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Knorr-Bremse startet mit Umsatzsprung ins Jubiläumsjahr

von , am
12.01.2015

Der Knorr-Bremse Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 5,2 Milliarden Euro. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr betrug 21 Prozent (2013: 4,3 Milliarden Euro). Aufgrund der positiven Marktentwicklung stieg auch der Auftragseingang auf ein Rekordniveau von 5,5 Milliarden Euro (Vorjahr 4,75 Milliarden Euro).

Im Nutzfahrzeugbereich wurde das Geschäft insbesondere von der starken Nachfrage in Nordamerika, Europa und China getrieben. © Werkbild
Der Schienenfahrzeugbereich erhöhte den Umsatz im Berichtszeitraum deutlich und erzielte 2,98 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,25 Milliarden Euro). Dieses Wachstum ist vor allem auf die außergewöhnlich positive Entwicklung im chinesischen Markt, insbesondere im Hochgeschwindigkeitsbereich, aber auch im Nahverkehrssektor, zurückzuführen. Der Nutzfahrzeugbereich erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 2,23 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,07 Milliarden Euro). Das Geschäft wurde insbesondere von der starken Nachfrage in Nordamerika, Europa und China getrieben. Die nordamerikanische Unternehmenstochter Bendix übersprang dabei im Geschäftsjahr 2014 erstmals die Umsatzhürde von 1 Milliarde US-Dollar. In Nordamerika wurde das Remanufacturingangebot besonders positiv im Markt aufgenommen. Für 2015 erwartet das Unternehmen eine positive Geschäftsentwicklung.
 
Seinen profitablen Wachstumskurs setzt Knorr-Bremse mit einer so nicht erwarteten überproportionalen Ergebnissteigerung fort. Basis ist die auf den langfristigen Unternehmenserfolg ausgerichtete Strategie des Unternehmens. Der lange Atem der letzten dreißig Jahre und die frühzeitige Weichenstellung Richtung Globalisierung, mit hohen Investitionen in den Neubau sowie die Erweiterung und Modernisierung der Produktions- und Entwicklungsstandorte auf der ganzen Welt, tragen Früchte. Die Folge daraus ist die weiter zunehmende Marktdurchdringung beider Unternehmensbereiche, vor allem in China und den USA. Der Bau des Versuchs- und Entwicklungszentrums für Zukunftstechnologien am Standort München ist die Fortsetzung eines umfangreichen Investitionsprogramms in den vergangenen Jahren in Höhe von mehreren 100 Millionen Euro. Dieser Neubau erfordert ein Investitionsvolumen von rund 90 Millionen Euro und wird Platz für 350 Ingenieure und Techniker bieten.
 
Klaus Deller, seit 1. Januar 2015 Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG, erklärt: "All diese Maßnahmen sind von dem Gedanken geleitet, Lösungen anzubieten, die den höchstmöglichen Mehrwert für unsere Kunden generieren. Damit möchten wir einen wesentlichen Beitrag für die positive Entwicklung in unserer Industrie leisten. An dieser Zielsetzung wird sich das Unternehmen auch im 110. Jahr seines Bestehens messen."
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