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Knorr-Bremse bleibt auf Erfolgskurs

von , am
24.03.2015

Knorr-Bremse erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 5,20 Milliarden Euro und wuchs um 21 Prozent (Vorjahr 4,30 Milliarden Euro).

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Alle Regionen und Unternehmensbereiche trugen zum Wachstum bei. Der Schienenfahrzeugbereich erhöhte seinen Umsatz um 33 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro (Vorjahr 2,25 Milliarden Euro), während der Nutzfahrzeugbereich einen Umsatz von 2,23 Milliarden Euro (Vorjahr 2,07 Milliarden Euro) mit einer Steigerung von acht Prozent erzielte. Der Auftragseingang stieg aufgrund der hohen Marktdurchdringung gepaart mit der positiven Marktentwicklung auf 5,50 Milliarden Euro (+16 Prozent, Vorjahr 4,75 Milliarden Euro). Das Ergebnis erreichte 560 Millionen Euro(+53 Prozent, Vorjahr 367 Millionen Euro). Dies entspricht einer Umsatzrendite von 10,8 Prozent (Vorjahr 8,5 Prozent). Neben dem Umsatzwachstum trugen die seit Jahren systematisch verfolgten Effizienzsteigerungen in den Prozessen und die Maßnahmen zur Kostenoptimierung zu dieser Entwicklung bei. Knorr-Bremse kompensierte so den vor allem im Erstausrüstergeschäft steigenden Preis- und Kostendruck.
 
Klaus Deller, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG, erläuterte: "Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer langfristig angelegten strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Unsere Investitionen der letzten beiden Jahrzehnte tragen Früchte und bilden das Fundament dieses substanziellen Wachstums. Wir haben mit den Investitionen die regionale Präsenz ausgebaut und die Systemkompetenz gestärkt, beides mit dem Ziel, den Kundennutzen weiter zu steigern und die Prozesse kontinuierlich zu optimieren". Am Standort München ist der Rohbau des Versuchs- und Entwicklungszentrums für die Entwicklung neuartiger Bremssysteme fertiggestellt; die Gesamtinvestitionssumme liegt bei rund 90 Millionen Euro. 350 Ingenieure und Techniker aus beiden Divisionen und mehr als 100 verschiedene Test- und Prüfstände werden in dem hochmodernen Gebäude Platz finden. Die Bündelung des Bremstechnik-Know-how aus der Schienen- und Nutzfahrzeugsparte wird gemeinsame Entwicklungskonzepte fördern und Synergien ermöglichen. Die Investitionen stiegen auf 161 Millionen Euro (Vorjahr 159 Millionen Euro). Der Aufwand für Forschung, Entwicklung und kundenspezifische Anpassungsentwicklungen lag im Berichtsjahr bei 295,5 Millionen Euro (Vorjahr 252,5 Millionen Euro) und macht 5,7 Prozent vom Umsatz (Vorjahr 5,9 Prozent) aus. 3 176 Mitarbeiter und damit 13 Prozent der Belegschaft waren in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Zur Zukunftssicherung investierte der Konzern in den letzten fünf Jahren unter Berücksichtigung aller Finanzierungsmodelle einen Betrag von über eine Milliarde Euro in Werke und Produktionsanlagen.
 
Zum Jahresende 2014 beschäftigte der Knorr-Bremse Konzern 23 916 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Jahresende 2013 mit 20 833 Mitarbeitern entspricht dies einer Steigerung von 14,8 Prozent. Dieser Zuwachs an Mitarbeitern stammt schwerpunktmäßig aus Neueinstellungen an den weltweiten Produktions- und Entwicklungsstandorten sowie aus der Erstkonsolidierung von neu erworbenen Gesellschaften. In der Region Europa stieg der Umsatz mit 2,45 Milliarden Euro (Vorjahr 2,25 Milliarden Euro) um neun Prozent. Der Markt bewegte sich im Schienenfahrzeugbereich auf Vorjahresniveau. Zum Umsatzwachstum trug die Ausweitung des Geschäfts in den Bereich Energieversorgungssysteme mit der Akquisition der beiden Unternehmen PCS und Transtechnik bei. Strategisch erbreiterte Knorr-Bremse sein Produktportfolio durch den Erwerb der Selectron Systems AG, um seine Systemkompetenz im Bereich der Leittechnik für Schienenfahrzeuge zu stärken und Synergiepotenziale für den Kunden zu schaffen. In Europa ging die Lkw- Produktion 2014 um 9,5 Prozent (Vorjahr Anstieg um 7,3 Prozent) zurück. Das höhere Niveau 2013 war insbesondere von Vorzieheffekten aufgrund der Euro-Sechs-Norm geprägt.
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