydraulische Federung verfüge, sei in der Fahrzeugfront verschraubt. Am Fass-Heck verfügen alle Volumetra-Fässer über stabile Aufnahmeösen für Grubber, Wieseninjektoren oder Verteilgestänge. Eine Aus- oder Nachrüstung dieser Ausbringtechnologie sei so jederzeit möglich.
 
Das Achsaggregat vom Typ Hydro-Tandem/Tridem, der hydraulisch gefederten Variante, sei an den Aufnahmepunkten mit dem Integralrahmen verschraubt und ließe sich beliebig, je nach Reifenwahl und Ballastierung, in der Position verändern. Bezüglich der Pumptechnik seien Exzenterschneckenpumpen, Drehkolbenpumpen oder Zentrifugalpumpen möglich. Die eingesetzen Drehkolbenpumpen von Vogelsang oder Börger bieten eine Pumpenleistung von 6 000 bis 9 000 Liter pro Minute. Die Pumpenzufuhr bei der Ansaugung erfolge über einen Kollektor. Dieser sei eine an der vorderen Stirnwand des Tanks integrierte Kammer (circa 200 Liter), die alle Ansaugstutzen (also linksseitig, rechtsseitig und frontal) zusammenführt und dann per Direktweg zum Häckselwerk "SimpleCut" leitet. Dieses System habe sich bereits seit mehreren Jahren in der volumetrischen Pumpenmontage von Joskin bestätigt und vermeide außerdem ein Trockenlaufen der Pumpen. Die verbauten Exzenterschneckenpumpen kommen von der Pumpenfabrik Wangen und haben Leistungen von 4 000 bis 8 700 Liter pro Minute. Zum Schutz der Pumpe werde hier serienmäßig ein Steinfangsystem verbaut. Optional kann vor allen saugenden Pumpen auch ein Häcksler vom Typ "SimpleCut" verbaut werden. Dies käme besonders, wenn die Gülle sehr viele Strohanteile hat und im Nachhinein durch moderne Ausbringtechnik (zum Beispiel Schleppschläuche) genau dosiert ausgebracht werden müsse, zum tragen. Die Zentrifugalpumpen werden zum Teil selbst gefertigt und sollen Förderströme von bis zu 10 000 Liter pro Minute ermöglichen. Weitere Ausstattungen wie beispielsweise frontale oder seitliche Ansaugarme seien bei den fünf neuen Fässern ebenfalls verfügbar.
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