Login
Geschäftsentwicklung

Knorr-Bremse erzielt im Geschäftsjahr 2017 Rekordumsatz

Firmenhauptsitz_des_Knorr-Bremse_Konzerns_Muenchen
© Knorr-Bremse
von am
07.02.2018

Knorr-Bremse erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Rekordumsatz von 6,24 Milliarden Euro. Beide Divisionen – Systeme für Schienenfahrzeuge und Systeme für Nutzfahrzeuge – trugen nach Unternehmensangaben gleichermaßen zu dem Erfolg bei.

Insgesamt stieg der Umsatz des Knorr-Bremse Konzerns um 13,7 Prozent auf 6,24 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,49 Milliarden Euro). Der Auftragseingang stieg noch stärker, nämlich um 16,4 Prozent auf 6,66 Milliarden Euro (5,72 Milliarden Euro). Das EBITDA 2017 erreichte trotz erheblicher Sonderbelastungen durch Währungseffekte, die versuchte Haldex-Akquisition und die IFRS-Umstellung 1,06 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,01 Milliarden Euro). Auf bereinigter Basis erreichte das EBITDA nach IFRS 1,14 Milliarden Euro. „Das vergangene Geschäftsjahr war für uns in besonderer Weise dynamisch und ambitioniert. Umso mehr freuen wir uns über das starke Wachstum und den Rekordumsatz. Dies ist ein klarer Beleg, dass die vorgenommenen Weichenstellungen für nachhaltiges und profitables Wachstum greifen“, kommentiert Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstands der Knorr-Bremse AG: „Darüber hinaus haben wir in allen Regionen wichtige Markterfolge verbucht, zum Beispiel im Güterschienenverkehr in Indien oder im klassischen Bremsenbereich sowie im Bereich der Getriebesteuerung für Nutzfahrzeuge in China und Japan“.

Geschäftsentwicklung im Nutzfahrzeugbereich

Die Nutzfahrzeugdivision erzielte mit 2,93 Milliarden Euro (Vorjahr 2,52 Milliarden Euro) einen Rekordumsatz. Hier trugen alle Regionen zu dem Spitzenergebnis bei. Von großer Bedeutung ist die Entscheidung der Dongfeng Motor Group in China, in der Entwicklung der Getriebesteuerung für die neue Fahrzeuggeneration im Schwerlastverkehr auf die Partnerschaft mit Knorr-Bremse zu setzen. Damit ebnet einer der größten Lkw-Hersteller der Welt im bedeutendsten Markt den Weg für den weiteren Erfolg der Schaltautomatik. In dem Joint Venture mit der Dongfeng Motor Group optimiert Knorr-Bremse die Getriebesteuerung für die spezifischen Anforderungen des chinesischen bzw. asiatischen Markts.

Zahl der Mitarbeiter weltweit steigt auf rund 28.000

Zum Jahresende 2017 beschäftigte Knorr-Bremse im Konzern weltweit 27.705 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 24.565). Das entspricht einem Anstieg von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. An den acht deutschen Standorten Aldersbach, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Holzkirchen, München, Schwieberdingen und Wülfrath stieg die Zahl der Beschäftigten zum Jahresende auf 5.663 nach 5.044 im Vorjahr.

Mit Zuversicht in das Geschäftsjahr 2018

Für das Geschäftsjahr 2018 geht Knorr-Bremse von einem anspruchsvollen Marktumfeld aus. Dennoch erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum auf 6,4 bis 6,6 Milliarden Euro und eine EBITDA-Marge zwischen 17 und 19 Prozent. Die herausfordernden Themen der Branche bleiben Elektrifizierung, Connectivity/Digitalisierung sowie Automatisiertes Fahren. „In dieses Umfeld stoßen neue Wettbewerber vor und die gesamte Landschaft von Betreibern, OEMs und Lieferanten wird neu geordnet“, sagt Klaus Deller. „Diese Herausforderungen können wir mit Zuversicht angehen, da wir mit unserem breiten Produktportfolio, unseren zukunftsweisenden Technologien und der hervorragenden Marktabdeckung sowie unseren engagierten Mitarbeitern gut aufgestellt sind, so Klaus Deller weiter.

„Wir werden 2018 unseren nachhaltigen und profitablen Wachstumskurs konsequent fortsetzen und weiter zum Nutzen unserer Kunden investieren. Dabei achten wir auf striktes Kosten- und Finanzmanagement, stärken unsere effiziente Aufstellung und nutzen einen ausgewogenen und wirkungsvollen Finanzierungsrahmen“, ergänzt Ralph Heuwing, seit 01.11.2017 Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG.

Auch interessant