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Kemper: Neues Zusatzfahrwerk für Mähvorsätze

von , am
02.10.2015

Die Maschinenfabrik Kemper bringt das neue Komfort Zusatzfahrwerk für die Mähvorsätze der 300plus im Bereich der Erntevorsätze für Feldhäcksler auf den Markt.

Das Kemper Komfort Zusatzfahrwerk wird für acht-, zehn-, und -zwölf-reihige Mähvorsätze der 300plus Baureihe angeboten. © Werkbild
Das Komfort Zusatzfahrwerk sorge automatisch für maximale Sicherheit und entspricht den Anforderungen der allgemeinen Straßenverkehrsordnung. Vollautomatisch werden laut Herstellerangaben beim Einklappen der Maschinen zwei Sicherheitsplanen seitlich an die Maschine gezogen. Auch die integrierte Beleuchtung werde von selbst gekuppelt.
 
Der Straßenfahrschutz sei durch die Automatik immer mit dem Fahrwerk verbunden und kann somit nie vergessen werden. Dies schütze den Fahrer vor potenziellen Fehlverhalten. Neben den Seitenplanen werden auch die integrierten Positions- und Blinklichter automatisch mit der Elektrik des Feldhäckslers verbunden und erhöhen somit zusätzlich die Sicherheit. Warnaufkleber beziehungsweise zusätzlich montierte Teile sorgen dafür, dass auch lokale Erlasse mit dieser Lösung voll erfüllt werden. Hier ist insbesondere das Bundesland Bayern zu erwähnen, welches umfangreiche Zusatzforderungen hinsichtlich Sicherheitselemente vorgibt.
 
Die bisher von Hand anzubringenden, seitlichen Straßenfahrschutze im Form von „Planen“ und die vordere Schutzleiste sind bei dem neuen Komfort Zusatzfahrwerk vollkommen integriert. Ein Vergessen am Feldrand und eventuelle damit verbundene, unabsichtliche Beschädigungen dieser Teile ist laut Kemper damit ausgeschlossen. Ein manueller An- und Abbau von Schutzeinrichtungen werde durch einen Klappmechanismus zwischen Mähvorsatz und Zusatzfahrwerk überflüssig gemacht. Das Verlassen der Kabine ist somit nicht mehr notwendig. Beim Wechsel von der Straße auf das Feld werde der Vorsatz wie gewohnt ausgeklappt. Die integrierten Schutzelemente, die als eine Art Tür konstruiert sind, werden durch die Teilerspitzen des Mähvorsatzes freigegeben, bleiben jedoch am Zusatzfahrwerk, so der Hersteller weiter. Gleiches gelte für den Wechsel vom Feld zur Straße: Der Vorsatz greife mit seinen Teilerspitzen in ein Steuergestänge, welches die Drehbewegung zum Schließen des Schutzes vornimmt. Diese, für den Fahrer komfortabelste und schnellste Lösung sorge dafür, dass die Schutzelemente sich bei jedem Feldwechsel an der ordnungsgemäßen Position befinden.
 
Alle Positions- und Blinklichter sind nach Werksangaben im neuen Fahrwerk integriert. Die elektrische Versorgung werde durch ein Kopplungssystem zwischen Vorsatz und Fahrwerk hergestellt. Beim Anhängen werde durch die intelligent ausgeführte Kinematik und Gewichtsverteilung des Fahrwerkes automatisch der Kontakt der beiden Elektrokupplerhälften herbeigeführt. Der elektrische Schnellkuppler bestehe aus vier Kontaktpunkten am Fahrwerk, welche als Stecker dienen. Durch die Berührung der Gegenplatte am Vorsatz werde die elektrische Verbindung hergestellt. Beim Abhängen des Fahrwerkes unterbreche ein Schalter die Stromzufuhr zur Kopplungsstelle und sorge somit für maximale Sicherheit.
 
Das Kemper Komfort Zusatzfahrwerk werde für acht-, zehn-, und -zwölf-reihige Mähvorsätze der 300plus Baureihe angeboten.
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